ADFC-Rundschau
3/2004 ADFC-Rundschau
3/2004 Bayernteil 14. Jahrgang, Heft 3/2004,
Juli-September 2004 Die ADFC-Rundschau erscheint viermal
jährlich. Komplette Rundschau
mit Regionalteil
Altbayern im PDF-Format zum
Anhörung im Landtag:
Radverkehr in Bayern Der Fragenkatalog der
Anhörung Arbeitskreis Rad &
Bahn Verhaltenscodex für Reisende mit
Fahrrad in der Bahn Landesvorstandswahl
2005 PPM Fachtagung Fachtagung Radverkehrsplanung und
&endash;förderung 2. ADFC
BikeGuideTraining best for bike 2004
wählen Tourenleiterseminar in
Beilngries Standlicht bald Pflicht Zusätzlicher Spiegel bald
Pflicht Landesaktivenseminar im
Herbst Fahrradkauf Fahrradmitnahme im ICE Landesweite
Termine Impressum
Editorial Bewusstseinsfrage Radverkehr Radverkehr ist Nahverkehr und Nahverkehr ist
primär Sache der Kommunen." So oder so ähnlich
lautete über viele Jahre hinweg die Kernaussage der
Bayerischen Staatsregierung auf entsprechende Anfragen im
Landtag oder bis heute im Gesamtverkehrsplan Bayern. Dies war und ist in doppelter Hinsicht unrichtig. Zum
einen ist der Radverkehr kein Inselverkehr innerhalb von
Kommunen. Er reicht heute ja schon im Alltagsverkehr oft
weit darüber hinaus. Deshalb ist die regionale
Vernetzung der kommunalen Infrastrukturen neben der
überregionalen touristischen Erschließung
durchaus eine Landesangelegenheit. Zum anderen geht es bei der Radverkehrsförderung ja
um ein viel breiteres Spektrum als nur um gute
Wegeverbindungen, Abstell-anlagen und dergleichen. Wichtig
ist für uns doch auch, wie zum Beispiel Rechtsregeln
von den Staatsinstanzen gehandhabt werden, ob sie &endash;
wie jetzt bei der anstehenden Änderung der Bayerischen
Bauordnung &endash; fahrradfreundlich gestaltet werden, ob
und wie das Fahrrad in den Schulunterricht einbezogen wird,
ob für das Image des umweltverträglichsten
Verkehrsmittels landesweit geworben wird, alles weite
Betätigungsfelder für Politik und Verwaltung im
Freistaat. Da gibt's kaum ein Ministerium, das nicht
mitbetroffen wäre. Schon seit Jahren hat sich der Vorstand bemüht, das
Bewusstsein dafür den Verantwortlichen zu vermitteln.
Das ist vereinzelt &endash; zum Beispiel bei der Obersten
Baubehörde und dem Umweltministerium - gelungen, aber
noch nicht in der Breite und Tiefe, die der Sache gerecht
wird. Ein wichtiger Etappenerfolg dorthin war sicher die von
uns beharrlich angestrebte Landtagsanhörung zum Thema
Radverkehr in Bayern", in der &endash; wie es amtlich
heißt &endash; Gemeinsamen informatorischen
Sitzung" der drei Ausschüsse für Verkehr,
Kommunales und Umwelt am 1. April 2004. Diese ist für uns ganz gut gelaufen. Es gab einige
Rückäußerungen der Parlamentarier und
anderen Experten auf unsere Statements, an denen wir
anknüpfen können (s. Bericht S. B2-B3).
Radverkehr ist nicht nur eine fiskalische Frage,
sondern auch eine Bewusstseinsfrage ...", bestätigte
der Vorsitzende des Kommunalausschusses einen entsprechenden
Appell des Vertreters des Bayerischen Städtetages und
fügte an, dass er sich persönlich für eine
Umsetzung der gemachten Vorschläge einsetzen werde. Da
ging also die Tür schon einen Spalt weit auf. Wir
werden dran bleiben. Sonnige Sommermonate wünscht Euer Dietmar Habermeier ADFC-Landesvorsitzender Franz Josef Pschierer Jakob Kreidl Dr. Siegfried Balleis
Dem Beschluss des Deutschen Bundestages, mit dem der
Nationale Radverkehrsplan 2000 &endash; 2012 auf den Weg
gebracht wurde, war ein Jahr davor eine
Verbändeanhörung des Verkehrsausschusses zum
Radverkehr in der Bundesrepublik vorausgegangen. Zwar hat
der ADFC allen Grund, die mangelnde Umsetzung dieses
durchaus wegweisenden Dokuments zu kritisieren. Die so
ausgelöste Diskussion beginnt nun aber auch auf der
Ebene der Länder Wirkung zu zeigen. In fast allen ist
ja der auch an Taten messbare politische Wille eher schwach
ausgeprägt, den Radverkehr so zu fördern, wie er
es verdient. Die ersten Baustellen sind aber
eröffnet. Mit der Anhörung zum Thema Radverkehr in Bayern vor
den drei Landtagsausschüssen für Wirtschaft,
Infrastruktur, Verkehr und Technologie, für Kommunale
Fragen und Innere Sicherheit sowie dem für Umwelt und
Verbraucherschutz am 1. April dieses Jahres im Maximilianeum
ist der ADFC Bayern der zweite Landesverband (die Freunde
des ADFC Landesverbands Niedersachsen waren in ihrem Landtag
nur ein paar Tage früher dran), dem es gelungen ist,
das Fahrrad zum Thema im Landtag zu machen. Der Landesvorsitzende Dietmar Habermeier und
Geschäftsführer Wolfgang Slama (für den
Bereich Tourismus) konnten bei der von Parlamentariern aller
Fraktionen besetzten Anhörung die Positionen aus dem
ADFC- Radverkehrsprogramm für Bayern vortragen. Die
meisten Beiträge der anderen Experten (Vertreter der
