ADFC-Rundschau 4/2004

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ADFC-Rundschau 4/2004

Bayernteil

14. Jahrgang, Heft 4/2004, Oktober-Dezember 2004

Die ADFC-Rundschau erscheint viermal jährlich.
Das Jahresabonnement kostet 8 Euro (bei Postbezug).
Für Mitglieder des ADFC Bayern ist der Preis inklusive Postversand im Mitgliedsbeitrag enthalten. Herausgeber der ADFC Rundschau ist der ADFC-Landesverband Bayern e.V.. Weitere Angaben im
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Inhalt
Bald eine Maut fürs Radeln im Wald?



Dr. Dietmar Habermeier
ADFC-Landesvorsitzender

Editorial

Bald eine Maut fürs Radeln im Wald?

Noch ist es den High-Tech-Giganten nicht gelungen, für den besonders umweltbelastenden LKW-Verkehr auf den Autobahnen eine funktionierende Mauttechnik zu installieren. Und schon droht uns Radlern für die geräuschlose und abgasfreie Spazierfahrt durch den Wald etwas Ähnliches. Nur ein polemischer Witz? Nein, allenfalls eine etwas überzeichnete Horrorvision angesichts der sehr realen Gefahr, dass die bestehende Staatsforstverwaltung in Bayern weitgehend liquidiert und privatwirtschaftlich organisiert wird. In Niedersachsen wird schon darüber geredet, dass Gebühren erhoben werden, wenn ein Landkreis oder eine Stadt Mountainbikerouten im Wald ausweisen will oder zum Beispiel bei öffentlich angebotenen Touren ganze "Radlerrudel" durch Wälder geführt werden sollen.

Bei uns steht das zwar nicht ernsthaft zur Diskussion, sondern immer noch in der Verfassung des Freistaats Bayern, dass "der Genuss der Naturschönheiten und die Erholung in der freien Natur, insbesondere das Betreten von Wald und Bergweide ... jedermann gestattet" ist. Nicht überzogen ist aber sicher die Befürchtung, dass die Erschließung der Wälder mit Wegen und deren fürs Radeln tauglicher Zustand bei einer stärker renditeorientierten Bewirtschaftung zu kurz kommen werden. Wenn da mit schweren Großgerätschaften herum gefuhrwerkt wird, werden Radler noch öfter als heute zerfurchte oder nur grob geschotterte Wegeoberflächen hinnehmen müssen. Auf diese Gefahr haben wir schon bei der Anhörung der Verbände zur Neuorganisation der Staatsforstverwaltung, zu der wir eingeladen waren, hingewiesen und gefordert, dass sich für den Radverkehr nichts verschlechtern darf.

Die News aus Niedersachsen machen aber stutzig. Deswegen haben wir uns als Unterstützer dem Volksbegehren des Bund Naturschutz in Bayern "Aus Liebe zum Wald" angeschlossen. Da sind wir in der guten Gesellschaft von über 30 Organisationen quer durch das Spektrum der Waldnutzer und -schützer sowie vielen Städten und Gemeinden des Freistaats.

Ein mautfreies Radeln auf gut gepflegten Wegen durch unsere bayerischen Wälder im diesjährigen Herbst und den künftigen wünscht allen

Euer

Dietmar Habermeier

ADFC-Landesvorsitzender

Infos und Daten zum Volksbegehren "Aus Liebe zum Wald" in diesem Heft auf Seite B8 und im Internet unter www.volksbegehren-wald.de und unter www.adfc-bayern.de/wald.htm

 

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Anhörung im Landtag: Radverkehr in Bayern

Die Tür ist einen Spalt weit offen

Über die Verbändeanhörung vor drei Landtagsausschüssen am 1. April 2004 zum Thema "Radverkehr in Bayern" wurde in der letzten RS-Ausgabe (S. B1 - B3) berichtet. Sie ist nicht folgenlos geblieben. Alle drei Landtagsfraktionen haben noch vor der Sommerpause förmliche Anträge gestellt, die größtenteils den von uns in der Anhörung gemachten Vorschlägen entsprechen.

Von der Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN kamen fünf, von der CSU-Fraktion vier und von der SPD-Fraktion zwei (die einzelnen Anträge sind auf den nächsten Seiten in den grau hinterlegten Kästen im Wortlaut abgedruckt). Die Anträge wurden in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie am 15. Juli 2004 behandelt. Die vier Anträge der CSU Mehrheitsfraktion wurden einstimmig angenommen, die anderen sieben wurden mehrheitlich abgelehnt. Ist das schlimm?

