Qualitätskontrolle für Radrouten

Jeder Radler und jede Radlerin weiß aus eigener Erfahrung, wie rasch sich nach Eröffnung einer Tour Mängel sowohl in der Wegweisung als auch im Streckenverlauf einstellen können. Bei der wegweisenden Beschilderung sind dies etwa beschädigte oder vollständig fehlende Schilder, Aufwuchs oder starke Verschmutzung der Schilder. Im Streckenverlauf können dies Belagsmängel wie Erosionsschäden oder Frostaufbrüche sein. Hinzu kommen Routenveränderungen durch Siedlungs- oder Straßenbauten und vieles andere mehr.

Um für die Radreisenden eine verlässliche Wegweisung und Streckenführung zu erhalten und den Erfolg des Gesamtprojektes sicherzustellen, ist eine regelmäßige Kontrollbefahrung der Route(n) unabdingbar. Schlecht gewartete Radrouten können den Gesamteindruck einer touristischen Region negativ beeinflussen.

Als Zeitpunkt der Prüfung bietet sich das zeitige Frühjahr an: Mängel aus der Winterperiode können so noch erfasst und rechtzeitig vor Beginn der eigentlichen Radlsaison behoben werden. Auf wichtigen Routen wird die Kontrollfahrt einmal im Jahr wiederholt (z. B. im Juli). Im Altmühltal erfolgt die Befahrung sogar monatlich. Das Ergebnis einer Kontrollfahrt kann auch ein bestehendes Wegweisungskataster aktualisieren und ergänzen.

Im Planungsbereich der Landesgeschäftsstelle bieten wir für Sie die Wartung von Radrouten an. Auch einzelne ADFC-Kreis- oder Ortsverbände bieten diesen Service kostenpflichtig an.

© ADFC Bayern 2012

Ihre Spende für den ADFC-Landesverband Bayern