Kommunalen Spitzenverbände, des ADAC, der
Landesverkehrswacht, des VCD, der Tourismusverbände,
der Stadt München, der Bayerischen
Eisenbahngesellschaft und der Obersten Baubehörde)
lagen ganz oder tendenziell auf der ADFC-Linie. Als
Anzeichen für Fortschritte in dieser Richtung
können die Ankündigungen des Leiters des
Sachgebiets Gesamtverkehrsplanung in der Obersten
Baubehörde (Innenministerium) gewertet werden. Danach
wird ein interministerieller Runder Tisch" zur
Koordinierung von Radverkehrsfragen eingerichtet. Ferner
sollen mit Hilfe des ADFC Workshops auf der
Regierungsebene mit den Landkreisen durchgeführt
werden, um vor Ort nach den Defiziten zu suchen und zu
überlegen, wie diese Defizite mit möglichst
geringem finanziellem Aufwand ausgeglichen und behoben
werden können..." Hier noch einige interessante Zitate aus dem über
30-seitigen Wortprotokoll: Die Tatsache, dass diese Anhörung mit einer
haushaltspolitisch schwierigen Situation der Kommunen
korrespondiert, sollte uns nicht abhalten, das Thema
trotzdem aufzugreifen ...", so Franz Josef Pschierer, CSU,
Vorsitzender des Verkehrsausschusses und der
Anhörungssitzung. Jakob Kreidl, CSU, Vorsitzender des Kommunalausschusses,
sagte zum Vertreter des Bayerischen Städtetags, dem
Erlanger Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis, CSU:
Herr Oberbürgermeister, Sie haben erwähnt,
was bisher alles in Erlangen erreicht worden ist. Mir haben
Ihre Ausführungen und die von Ihnen geschilderten
praktischen Beispiele sehr gut gefallen. ....Wir müssen
nicht immer wieder das Rad neu erfinden, sondern wir sollten
versuchen, Bewährtes auch in anderen Bereichen
umzusetzen... wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie das den
Ausschüssen in Form einer Zusammenstellung zur
Verfügung stellen könnten. Wir würden
versuchen, das umzusetzen, indem wir auf Kommunen in ganz
Bayern zugehen und Bewährtes zur Nachahmung
empfehlen." (die erbetene Zusammenstellung ist dem Landtag inzwischen
zugegangen.) Ja, es ist ein landesweiter bayerischer Radverkehrsplan
bzw. ein landesweites Radverkehrsprogramm erforderlich."
(Dr. Balleis) Heiterkeit" vermerkt das Protokoll nach dem
Zwischenruf des Vorsitzenden Pschierer auf den Appell
Habermeiers, dass auf der Ebene der Staatsministerien eine
Stelle als Ansprechpartner eingerichtet werden sollte, der
ADFC aber schon wisse, dass er keinen Radminister erwarten
dürfe: Ich gebe den Vorschlag gerne an die
Staatskanzlei weiter." Inzwischen gab verschiedene
Anträge von Abgeordneten und Fraktionen des Landtags
als Folge der Anhörung. die Anträge wurden am
15.7.2004 in der Sitzung des Ausschuss für
Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
behandelt. Dazu das Protokoll als
1. Allgemein Wie beurteilen Sie die bisherige
Radverkehrspolitik in Bayern? Wo sollten in Zukunft
Schwerpunkte liegen? 2. Ansehen /
Einstellung Mit welchen Massnahmen könnte die
Einstellung der Gesellschaft zum Radverkehr weiter
verbessert werden? Sehen Sie Möglichkeiten, im
Rahmen der Ausbildung in Schulen und Kindergärten das
Fahrrad als Verkehrsmittel besser zur Geltung zu bringen und
die Sicherheit beim Radfahren zu erhöhen? Sehen Sie die Notwendigkeit und die
Möglichkeiten, verantwortliche Mitarbeiter in
Verwaltungen mehr für die Belange der Radfahrer zu
sensibilisieren? 3. Fahrradtourismus in
Bayern Sehen Sie Möglichkeiten, den
Fahrradtourismus in Bayern noch attraktiver zu machen?
Wie bewerten Sie das Bayernnetz
für Radler" hinsichtlich Netzumfang, Wegweisung und
Wegebeschaffenheit, Begleitinfrastruktur und
fahrradfreundliche Dienstleistungen, Vermarktung 4.
Verkehrssicherheit Wie kann die Verkehrssicherheit weiter
verbessert werden? Welche Rechtsvorschriften sollen wie
geändert werden? 5. Bau /
Infrastruktur Wie bewerten sie die Umsetzung der
Regelwerke für Radverkehrsanlagen? Entsprechen die technischen
Anforderungen an Radverkehrsanlagen den Bedürfnissen
der Radfahrer? Wie könnte eine einheitliche
Beschilderung für Radwege und einheitliche
Radwegweisung auf Landesebene umgesetzt werden? 6. Verknüpfung mit anderen
Verkehrsträgern Sind die Transportmöglichkeiten
von Fahrrädern in öffentlichen Verkehsmitteln
ausreichend? Wo besteht gegebenenfalls
Nachholbedarf? Wie könnte ein entsprechendes Angebot
verbessert werden? Ist das Angebot an Bike + Ride-Anlagen
bzw. an Radabstellanlagen allgemein ausreichend? Entsprechen die Radabstellanlagen den
Anforderungen? 7. Förderung Wie bewerten Sie die vorhandenen
Fördermöglichkeiten für Belange des
Fahrrads? Was könnte gegebenenfalls
verbessert werden? 8. Umsetzung Auf welchen Gebieten kann Ihre
Organisation den Belangen des Radverkehrs am besten dienen?