Es ist auf jeden Fall schon erfreulich, dass sich ein offizielles Landtagsgremium etliche Stunden mit unserer Sache beschäftigt und erste weiterführende Beschlüsse gefasst hat. Das hat es bisher in Bayern nicht gegeben. Jetzt ist auch auf dieser Ebene &endash; nämlich der parlamentarischen &endash; die Tür einen Spalt weit offen. Auch, weil der ADFC ja schon seit Jahren in in den jeweils zuständigen Staatsministerien als kompetenter Gesprächspartner akzeptiert und in die seine Belange betreffende Arbeit einbezogen worden ist. Das gilt zum Beispiel besonders für das Umweltministerium, die Oberste Baubehörde im Staatsministerium des Innern und für die Abteilung Landesentwicklung und Landesplanung, die seit 2003 im Witschaftsministerium angesiedelt ist. Diesen Kontakten, deren Pflege dem Landesverband wichtig war und bleiben wird, ist es wohl zu verdanken, dass der Landtagsausschuss der Einrichtung eines interministeriellen Arbeitskreises als zentraler Instanz und Anlaufstelle für die Radverkehrsbelange auf Landesebene zugestimmt hat. Der ADFC darf damit rechnen, dass er an diesem neuen "Runden Tisch Radverkehr" - so die offizielle Bezeichnung &endash; auch immer wieder dabei sein wird.

Das darf man vor dem Hintergrund der aktuell ja auch in Bayern angesagten Parolen "Sparen, Verschlankung der Exekutive, Aufgabenkritik in der öffenlichen Verwaltung, Personalabbau und Deregulierung" als durchaus erfreulichen Fortschitt betrachten.

Dietmar Habermeier


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Die Anträge

Alle als Folge der Anhörung vom 1.4.2004 entstandenen Anträge sollen im folgenden dargestellt werden. Im Anschluss daran werden besonders die Passagen aus dem Protokoll der Ausschußsitzung am 15. Juli 2004 abgedruckt, bei denen Positionen mit zum Teil nicht zutreffenden Argumenten begründet wurden. Aus Platzgründen wird nur der Antragstext dargestellt.Wer eine komplette Dokumentation der Anhörung mit allen Anträgen, Begründungen und dem offiziellen Protokoll der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie am 15. Juli 2004 sucht, findet diese im Internet unter:

http://www.adfc-bayern.de/landtag.htm


Anträge der Fraktion Bündnis 90/Grüne

 

Fahrradmitnahme [Antrag 15/1078]

Der Landtag wolle beschließen: Die Staatsregierung wird aufgefordert, auf eine bayernweite kostenlose Fahrradmitnahmemöglichkeit im vom Freistaat bestellten Schienenpersonennahverkehr und auf eine Vereinheitlichung der Tarif- und Beförderungsbedingungen für die Fahrradmitnahme beim übrigen ÖPNV hinzuwirken.

Antrag wurde von der Mehrheit abgelehnt.


50 Fahrradstationen in Bayern [Antrag 15/1079]: Die Staatsregierung wird aufgefordert, ein Programm „50 Fahrradstationen in Bayern" aufzulegen. Antrag wurde von der Mehrheit abgelehnt.


Die fahrradfreundliche Kommune [Antrag 15/1080]: Die Staatsregierung wird aufgefordert, einen Wettbewerb „Die fahrradfreundliche Kommune" auszuloben. Antrag wurde von der Mehrheit abgelehnt.


Radverkehrsbeauftragter der Staatsregierung [Antrag 15/1081]: Die Staatsregierung wird aufgefordert, einen Radverkehrsbeauftragten der Staatsregierung zu berufen. Antrag wurde von der Mehrheit abgelehnt.
Finanzierung verbessern [Antrag 15/1082]:
Die Staatsregierung wird aufgefordert, die FAGDV in § 13 dahingehend zu ändern, dass unselbständige Geh- und Radwege an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen auch innerhalb der Ortsdurchfahrt und selbständige Geh- und Radwege ohne Einschränkung gefördert werden können. Antrag wurde von der Mehrheit abgelehnt.



Anträge der SPD Fraktion

Bayerischen Radverkehrsplan vorlegen [Antrag 15/1090]: Die Staatsregierung wird gebeten, in Ergänzung zum „Nationalen Radverkehrsplan 2002 bis 2012" der Bundesregierung einen bayerischen Radverkehrsplan vorzulegen. Insbesondere soll darin das bayerische Entwicklungskonzept für den Fahrradverkehr im Rahmen einer integrierten und nachhaltigen Verkehrspolitik aufgezeigt werden. Außerdem sollen im Rahmen des Planes kurz- und mittelfristige Maßnahmen für den Radverkehr benannt sowie ein mittelfristiges Finanzierungskonzept einschließlich des Einsatzes von GVFG-Mitteln vorgestellt werden. Antrag wurde von der Mehrheit abgelehnt.


