Unfallrisiko und
Radverkehrsanteil
Mehr Radfahrer erhöhen die
Sicherheit Das Risiko für Radfahrer, im
Straßenverkehr durch Unfälle mit Autos zu Schaden
zu kommen, nimmt ab, sobald in einer Stadt der Radverkehr
zunimmt. Denn jemehr Radfahrer auf den Strassen unterwegs
sind umso eher stellen sich die Autofahrer auf diese anderen
Verkehrsteilnehmrr ein. Wenn nur vereinzelt Radfahrer
unterwegs sind sind Autofaher immer wieder überrascht
von "plötzlich auftauchenden Radfahrern". Bei einer Verdoppelung des
Radverkehrsanteils nehmen Radunfälle um 32 % ab. Dies
ist das Ergebnis einer Studie, in der Daten aus 14
europäischen Ländern sowie 47 dänischen und
68 kalifornischen Städten ausgewertet wurden
[Jacobsen, Lyndon 2003: Safety in numbers: more walkers
and byciclists, safer walking and bicycling].
Die Erfahrung vieler Städte
zeigt, dass Radfahren einfacher und sicherer wird, sobald
sich Geschwindigkeit und Aufkommen des PKW-Verkehrs
verringern. Verkehrsberuhigungsmaßnahmen sind daher
oft eine preiswerte Alternative zum Ausbau neuer Radwege.
Das Risiko für Fahrradfahrer, im Straßenverkehr
zu verunglücken, nimmt ab, sobald in einer Stadt der
Radverkehr zunimmt. Einige Städte weisen sogar einen
merklichen Anstieg des Radverkehrs bei gleichzeitigem
Rückgang der Anzahl der Verletzten auf. Die Grafik hier zeigt Daten der Stadt
Kiel zwischen 1988 und 2004. Man geht allgemein davon aus, dass ab
einem Radverkehrsanteil von 20% die Präsenz der
Radfahrer im Strassenverkehr ausreicht um sie dauerhaft bei
den Autofahrern als präsent zu etablieren und eine
dauerhafte Verhaltenänderung zugunsten einer
entsprechenden Einstellung zu den radfahrenden
Verkehrsteilnehmern zu erreichen. Bei einem Radverkehrsanteil von unter
20 % scheint dies noch nicht der Fall zu sein. Wenn Sie
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[Quelle Stadt Kiel, Polizei Kiel]