Wie kann der Freistaat Bayern Sie dabei
unterstützen? Welche Massnahmen könnten aus
Ihrer Sicht kurzfristig und ohne grossen Aufwand umgesetzt
werden? Welchen Massnahmenkatalog sehen Sie,
um den Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) auf bayerischer
Landesebene umzusetzen? Welche Fördermöglichkeiten
könnten dazu genutzt werden? Alle Fragen mit Antworten
unter:
Einen Runden Tisch... ...zum Thema Rad & Bahn wird es am 16. Juli bei der
bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) geben. Damit kommt
die BEG einer Bitte des ADFC nach. Außer der BEG (die
im Auftrag des Wirtschaftsministeriums den
Schienennahverkehr in ganz Bayern bestellt und bezahlt) und
dem ADFC nehmen natürlich auch die
Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVUs), also die DB und ihre
Konkurrenten teil. Hier wollen wir gemeinsam über
Probleme rund um das Thema Rad & Bahn" reden,
über zu kleine Radabteile, von Nicht-Radlern besetzte
Klappsitze in Radabteilen, die Auffindbarkeit des Radabteils
in Nahverkehrszügen und einiges mehr. Aufgrund der
Zuständigkeit der BEG wird sich das Gespräch auf
den Nahverkehr in Bayern beschränken. Insbesondere das
leidige Thema ICE wird nicht vorkommen. Dennoch ein
lohnendes Unternehmen, denn sicherlich fahren die Radler
nicht nur bei Fernreisen gern ein Stück mit der Bahn.
Daher hat das hierfür zuständige
Landesvorstandsmitglied Frank Wessel die aktiven
ADFC-Mitglieder in einer Rundmail aufgerufen, ihre
(konkreten) Erfahrungen mit der Bahn zu berichten. Die
zurückkommenden Mails werden in die Gespräche
einfließen. Interesse von ALEX" ALEX (das ist der Allgäu-Express) hat sich an den
ADFC Bayern gewandt, um gemeinsam mit uns einen Aufkleber
für die Radabteile zu kreieren. Dieser soll Hinweise
erhalten, wie Radler sich im Zug verhalten sollten und wie
Radler und Nichtradler aufeinander Rücksicht nehmen
sollten. Nachdem wir ohnehin einen Verhaltenscodex erstellt
haben, haben wir unsere Hilfe angeboten. Der Aufkleber ist
im Werden und bei Erscheinen dieser Rundschau"
möglicherweise schon in den Radabteilen des ALEX. Radlexpress zu autofreien Tälern An Autofrei-Tagen" (Pfingstmontag Kleinziegenfelder
Tal, 5. September Wiesenttal bei Forchheim) wird bzw. wurde
der Radl-Express Aschaffenburg-Bamberg nach Kulmbach bzw.
Forchheim verlängert. Dies entspricht einer Bitte des
ADFC an die BEG, die diesen Radlexpress bestellt hat. Dieser
Bitte hat die BEG dankenswerterweise entsprochen. Das sechste Treffen... ...brachte vor allem zwei Ergebnisse. Zum Ersten: Einen Verhaltenscodex, den Sie auch in dieser
Rundschau" abgedruckt finden. Er soll dazu beitragen,
dass es bei Radmitnahme im Zug möglichst reibungslos
zugeht. Bitte lesen Sie ihn, wir wollen ihn innerhalb des
ADFC Bayern weitergeben und publizieren. Auch mit den
Bahnunternehmen wollen wir darüber reden, vielleicht
drucken diese ihn in veränderter Form in ihren
Publikationen ab. ALEX" hat sich schon interessiert,
siehe oben. Zum Zweiten: Ein Vorschlagspapier zum Thema
Überschaubarer Radmitnahmetarif". Es entstand, um
dem vielfach geäußerten Wunsch der bayernweit
kostenlosen Radmitnahme zumindest einen Schritt näher
zu kommen. Es enthält zwei Vorschläge: Als ersten
die bayernweite kostenlose Radmitnahme, als zweiten den
Vorschlag, wenigstens das Wirrwarr der verschiedenen
Radmitnahme-Tarife anzugehen. Denn in einigen Landkreisen
gilt der DB-Tarif, in anderen Nulltarif, und die
Verkehrsverbünde haben wieder andere Tarife für
die Radmitnahme. Insbesondere bei Übergang von einem
Landkreis in den anderen wird oft nicht verstanden, ob und
wie viel man für die Radmitnahme zahlen muss. Daher
haben wir für den Fall, dass kein bayernweiter
Nulltarif möglich ist, einen Einheitstarif
vorgeschlagen, der dann zu zahlen ist, wenn nicht auf der
gesamten Strecke Nulltarif gilt. Das wäre immerhin ein
Zwischenschritt zur bayernweiten kostenlosen Radmitnahme.
Über diesen Entwurf wollen wir u.a. mit einigen
Landtagsabgeordneten und mit dem Wirtschaftsministerium
sprechen. Sie finden ihn ab Mitte Juli auf den Webseiten im
Internet www.adfc-bayern.de/rad_bahn.htm Das siebte Treffen... ...des AK Rad & Bahn wird voraussichtlich am 16.
Oktober in Nürnberg stattfinden. Es wird vorher noch
eine Rundschau" erscheinen, der Sie Genaueres
entnehmen können.
An bestimmten Wochentagen sowie auf Strecken zu beliebten
Fahrradrouten wollen oft mehr Radler fahren als normal
üblich, was Probleme verursachen kann, die nur bei
guter Kooperation a l l e r Beteiligten zu bewältigen
sind. Der ADFC Bayern empfiehlt deshalb: 1. Machen Sie schon zuhause Rad und Gepäck
transporttauglich. Nur Packtaschen mit Schnellverschlüssen verwenden
(z.B. System von Ortlieb oder VauDe), denn spätestens
beim Einstellen der Räder im Zug muss das Gepäck
runter vom Rad. Deshalb sollte jedes Gepäckstück
mit einem Griff abgenommen werden können.