Wettbewerb „radverkehrsfreundlichste Kommune Bayerns" [Antrag 15/1115]:

Die Staatsregierung wird gebeten, in Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden einen Landeswettbewerb „radverkehrsfreundlichste Kommune Bayerns" einzurichten. Antrag wurde von der Mehrheit abgelehnt.



Anträge der CSU Fraktion

 

Mitnahme von Fahrrädern auch im DB-Fernverkehr [Antrag 15/1360]: Die Staatsregierung wird aufgefordert, in weiteren Verhandlungen mit der DB-AG die zahlenmäßig begrenzte Mitnahme von Fahrrädern auch in IC- und EC-Zügen zu ermöglichen. Dabei sind die Belange der Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen. Antrag wurde von der Mehrheit angenommen.


Stärkung des Radverkehrs im ländlichen Raum [Antrag 15/1361]: Da Wald und Flur durch ein dichtes Wirtschaftswegenetz für die Land- und Forstwirtschaft erschlossen sind, wird die Staatsregierung aufgefordert zu prüfen,

• inwieweit die land- und forstwirtschaftlichen Wege sich auch für den Radverkehr eignen,

• inwieweit die Wirtschaftswegenetze der Land- und Forstwirtschaft das „Bayernnetz für Radler" lokal und regional sinnvoll ergänzen können,

• welche Möglichkeiten der Stärkung des Radverkehrs im ländlichen Raum dabei gesehen werden.

Antrag wurde von der Mehrheit angenommen.


GVFG - Förderung von Radwegen [Antrag 15/1362]: Die Staatsregierung wird aufgefordert zu prüfen, inwieweit der Bau von Radwegen als Ergänzung des bestehenden „Bayernnetzes für Radler" nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) gefördert werden kann. Antrag wurde von der Mehrheit angenommen.
„Runder Tisch Radverkehr" [Antrag 15/1359]:
Die Staatsregierung wird aufgefordert, den Dialog zwischen der interministeriellen Arbeitsgruppe „Runder Tisch Radverkehr RTR" und den kommunalen Spitzenverbänden sowie Interessensverbänden für den Radverkehr weiter auszubauen. Zudem soll der RTR ressortübergreifend Verbesserungsmöglichkeiten für den Radverkehr örtlichen Entscheidungsträgern für Radverkehrsmaßnahmen verstärkt aufzeigen. Antrag wurde von der Mehrheit angenommen.
Die komplette Dokumentation mit Begründung der Anträge etc. unter:

http://www.adfc-bayern.de/landtag.htm

 

Auszüge aus dem Protokoll

der Ausschußsitzung am 15. Juli 2004 aus der Sicht des ADFC


Die Ablehnung von Anträgen der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wurde nach dem Protokoll der Sitzung mit zum Teil nicht zutreffenden Argumenten begründet. Einige Passagen sind ohne zusätzliche Hintergrundinformation unverständlich. Deshalb sollen sie hier genauer betrachtet werden.

Zu den Kommentaren wird immer die entsprechende Antragsnummer genannt, auf die sie sich beziehen, so dass man den dazugehörigen Antragstext im grauen Kasten oben vergleichen kann:

 

"Radverkehrsfreundlichste Kommune Bayerns"[Antrag 15/1080 Grüne, Antrag 15/1115 SPD] Dazu heißt es vom CSU Vertreter" ...der ADFC und ADAC führen bereits Wettbewerbe zur Förderung der Fahrradfreundlichkeit von Kommunen durch. Ein zusätzlicher Wettbewerb, ausgeschrieben durch den Freistaat Bayern, ist abzulehnen ..." Der vom ADFC durchgeführte bundesweite Fahrrad-Klimatest (welcher wohl zusammen mit dem in einiegen Städten vom ADAC durchgeführten Fahrrad-Städtetest gemeint war) ist kein Wettbewerb, der für Kommunen Anreize zur Verbesserung der Radverkehrssituation bietet. Die Forderung nach einem Wettbewerb um die fahrradfreundlichste Gemeinde in Bayern ist demnach eine durchaus zu befürwortende Massnahme, die mit geringem Aufwand einen sehr hohen Nutzen haben kann.

 

Radverkehrsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung [Antrag 15/1081 Grüne] Die Ablehnung wurde so begründet:"... Eines Radverkehrsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung bedarf es nicht ... Die Schaffung einer eigenen Stelle ist nicht einzusehen ...". Eine derartige Stelle, wäre nach Meinung des ADFC als Koordinationsstelle zwischen den Ministerien durchaus sinnvoll. Gemessen werden wird das sicher an der Bedeutung des Radverkehrs, die diesem von der Staatsregierung zugewiesen wird.

 

Bayerischer Radverkehrsplan [Antrag 15/1090, SPD] führt der CSU-Abgeordnete aus: " ... Angesichts der Tatsache, dass der "Runde Tisch Radverkehr" in einem relativ kurzen Turnus regelmäßig zusammmenkommt, ist ein bayerischer Radverkehrsplan nicht notwendig ... ". So sehr der ADFC einen Runden Tisch begrüßt, kann dieser einen programmatischen Bayerischen Radverkehrsplan nicht ersetzen.

 

50 Fahrradstationen in Bayern [Antrag 15/1079, Grüne] führt der Abgeordnete der Grünen aus:" Der Antrag auf der Drucksache 15/1079 fordere ein Programm, in dem in einem Modellversuch 50 Fahrradstationen errichtet werden sollten. Nordrhein-Westfalen habe ein ähnliches Programm mit dem Titel „100 Fahrradstationen für Nordrhein-Westfalen" aufgelegt. Der Freistaat Bayern sollte nicht zurückstehen. An den Schnittstellen zwischen Radverkehr und öffentlichem Verkehr reichten die vorhandenen Stellplätze für Fahrräder häufig nicht aus; das Risiko, dass Fahrräder gestohlen würden, sei hoch. Da zunehmend hochwertige Fahrräder benutzt würden, sei die Forderung nach geeigneten und sicheren Abstellmöglichkeiten berechtigt. Denkbar sei auch, an den Abstellstationen einen Reparaturservice anzubieten".

Dagegen argumentiert der CSU Vertreter: "Es ist nicht Aufgabe des Freistaats Bayern, derartige Stationen zu errichten bzw. mit Zuschüssen zu unterstützen ... Die Errichtung wird privatrechtlich geregelt. Eine Einmischung des Staats ist nicht notwendig ..." Dies widerspricht allerdings den seit Jahren gemachten Erfahrungen des ADFC. Viele Versuche scheiterten, da bei den oft komplizierten Besitzverhältnissen und sehr unterschiedlichen Intressenlagen von Anbietern im Bahnhofsbereich eben nicht privatrechtlich und gewinnorientiert angeboten werden kann.

 

Fahrradmitnahme im Bahnverkehr [Antrag 15/1078 Grüne] Dazu meint der CSU Abgeordnete " ... Die Gewährleistung einer bayernweit kostenlosen Fahrradmitnahme im vom Freistaat bestellten Schienenpersonennahverkehr und eine Vereinheitlichung der Tarif- und Beförderungsbedingungen für die Fahrradmitnahme wird nicht als Aufgabe des Freistaats Bayern angesehen ..." Da es aber der Freistaat ist, der in Bayern die Zugleistungen bei der BEG bestellt und zahlt, ist alleinig der Freistaat die koordinierende Instanz, die den Tarifwirrwar und den Fleckerlteppich beseitigen kann.

 

Eine Verbesserung des Antrags gab es in puncto ICE. Der noch in der Sitzung abgeänderte Antrag zur Fahrradmitnahme im Fernverkehr [15/1360 CSU], in dem der ICE zunächst noch ausgeklammert war, wurde in folgender Fassung abgeändert und einstimmig beschlossen:

"Die Staatsregierung wird aufgefordert, in weiteren Verhandlungen mit der DB AG die zahlenmäßig begrenzte Mitnahme von Fahrrädern auch im DB-Fernverkehr zu ermöglichen. Dabei sind Belange der Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen." DH/HS

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Mitgliedsdaten online ändern

Immer wieder erreichen die Landesgeschäftstelle Emails, in denen Adressänderungen, Änderungen der Bankdaten (bei Bankeinzug) oder Meldungen von neuen Mitgliedern bei einer Familienmitgliedschaft mitgeteilt werden. Was sich möglicherweise noch nicht herumgesprochen hat ist die Tatsache, dass diese Änderungen im Internet direkt aktualisiert weden können.

Alles was dazu nötig ist:

 

- ein Internetanschluss,

- die Internetadresse: www.adfc.de

 

Wenn man auf der Startseite den dritten Spiegelpunkt "Mitglieder" in der linken Leiste anklickt, erscheint ein Ausklappmenü, von dem wiederum die dritte Zeile "Änderung Ihrer Daten" ausgewählt werden muss. Man landet im hier abgebildeten Formular, füllt es aus und schickt es weg. Das war's.