Zusatzsicherungen bitte schon vor dem Verladen entfernen.
Körbe sollten nur aufs Rad, wenn sie per
Schnellverschluss entfernbar sind. Zusatztipp: Mit einem elastischen Expander können
Sie Ihr Rad umfallsicher "anbinden". Der Lenker sollte nur
schulterbreit sein. Dies erleichtert nicht nur das Einladen,
sondern ist vor allem auch ergonomisch richtig: Vermeiden
Sie doch so Verspannungen im Nacken und Rücken. 2. Gut geplant ist halb gewonnen. Fragen Sie bei der Reiseplanung gezielt nach
umsteigefreien/-armen Verbindungen! Der Bahncomputer hat
eine entsprechende Suchfunktion: Evtl. längere
Zugfahrzeit, dafür seltener Umsteigen. Stellen Sie sich möglichst dort am Bahnsteig auf, wo
das Fahrradabteil stehen soll. Dabei hilft Ihnen bei
IC/EC-Zügen der Wagenstandsanzeiger am Bahnsteig; sonst
Personal ggf. auch ortskundige Mitreisende fragen -
vereinzelt auch sog. "Notruf/Info-Säule". Das
Rad-/Mehrzweckabteil ist mit Fahrradsymbol außen am
Zug gekennzeichnet. Beachten Sie bei Zugteilungen unterwegs
(z.B. bei Triebwagen oder manchen Nachtzügen), dass Sie
in den richtigen Zugteil einsteigen. 3. Gut organisiertes Ein- und Ausladen vermeidet Hektik
und Verspätungen. Nehmen Sie schon vor dem Ein-/Aussteigen Kontakt zu
anderen Radreisenden auf. Helfen Sie sich gegenseitig. Legen
Sie bei Gruppen die Arbeitsteilung vorher fest. Scheuen Sie
sich notfalls nicht, als ADFC-Mitglied die Initiative zu
ergreifen und zu koordinieren. Spätestens wenn andere
merken, dass es so besser geht, machen sie mit. Laden Sie
Gepäck gegebenenfalls bei einer anderen Türe
ein/aus. Räder erstmal rein in den Zug; aufgeräumt
werden kann später. Sortieren Sie die Räder so,
dass diejenigen vorne stehen, die als erste rausmüssen.
Hängen Sie die leichten Räder an Haken (so
vorhanden) auf. Achten Sie darauf, dass wirklich jeder
Radplatz genutzt werden kann. Kampf dem Egoismus und der
Gedankenlosigkeit! Türen moderner Nahverkehrszüge verfügen
über breite Türen und tiefe Einstiege;
schließen aber rasch und automatisch. Blockieren Sie
daher gleich als Erstes den Schließvorgang, indem Sie
ein Gepäckstück oder einen Helfer vor die
Lichtschranke stellen, so dass das automatische
Schließen und somit die Abfahrt des Zuges verhindert
werden. Wer einen reservierungspflichtigen Zug benützen
will, sollte den Zugführer (rote Armbinde / bei
ÖBB goldene Kordel an Mütze) fragen, ob noch Platz
ist. Wenn sich der Zielbahnhof nähert, begeben Sie sich
rechtzeitig ins Fahrradabteil. Helfen Sie auch hier und beim
Aussteigen zusammen! Und nun: Erholsame Reise mit Bahn und Rad!
...zum Thema Rad & Bahn wird es am
16. Juli bei der bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG)
geben. Damit kommt die BEG einer Bitte des ADFC nach.
Außer der BEG (die im Auftrag des
Wirtschaftsministeriums den Schienennahverkehr in ganz
Bayern bestellt und bezahlt) und dem ADFC nehmen
natürlich auch die Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVUs),
also die DB und ihre Konkurrenten teil. Hier wollen wir
gemeinsam über Probleme rund um das Thema Rad
& Bahn" reden, über zu kleine Radabteile, von
Nicht-Radlern besetzte Klappsitze in Radabteilen, die
Auffindbarkeit des Radabteils in Nahverkehrszügen und
einiges mehr. Aufgrund der Zuständigkeit der BEG wird
sich das Gespräch auf den Nahverkehr in Bayern
beschränken. Insbesondere das leidige Thema ICE wird
nicht vorkommen. Dennoch ein lohnendes Unternehmen, denn
sicherlich fahren die Radler nicht nur bei Fernreisen gern
ein Stück mit der Bahn. Daher hat das hierfür
zuständige Landesvorstandsmitglied Frank Wessel die
aktiven ADFC-Mitglieder in einer Rundmail aufgerufen, ihre
(konkreten) Erfahrungen mit der Bahn zu berichten. Die
zurückkommenden Mails werden in die Gespräche
einfließen. Interesse von
ALEX" ALEX (das ist der Allgäu-Express)
hat sich an den ADFC Bayern gewandt, um gemeinsam mit uns
einen Aufkleber für die Radabteile zu kreieren. Dieser
soll Hinweise erhalten, wie Radler sich im Zug verhalten
sollten und wie Radler und Nichtradler aufeinander
Rücksicht nehmen sollten. Nachdem wir ohnehin einen
Verhaltenscodex erstellt haben, haben wir unsere Hilfe
angeboten. Der Aufkleber ist im Werden und bei Erscheinen
dieser Rundschau" möglicherweise schon in den
Radabteilen des ALEX. Radlexpress zu autofreien
Tälern An Autofrei-Tagen"
(Pfingstmontag Kleinziegenfelder Tal, 5. September
Wiesenttal bei Forchheim) wird bzw. wurde der Radl-Express
Aschaffenburg-Bamberg nach Kulmbach bzw. Forchheim
verlängert. Dies entspricht einer Bitte des ADFC an die
BEG, die diesen Radlexpress bestellt hat. Dieser Bitte hat
die BEG dankenswerterweise entsprochen. Das sechste
Treffen... ...brachte vor allem zwei Ergebnisse.
Zum Ersten: Einen Verhaltenscodex, den
Sie auch in dieser Rundschau" abgedruckt finden. Er
soll dazu beitragen, dass es bei Radmitnahme im Zug
möglichst reibungslos zugeht. Bitte lesen Sie ihn, wir
wollen ihn innerhalb des ADFC Bayern weitergeben und
publizieren. Auch mit den Bahnunternehmen wollen wir
darüber reden, vielleicht drucken diese ihn in
veränderter Form in ihren Publikationen ab. ALEX"
hat sich schon interessiert, siehe oben. Zum Zweiten: Ein Vorschlagspapier zum
Thema Überschaubarer Radmitnahmetarif". Es
entstand, um dem vielfach geäußerten Wunsch der
bayernweit kostenlosen Radmitnahme zumindest einen Schritt
näher zu kommen. Es enthält zwei Vorschläge:
Als ersten die bayernweite kostenlose Radmitnahme, als
zweiten den Vorschlag, wenigstens das Wirrwarr der
verschiedenen Radmitnahme-Tarife anzugehen. Denn in einigen
Landkreisen gilt der DB-Tarif, in anderen Nulltarif, und die
Verkehrsverbünde haben wieder andere Tarife für
die Radmitnahme. Insbesondere bei Übergang von einem
Landkreis in den anderen wird oft nicht verstanden, ob und
wie viel man für die Radmitnahme zahlen muss. Daher
haben wir für den Fall, dass kein bayernweiter
Nulltarif möglich ist, einen Einheitstarif
vorgeschlagen, der dann zu zahlen ist, wenn nicht auf der
gesamten Strecke Nulltarif gilt. Das wäre immerhin ein
Zwischenschritt zur bayernweiten kostenlosen Radmitnahme.
Über diesen Entwurf wollen wir u.a. mit einigen
Landtagsabgeordneten und mit dem Wirtschaftsministerium
sprechen. Sie finden ihn ab Mitte Juli auf den Webseiten im
Internet www.adfc-bayern.de/rad_bahn.htm
Das siebte
Treffen... ...des AK Rad & Bahn wird
voraussichtlich am 16. Oktober in Nürnberg stattfinden.
Es wird vorher noch eine Rundschau" erscheinen, der
Sie Genaueres entnehmen können. Landesvorstandswahl
2005 2005 läuft mit der
Landesversammulung am 12. März 2005 die
zweijährige Amtszeit des amtierenden Landesvorstands
ab. Alle Ehrenämter stehen dann wieder zur Wahl an. Im
einzelnen sind das: Der/die Landesvorsitzende, zwei
Stellvertrer/innen, eine Schatzmeister/in und bis zu sieben
Beisitzer/innen. In Anbetracht der für den
Landesverband wichtigen Ämter werden alle Aktive und
Mitglieder gebeten, geeignete Personen hinsichtlich einer
Bereitschaft zur Kandidatur für diese Ämter zu
befragen. Bei Fragen zu den mit den Ämtern verbunden
Chancen und Aufgaben wenden Sie sich bitte an Wolfgang Slama
/ Hubert Ströhle in der Landesgeschäftstelle oder
an den Landesvorsitzenden Dr. Dietmar Habemeier 09131/26965,
dietmar.habermeier@web.de PPM Fachtagung - Klug wird,wer sich viel
bewegt!? "Klug wird, wer sich viel bewegt!?" so sind Fachtagung
und Diskussionsforum betitelt, die das Pädagogische Projekt Mobilität (PPM)
gemeinsam mit dem BAYERNFORUM der Friedrich Ebert Stiftung
am 23. April 2004 in München veranstaltete.
Bewegungsmangel verursacht bei Kindern heute
vielfältige Defizite, erläuterte Katharina Anane,
PPM-Projektleiterin die Intention der Veranstaltung. Wenn
die Kinder den Weg zur Schule und zum Kindergarten mit dem
Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Roller zurücklegen,
so haben sie integriert in ihre Alltagsabläufe schon
mal eine gewisses Mindestmaß an Bewegung. Dieses
Verhalten gehört gefördert und nicht erschwert,
wie es häufig geschieht.
Dr. Renate Zimmer bei ihrem Vortrag
Die Position von PPM und ADFC unterstrichen die
Vorträge der namhaften ReferentInnen während der
eintägigen Veranstaltung in den Räumen des
Münchner Kreisverwaltungsreferats, die unter der
Schirmherrschaft von Joachim Lorenz, dem Referenten für
Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München
stand. Mehr als 100 LehrerInnen und ErzieherInnen sowie
andere Fachleute aus Kommunen, Verbänden und
Initiativen aus München, ganz Deutschland und aus dem
Ausland hatten sich dazu zusammengefunden. Die Konsequenzen, die sich aus der Pisastudie für
die Bewegungsförderung in Kindergärten und an
Schulen ergeben, beleuchtete Johanna Werner-Muggendorfer,
stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag,
kritisch und forderte u.a., dass Bewegung in der Ausbildung
von ErzieherInnen und LehrerInnen stärker vorkommt. Prof. Dr. Renate Zimmer, bekannt durch ihre Bücher
zum Thema Bewegungserziehung, strich in ihrem Vortrag
heraus, dass Kinder sich die Umwelt über Bewegung
aneignen und welche Lernerfolge aus der Bewegung
resultieren. Zum zentralen Thema der Veranstaltung, der
eigenständigen Mobilität, stellte Karl-Heinz
Ludewig von FUSS e.V. den internationalen Walk to school Tag
vor, der das Zurücklegen des Schulweges mit dem
Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Roller fördern soll.
Außerdem zeigte er die Potenziale des Schulweges als
Schritte für mehr Gesundheit, als Bildungs-Weg und als
Entscheidung für die Umwelt auf.