Deshalb die Bitte, diese neue Möglichkeit wenn immer möglich zu nutzen. Es stellt sicher, dass Mitglieder die ADFC-Post immer pünktlich bekommen. Nicht zuletzt können hier zusätzliche Familienmitglieder direkt eingetragen werden (was natürlich die Mitgliederzahl erhöht und nichts extra kostet, wenn man schon Familienmitglied ist).

 

Weiteren Service erhält man mit der ADFC Mitgliedsnummer, die auch auf dem Adress-aufkleber jeder Rundschau steht. Wenn dort z.B. folgende Zahlenfolge steht: 5205900/3327500 ist die eigentliche Mitgliedsnummer 3327500.

Über "Mitglieder" zum Ausklappmenü, erste Zeile "Login" gelangt man zu Infoclips, der Rechtsdatenbank und zur Tourismusdatenbank. HS


 


Arbeitskreis Rad & Bahn

Runder Tisch Rad & Bahn

Was schon länger als Idee die Runde machte, wurde am 16. Juli Wirklichkeit: Ein Runder Tisch, an dem sich der ADFC mit Fachleuten zum Thema "Radmitnahme in der Bahn" austauschen durfte. Eingeladen hatte dankenswerterweise die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), eine am Wirtschaftsministerium hängende Gesellschaft, die den Schienennahverkehr in Bayern bestellt und bezahlt. Gekommen waren außer ADFC und DB noch drei weitere Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVUs), und es gab natürlich eine Vielzahl von Unterthemen. Wir griffen uns zwei heraus: Radler-Sonderzüge und Radmitnahme-Kapazitäten.

Bei den Radler-Sonderzügen kamen wir überein, sie gemeinsam beim nächsten Treffen aufzulisten und zusammenzustellen. Wünsche des ADFC sollen dann gleich einfließen, damit soll ein "Nachkarteln" wie in diesem Jahr vermieden werden. Zur Erinnerung: Anfang des Jahres hatte der ADFC, nachdem er von den Sonderzügen erfahren hatte, den Wunsch geäußert, dass einer der Züge an den "autofrei-Aktionstagen" in die autofreien Gebiete verlängert wird. Dem Wunsch hat die BEG dankenswerterweise entsprochen, jedoch war es zu spät, dies noch ins Faltblatt für diese Sonderzüge aufzunehmen. Damit war eine effiziente Bewerbung dieser Verlängerungen nicht mehr möglich. Das wollen wir 2005 besser machen.

 

Das Thema Radmitnahme-Kapazität wurde lange diskutiert, es stellte sich als noch vielschichtiger heraus, als man annehmen sollte. Immerhin: Unser Codex zur Radmitnahme (in der vorigen Rundschau abgedruckt), der sich mit möglichst guter Ausnutzung des Radabteils befasst, wurde vom Moderator des "Runden Tisches" sehr gelobt. Beim nächsten Termin wollen wir ADFC-Ideen auf ihre Machbarkeit hin durchsprechen. Dieser Termin wird am 12. November sein, in der nächsten "Rundschau" werden wir darüber informieren können.

 

Rad & Bahn im bayerischen Landtag

Als Folge der (nicht als Scherz gemeinten) Landtagsanhörung vom 1. April gab es mehrere Anträge zum Thema Fahrrad im Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie (siehe auch Bericht S. B2 ff). Zwei davon befassten sich mit dem Thema "Rad & Bahn", einer mit der teils kostenlosen, teils kostenpflichtigen Radmitnahme im Nahverkehr, einer mit der Mitnahme im Fernverkehr. Letzterer beinhaltet, dass sich die bayerische Staatsregierung in Verhandlungen mit der Bahn für eine Radmitnahme im gesamten DB-Fernverkehr (und damit auch im ICE) einsetzen soll. Er wurde angenommen. Der andere Antrag, der beim Tarifwirrwarr ein lenkendes Eingreifen der Staatsregierung forderte, wurde mit den Stimmen der CSU abgelehnt. Wir sind nun im Gespräch und gegenseitigen Gedankenaustausch mit dem hierbei federführenden Abgeordneten Manfred Christ. Unter anderem haben wir die BR-Radltour hierfür genutzt, an der er schon seit ca.10 Jahren regelmäßig teilnimmt. Bisher verläuft dieser Austausch recht positiv, auf das Ergebnis darf man gespannt sein.

 

Eine "öffentliche Sitzung" ...

...des AK Rad & Bahn soll es beim Aktivenseminar des ADFC Bayern am 20. November in Hersbruck geben. Mit anderen Worten: Der Arbeitskreis wird sich am 20.11. um 10.15 Uhr zu einer 1-stündigen Sitzung treffen, bei der alle interessierten Seminarteilnehmer (und auch andere Interessierte) dabeisein können. Dieses Treffen ist eines der insgesamt 11 Workshops des Aktivenseminars. Selbstverständlich können die Teilnehmer auch beliebige Fragen zum AK stellen, wenn sie diesen noch nicht kennen. Also, dann vielleicht bis zum 20. November in Hersbruck!

Das siebte Treffen...

...des AK Rad & Bahn findet am 16. Oktober im Ökozentrum/Nürnberg statt. Es geht sowohl um die Nachlese zum letzten "Runden Tisch" als auch um die Vorbereitung des nächsten Treffens bei der BEG und andere Themen. Genaueres mittels einer Mail an: frank.o.wessel@gmx.de



Als intensiver Nutzer der Wälder bei Radtouren hat sich der ADFC Bayern - wie im Editorial auf Seite B2 dargelegt - dazu entschlossen, das Volksbegehren zu unterstützen.

 

Über 100.000 statt der erforderlichen 25.000 Bürger stimmten im Juli für das Volksbegehren "Aus Liebe zum Wald". Ein voller Erfolg für die Initiatoren, das Wald Bündnis Bayern.

Mit diesem Erfolg geht das Volksbegehren in seine zweite Phase. Im Herbst 2004 brauchen Bayerns Wälder noch einmal Ihre Unterschrift. 900.000 Bürger müssen sich dann in den Rathäusern in ausliegende Listen eintragen, um den Wald zu retten. Sobald der genaue Eintragungstermin feststeht, wird ihn das Wald Bündnis Bayern bayernweit bekannt geben. Die Unterschriften sollen Bayerns Wälder weiter vor den zerstörerischen Folgen der so genannten Forstreform bewahren.

Zehn Minuten für's Eintragen &endash; Aus Liebe zum Wald!

Das Wald Bündnis Bayern, ein breiter, überparteilicher Zusammenschluss von über 30 Verbänden, hat die erste Stufe für das Volksbegehren genommen. Über 100.000 Unterschriften sind innerhalb von vier Wochen gesammelt und amtlich beglaubigt worden. Voraussichtlich im November kommt das Volksbegehren in die entscheidende Phase: Wenn dann innerhalb von 14 Tagen zehn Prozent der Wahlberechtigten auf dem Rathaus oder im Eintragungsraum unterschreiben, kann im Volksentscheid über die Zukunft der öffentlichen Wälder abgestimmt werden.

Infos und Daten zum Volksbegehren "Aus Liebe zum Wald" im Aktionsbüro 08161 - 494538 oder per Email info@volksbegehren-wald.de oder im Internet unter:

www.volksbegehren-wald.de und unter www.adfc-bayern.de/wald.htm



Kernpunkte des Volksbegehrens

  • Die Gemeinwohlaufgaben des Waldes und die große Bedeutung der öffentlichen Wälder für Trinkwasserschutz, Hochwasserschutz, Bodenschutz und Artenvielfalt werden im Waldgesetz verankert. Die Gemeinwohlaufgaben müssen in Zukunft im Staatswald vorrangig und unabhängig vom Holzverkaufserlös erfüllt werden.
  • Die Privatisierung des Staatswaldes wird auf Dauer ausgeschlossen.
  • Waldwege sollen weiter frei benutzbar bleiben und in einem brauchbaren Zustand gehalten werden
  • Bürokratie und Hierarchien werden abgebaut, in dem die Forstämter als Kompetenzzentren für den Wald gesichert werden. Die Forstdirektionen werden verschlankt und als Abteilungen in die Regierungen eingegliedert.
  • Die Waldwirtschaft wird konsequent naturnah ausgerichtet und der Grundsatz Wald vor Wild durchgesetzt. Die Körperschaftswälder erhalten eine besondere Förderung, da sie ebenfalls vorrangig die Gemeinwohlaufgaben zu erfüllen haben.


3 Schritte zum Erfolg

 

1. Schritt: Antrag auf Volksbegehren. Über 100.000 Unterschriften sind gesammelt

 

2. Schritt: Das Volksbegehren. Innerhalb einer Frist von 2 Wochen müssen sich 10 % der Stimmberechtigten auf den Ämtern eintragen (Amtseintragung). Dies sind etwa 920.000 bayerische Bürgerinnen und Bürger. Amtseintragung bedeutet dabei, dass sich die Bürger hierfür in den Gemeindeämtern ihrer Gemeinde / Stadt für das Volksbegehren eintragen müssen. Erst ein erfolgreiches Begehren führt zum abschließenden Volksentscheid!