Mehr als 100 LehrerInnen und ErzieherInnen aus der ganzen
BRD haben an der Fachtagung teilgenommen
Mit einem Konzept Erweitertes Frühradfahren in der
Grundschule, das sie bei der Tagung den interessierten
ZuhörerInnen erläuterte, reagierte die Rektorin
der Grundschule Kremperheide, Frau Fedder an ihrer Schule
auf die wachsenden Erfahrungs- und Bewegungsdefizite der
Kinder. Sie stellt sich mit diesem Konzept bewusst gegen die
gängige Praxis, das Fahrrad fahren vor der 4. Klasse zu verbieten. Auf die Probleme der eingeschränkten Mobilität
von Kindern ging Prof. Dr. Maria Limbourg ein, die diese
Thematik in vielen wissenschaftlichen Studien erforscht
hat. Abschließend stellte Katharina Anane,
Projektleiterin des Pädagogischen Projekts
Mobilität und Mitveranstalterin der Tagung in ihrem
Referat die Arbeit ihres Teams vor, das Konzepte für
Kindergärten und alle Jahrgangsstufen der Schulen
erarbeitet hat und jedes Jahr mit drei bis viertausend Kindern in
München Projekte u.a. zur Bewegungsförderung,
Verbesserung der Geschicklichkeit beim Fahrradfahren sowie
zur Partizipation von Kindern in Schulen und
Kindergärten durchführt.
Neues Organisationsschema greift Nach Jahren zurückgehender Teilnehmerzahlen konnte
die jährliche Fachveranstaltung der ADFC Bayern mit dem
Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung wieder regen Zulauf
verzeichnen. So trafen sich dieses Jahr in Augsburg
über 50 Planungsinteressierte aus ganz Bayern, um an
der auf einen Tag konzentrierten Tagung den Vorträgen
zu neuen Entwicklungen in der Planung und Förderung des
Radverkehrs zu lauschen. Roter Faden der diesjährigen
Tagung war die Alltagsmobilität mit dem Fahrrad zu
verbessern und reale wie mentale Barrieren abzubauen.
Augsburgs Oberbürgermeister Wengert bei der
Eröffnungsansprache zur ADFC Fachtagung
Eröffnet wurde die Tagung mit einem Bericht des
ADFC-Landesvorsitzenden Dr. Dietmar Habermeier über die
mühsamen Schritte, der Bayerischen Landespolitik
Radverkehrsförderung als wichtiges Anliegen begreiflich
zu machen. Im ersten Referat informierte Armin Falkenhein,
Vorstandsbeauftragter des ADFC Bayern für Gesundheit
und Bewegung, über die inzwischen bundesweite Aktion
Mit dem Rad zur Arbeit". Er begann seinen Vortrag mit
den doch immer wieder erschreckenden Zahlen über die
gesundheitlichen Folgen des zunehmenden Bewegungsmangels.
Attraktive Preise sollen die Teilnehmer im Rahmen der Aktion
bewegen, Lust aufs Radfahren zu erspüren,
natürlich mit dem Ziel, auch danach auf Alltagswegen
das Radl regelmäßig zu benutzen. Oliver Faltlhauser stellte anschließend eine Studie
vor, die am Beispiel des Bayerischen Rundfunks in
München-Freimann die sehr unterschiedlichen Hemmnisse
untersuchte, die die Angestellten als Argumente gegen die
Fahrradbenutzung auf dem Weg zur Arbeit vorbrachten. Ein
Ergebnis seiner Untersuchungen war die Kooperation mit dem
inzwischen von der Deutschen Bahn initiierten Projekt
Call-a-bike". Hierzu wurden in einem nahegelegenen
U-Bahnhof eine Anzahl Räder von Call-a-bike"
deponiert, um sie den Angestellten zur spontanen Nutzung zur
Verfügung zu stellen.
Romanus Scholz, Verkehrsplaner beim ADFC Bayern vor den
mehr als 50 Interessierten aus ganz Bayern
Paul Bickelbacher, Stadt und Verkehrsplaner aus
München, berichtete über ein
Nahmobilitätskonzept für ein Münchener
Stadtviertel, bei dem in speziellen Formen der
Bürgerbeteiligung Barrieren zur alltäglichen
Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel genannt und
möglichst abgebaut werden sollten. Für das Fahrrad
waren dies z. B. die Öffnung von Einbahnstraßen,
der Einbau von Radwegen, Schaffung von
Querungsmöglichkeiten, Abbau von gefährlichen
Grünen Pfeilen" u.v.m. Anschließend zeigte der Landschaftsarchitekt
Clemens Fauth eindrucksvolle Bilder zu dem im Rahmen des
Projektes mobinet" konzipierten Fahrradparkhaus in
München-Kieferngarten, das Lösungen für so
ziemlich alle Problemfelder beim Bau derartiger
Einrichtungen bietet: Attraktive, moderne
Stahl-Glaskonstruktion (statt dem häufig anzutreffenden
Recycling übriggebliebener Güterschuppen),
Zutrittskontrolle ohne Personaleinsatz und platzsparende
Doppelstockparker. Zum Abschluss präsentierten Dr. Höhnberg von
der Stadt Augsburg, der Planer Janos Korda und Adolf Reek
vom ADFC Augsburg aktuelle Beispiele für
Radverkehrsplanung in Augsburg. Dabei kamen auch die neuen
Mieträder für die leider noch immer nicht
realisierte Fahrradstation am Augsburger Hauptbahnhof zum
Einsatz. Besonders empfohlen wird allen Zweiflern ob der
Größe der FGSV-Wegweiser, sich in Augsburg einmal
vor Augen führen zu lassen, wie problemlos sich diese
in das Stadtbild tatsächlich einpassen.