Eintragungsfrist vom 16. November bis 29. November 2004

Der zweiwöchige Eintragungszeitraum für das Volksbegehren "Aus Liebe zum Wald" beginnt am 16. November. Bis 29. November haben Bayerns Bürger damit die Chance, über die Zukunft von Bayerns Wäldern mit zu entscheiden.

3. Schritt: Der Volksentscheid. Rechtsgültige Volksbegehren werden binnen 3 Monaten im Landtag behandelt. Wenn der Landtag das Volksbegehren nicht als Gesetz annimmt, erfolgt binnen weiterer 3 Monate der Volksentscheid. I.d.R. legt die Staatsregierung einen alternativen Gesetzentwurf zur Abstimmung mit vor. Für die Annahme eines Gesetzentwurf per Volksentscheid genügt die einfache Mehrheit.

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München-Cesenatico 2005

Bereits das neunte Mal wird 2005 die ADFC Radfernfahrt München-Cesenatico stattfinden. Der Termin steht bereits fest: Samstag 14.5.2005 bis Montag 23.5.2005. Wieder mehr als 200 Radrennfahrer werden dabei von München zur Adria die Alpen überqueren. Infos aktuell immer unter:

www.adfc-bayern.de/radfernfahrt/index.html

 

Fernradweg Bayern - Böhmen

Rechtzeitig mit dem Beitritt der Tschechischen Republik zur Europäischen Union wurde am 19. Juni 2004 die Eröffnung des neuen grenzüberschreitenden Radfernweges "Bayern - Böhmen" gefeiert. Aus der Taufe gehoben hat diesen Radfernweg die EUREGIO EGRENSIS in Kooperation mit Landkreisen und kreisfreien Städten sowie dem tschechischen "Klub ceskcych turistu". Ausarbeitung der Routenführung, der Beschilderung (nach FGSV-Standard) sowie Erarbeitung eines Führers lag in den bewährten Händen des ADFC Bayern.www.adfc-bayern.de/euregio.htm

BR-Radltour 2004

Nein, schöner kann der Startpunkt der 15. Tour, der Jubiläumstour wirklich nicht sein: Direkt am Schliersee, im Hintergrund die Alpenkette, findet das Anfangsfest statt, hier parken 1.200 Räder. Auch die Nachtquartiere in einem Sportzentrum sind gleich nebenan. Die obligatorische Morgengymnastik findet ebenfalls vor dieser Traumkulisse statt. Dann kommt alles so, wie es den „alten Hasen" unter den Teilnehmern längst bekannt ist: Über Lautsprecher schallt die Rundfunkübertragung des Starts über den See, Motorradfahrer Erwin von der Würzburger Polizei bläst auf seiner Trompete das Signal „Attacke", ein tausendfaches Klingeln, ein vielstimmiges „Es geht los!" und dann setzt sich &endash; zuerst zögernd und schließlich immer schneller &endash; die schier endlose Schlange von Radfahrern unter dem Jubel der Einheimischen in Bewegung. Vorne weg Polizei mit Einsatzwagen und Motorrädern, dann die bewährten Spitzenfahrer vom ADFC unter Führung von Tourenleiter Wolfgang Slama, Geschäftsführer des ADFC Bayern. Als Prominenter ist seinem Heimatort zu Ehren Ski-Ass Markus Wasmeier dabei &endash; in Tracht und auf einem liebevoll restaurierten Fahrrad-Oldtimer aus den 20er Jahren.

Die Route

Die Tour läuft in bewährter Präzision, diesmal diagonal durch Bayern fast bis zur thüringischen Grenze, als hätte die ADFC-Planungsgruppe in einer Woche die verschiedenen Schönheiten Bayerns zusammenfassen wollen. Erst fährt die Gruppe durch die grünen Matten des Voralpenlandes, dann durch das reiche Bauernland weiter nördlich mit endlosen Hopfengärten und barocken Zwiebelturm-Kirchen. Sie streift den berühmten Altmühltal-Radweg. Durch die Oberpfalz geht es dann weiter ins Frankenland mit liebevoll restaurierten Fachwerk-häusern und mittelalterlichen Städten. Optischer Höhepunkt ist auch das Kleinziegenfelder Tal nördlich von Forchheim am Rande des Frankenjuras: Bizarr geformte Kalksteinfelsen, tief eingeschnittene Täler &endash; eine echte Naturschönheit.