"Ich bin überrascht, wie viel Neues ich von diesem
Seminar mit nach Hause nehme." Besonders gelungen fand
ich die Mischung aus Theorie und Praxis". So Stimmen von
Teilnehmern des 2. ADFC Bike-GuideTrainings, das in diesem
Jahr in der Familienferienstätte der Stadt Ostheim in
Oberwaldbehrungen stattfand. In der Tat bot das 3 1Ž2
tägige Seminar einiges: Mountainbiketouren planen,
vorbereiten und durchführen. Das heißt, sich mit
den rechtlichen Grundlagen des Betretungsrechts, dem
Gelände, mit Orientierungshilfen, mit der Pannenhilfe
und nicht zuletzt mit der Fahrtechnik gut auszukennen. Dies konnten die 16 Teilnehmer, die vom Bodensee, dem
Rheinland, aus Baden, Niederbayern und der Sächsischen
Schweiz am 28. Mai den Weg in die Rhön gefunden hatten,
gemeinsam mit den hiesigen Teilnehmern in den darauf
folgenden Tagen in Theorie und Praxis erlernen. Vormittags
mit Präsentationen, nachmittags mit Bike und GPS im
Gelände. Mit dem BikeGuideTraining visiert der ADFC
hauptsächlich die Zielgruppe der Natur- und
Landschaftsbiker an. Deswegen wird man auf dem Seminarplan
auch nichts über Trainingslehre und Sporternährung
finden. Allerdings zur Fahrtechnik, die keinesfalls als
Anleitung zum Rasen verstanden sein will, sondern zur
Vermeidung von Unfällen durch richtiges Beherrschen des
Mountainbikes. Mit von der Partie war erstmals Andreas Löhr,
Besitzer der renommierten Mountainbikeschule Rideon"
in Niederfischbach bei Siegen. Seine praktischen Tipps zur
Fahrtechnik rundeten am Pfingstmontag das Seminar ab und
kamen bei den Teilnehmern gut an. Weitere praktische Tipps -
zur Fahrradtechnik und Pannenhilfe - kamen von ADFC Mitglied
Hartmut Eppler.
Das MTB-Routennetz in der Rhön ist schon sehr
engmaschig und bietet für (fast) jeden Geschmack etwas.
Seminarleiter Jochen Heinke und Co-Referent Dr. Alfred
Wörsching aus Rodgau, beide von der AG Mountainbiking
des ADFC, zeigten sich hocherfreut über den gelungenen
Verlauf des Seminars. Alle Teilnehmer waren angetan von der
herrlichen Landschaft der Rhön und insbesondere von der
guten Mountainbike-Wegweisung. Ich war vor drei Wochen
in einem anderen Mittelgebirge zum Mountainbiking, die
Wegweisung war eine einzige Katastrophe", so einer der
Teilnehmer, der es sich nicht nehmen ließ, nach dem
Seminar noch die Rhön mit dem Bike zu erkunden. Jochen Heinke ist übrigens der Meinung, dass die
Rhön ein guter Standort für das ADFC
BikeGuideTraining ist: Das Beispiel Mountainbiking in
der Rhön" zeige, dass Naturschutz und Tourismus keine
Gegensätze seien und dass Einschränkungen auch den
jeweiligen Interessensgruppen zu vermitteln wären.
Mountainbiking fände unmittelbar in naturnaher Umgebung
statt und dort sei es wichtig, dass man sich richtig
verhalte. Mountainbike-Guides könnten und sollten dies
seiner Meinung nach auch vermitteln. Deswegen gehörten
zum Seminar erstmals Elemente aus dem Bereich Natur-
und Landschaftsführung." Dies sei ein Bereich, der in
künftigen Seminaren breiteren Raum einnehmen
könnte. best for bike 2004 wählen Für die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung
fahrradfreundlichste Entscheidung 2004" hat die
best for bike"-Fachjury folgende fünf Projekte
nominiert: Redaktionelle Sonderseiten "Oberhausen tritt in
die Pedale" Niedersächsischer Wettbewerb
"Fahrradfreundiche Kommune" Internetangebot www.radroutenplaner.nrw.de Kostenloser Gemeinschaftskatalog "Radreisen
2004" Rundkurs: Magdeburg mit dem Rad entdecken Wählen sie die für sie fahrradfreundlichste
Entscheidung unterwww.best-for-bike.de
Tourenleiterseminar in Beilngries Mit 26 Teilnehmern war das Tourenleiterseminar in
Beilngries vollkommen ausgebucht. Unter der bewährten
Leitung von Eva Wirth und Frank Wessel war vor allen die
gute Mischung aus Theorie und Praxis das, was die Teilnehmer
lobten. Der Trend zu Tourenangeboten für Gruppen
spiegelt sich in dem hohen Bedarf, der sogar über die
ADFC-Grenzen hinausging. Hier eine qualifizierte Ausbildung
anzubieten wird auch weiterhin Aufgabe und Verpflichtung des
Landesverbands sein.
Standlicht bald Pflicht Der derzeitige Entwurf für eine Änderung der
verpflichtenden Ausstattung für Fahrräder im
Bundesverkehrsministerium sieht eine Standlichtfunktion
für neu verkaufte Räder vor. Die Änderung
tritt wahrscheinlich bis Ende 2004 in Kraft.
Zusätzlicher Spiegel bald Pflicht Leider immer noch passieren Unfälle durch abbiegende
LKW, die Radler im sogenannten "Toten Winkel" (vgl.
Rundschau 2/2004, S. B7) nicht gesehen haben. Ein
zusätzlicher Spiegel, den der ADFC seit langem fordert
könnte die meisten der Unfälle könnten durch
einen zusätzlichen spiegel, der nur wenige Euro kostet,
vermieden werden. Nicht zuletzt durch Aktionen des ADFC
Berlin ist jetzt eine Gesetztesinitiative auf den Weg
gebracht worden, die diesen lebensrettenden Spiegel für
LKW zur Pflicht machen wird.
Landesaktivenseminar im Herbst Erstmals findet 2004 das Landesaktivenseminar im
verkehsgünstig gelegenen Hersbruck bei Nürnberg
statt. Dort werden wir im perfekt ausgestatteten
AOK-Bildungszentrum attraktive Themen der ADFC Arbeit
für Aktive in den Kreisverbänden behandeln und
auch der Spass wird nicht zu kurz kommen. Termin schon mal
vormerken: 19.-21.11.2004. Infos ab Ende Juli auch im Web:
www.adfc-bayern.de/las2004.htm
Fahrradkauf Immer wieder werden die Mitarbeiter der
Landesgeschäftstelle nach Tipps zum Fahrradkauf
gefragt. Dazu gibt es jetzt eine Seite im Web, die die
wichtigsten Regeln dafür zusammenfasst und Links zu
dafür relevanten weiteren Seiten im Netz aufgelistet
hat. Auch eine Liste oft gemachter Fehler findet sich dort
mit Hinweisen, wie die Fehler einfach vermieden werden
können. www.adfc-bayern.de/radkauf.htm www.adfc-bayern.de/tipps.htm
Fahrradmitnahme im ICE Die Deutsche Bahn AG erteilt der Fahrradmitnahme im ICE
weiterhin eine Absage. Deshalb machten ADFC-Aktive jetzt
erstmals direkt in einem ICE-Zugabteil auf die Kampagne
aufmerksam. Mit "verbotenem Gepäck gelangten sie
in einen ICE Richtung München. Dort zeigten sie
interessierten Fahrgästen dann, wie Fahrrad und
Hochgeschwindigkeitszügen problemlos funktionieren
kann. Details und
Fotos:www.adfc.de/index.php?id=1312&languageid=1
Dank an Jochen Heinke Der Landesvorstand bedankt sich für die engagierte
Arbeit von Jochen Heinke als Vorstandsbeauftragter für
MTB. Jochen Heinke hat das Amt nach vielen Jahren
niedergelegt und konzentriert sich künftig auf seine
ADFC-Tätigkeit als Kreisvorsitzender im Kreisverband
Rhön-Grabfeld. Durch ihn hat das Thema "MTB" innerhalb
des ADFC viel Beachtung erhalten und immer war ein
kompetenter Gesprächspartner zur Stelle, wenn er
gebraucht wurde. Vor allem die wegweisende Vereinbarung zum
Mountainbiken mit der Bayerischen Staatsregierung ist auf
die unermüdliche Arbeit von Jochen Heinke zurück
zu führen. Nur dadurch ist es gelungen
Verbotsregelungen, wie in anderen Bundesländern, in
Bayern zu verhindern. Aber auch die Fortbildung in Sachen
MTB (vgl. S. B10 BikeGuide Training) war und bleibt
hoffentlich ein Anliegen von Jochen Heinke, durch das er
weiterhin der Sache auch ohne offizielles Amt verbunden
bleibt. Nachfolger gesucht Mit dem Ausscheiden von Jochen Heinke, als
Vorstandsbeauftragter für MTB des Landesverbands Bayern
ist dieser Posten vakant. Wer sich für das MTB aktiv
interessiert, das Thema gut kennt und im Landesverband zu
diesem Thema etwas bewegen möchte ist aufgerufen sich
mit einem der Vorstandsmitglieder in Verbindung zu
setzen.
31.7.-7.8.2004 BR - Radltour 2004- 15.
Jubiläumstour 6.-7.11.2004 ADFC Bundesversammlung in Stuttgart 19.-21.11.2004 Herbst-Aktivenseminar, Hersbruck 12.3.2005 LandesversammlungFürstenfeldbruck Rundschau Termine 2004 Ausgabe Erscheinungstermin 4/2004 1.10.2004 1/2005 1.1.2005
Rundschau online Rundschau online als HTML-Version (Bayernseiten) und zum
Runterladen als PDF-Dokument unter: http://www.adfc-bayern.de/rundschau.htm Dort finden sich auch Hinweise für Inserentenzu
Auflage und Satzspiegel sowie Preisen von Anzeigen. Impressum: ADFC-Rundschau, 14.
Jahrgang, Heft 3/2004,Juli-September 2004 Die ADFC-Rundschau erscheint viermal
jährlich. Das Jahresabonnement kostet 8 Euro (bei
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Preis inklusive Postversand im Mitgliedsbeitrag enthalten.
Herausgeber: ADFC-Landesverband Bayern e.V. Landwehrstr. 16,
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Montag-Freitag von 9.00 bis 12.30 Uhr regelmäßig
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Ausgabe 4/2004: 1.12.2004 Redaktionsanschrift: ADFC
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Redaktion: Bayernteil: Hubert Ströhle [HS]
(rundschau@adfc-bayern.de);
Regionalteil Altbayern: Hubert Ströhle [HS],
Stefan Beckmann (rundschau-altbayern@adfc-bayern.de);
Regionalteil Franken: Klaus Vogel, Dr. Ute Biegelmann,
Albrecht Steindorff [AS]
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Regionalteil Schwaben: Mathias Meinelt, Dr. Ute Biegelmann
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Titel: Farbwerk, München. Titelcollage: Hubert
Ströhle; Druck: Rosa-Druck, Dietzstr. 1, 90443
Nürnberg, Tel. 0911/222088
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Inhalt
Bewusstseinsfrage
Radverkehr

Dr. Dietmar Habermeier
ADFC-Landesvorsitzender



Anhörung im Landtag: Radverkehr in
Bayern
PDF-Datei hier
Der Fragenkatalog der Anhörung am
1.4.2004

Arbeitskreis Rad & Bahn
Verhaltenscodex für Reisende mit Fahrrad in der
Bahn
Einen Runden Tisch...

28.4.2004 in Augsburg
Fachtagung Radverkehrsplanung und -förderung

2. ADFC BikeGuideTraining

Landesweite Termine