Begeisterung

Selbst in den kleinsten Dörfern steht die gesamte Einwohnerschaft am Straßenrand, um das größte mehrtägige Fahrradereignis Europas zu bestaunen, und in den Städten gibt es kaum ein Durchkommen. Beifall, als hätte man mindestens die Tour de France hinter sich, liebevoll gemalte Plakate und immer wieder Bravorufe. Was ist das Besondere an diesem Spektakel? Schließlich kann jeder einigermaßen geübte Radler die 550 Kilometer lange Strecke bei Tagesetappen von 80 bis 100 Kilometern und die insgesamt 3.500 Höhenmeter bei zwei bis drei Pausen ohne Probleme bewältigen. Und tatsächlich machen die geübten Radfahrer keine schlechte Figur: Der älteste Teilnehmer ist 85 Jahre alt, mit jährlich mindestens 8.000 Fahrradkilometern in den Beinen, wie er bei einem Rundfunkinterview stolz verkündet.

Die Teilnehmer

Erstaunlich, wie diszipliniert die Radfahrermassen sind. Einsatzleiter „Charly" Meindl von der Polizei kommt nicht umhin, ein deutliches Lob auszusprechen &endash; nach einigen „kräftigen" Worten an einige „Individualisten" am Anfang der Tour, wie er nachträglich zugibt. Vielleicht hat aber auch das Auswahlprinzip des Bayerischen Rundfunks am Gelingen der Veranstaltung Anteil. Mehrfach-Teilnehmer kommen wohl, so ist zu vermuten, immer mit, sofern sie nicht auffällig geworden sind. Sie helfen Neuzugängen und weisen schon mal auf unkollegiales Verhalten hin. Das erspart dem ADFC und der Polizei unpopuläre Schulmeisterei. Nach spätestens einem Tag wird nicht mehr gesiezt, man fühlt sich als Schicksalsgemeinschaft. Vielleicht nehmen nur relativ unkomplizierte und umgängliche Menschen so ein Urlaubsgestaltung auf sich. Schlafen auf eng aneinander liegenden Matratzen in Schulen und Sportzentren ist bestimmt nicht jedermanns Sache, die ablehnende Reaktion viele Bekannter gegenüber dem Thema Radltour lässt dies zumindest vermuten. Doch auch da gibt es Auswege: Komfortgewöhnte buchen Zimmer, sofern noch etwas zu bekommen ist, andere wieder haben ein kleines Zelt im Gepäck. So verwandeln sich die Grünanlagen um die Quartiere allabendlich in einen bunten Campingplatz.

Faszination

Es gibt keine Erklärung für die seit 15 Jahren ungebrochene Faszination der Tour: 5.000 wollten mitfahren, 1.200 durften &endash; mehr geht nun wirklich nicht. Schon bei dieser Teilnehmerzahl verteilen sich die Radfahrer auf mehrere Quartiere, was besonders für das Technische Hilfswerk (THW), das für den Matratzen- und Gepäcktransport zuständig ist, einen gewaltigen logistischen Aufwand bedeutet.

Helfer am Rande

Pünktlich zur Tour bricht auch diesmal wieder eine richtige Hitzewelle aus: Da sind die Getränkepausen mit Gratisdrinks der Firma Adelholzener und der Joghurtauswahl der Firma Zott &endash; ebenfalls umsonst &endash; eine wahre Erfrischung. Trotzdem muss der begleitende Krankenwagen einige Hitzepatienten versorgen. Zur Mittagszeit im kleinen Städtchen Beilngries verkündet die Geschäftsführerin der Getränkefirma, Klosterschwester Theodolinde, dass zur Halbzeit der Radltour 20.000 Liter durch durstige Kehlen liefen. Dann folgt eine weitere Tradition der Radltour: die gemeinsame Fahrt mit Tourenleiter Wolfgang Slama auf einem Edeltandem. Die zwei fahren erstaunlich schnell &endash; Slama schiebt es auf den „göttlichen Rückenwind". Beilngries ist auch der Ort der ersten Radltour-Trauung: Das ist nur konsequent &endash; schließlich haben sich Petra und Jürgen auf einer Tour kennen gelernt.

Viel zu tun hat die Reparaturmannschaft im Werkstattwagen. Der rollende Vier-Mann-Betrieb ist voll ausgelastet. Der Qualitätsstandard der Räder ist zwar erstaunlich hoch, doch oft hapert es an der richtigen Bedienung, vor allem der Schaltung. Ein harten Job verrichten die Ausschilderer: Sie stehen zwei Stunden früher auf als der Rest und hetzen mit 30 Kilogramm an Plastikschildern von Verkehrszeichen zu Verkehrszeichen und hängen die Wegweiser auf. Da haben es die Abschilderer schon etwas leichter. Sie müssen nicht so früh aufstehen, wenn auch das Fehlen des Polizeischutzes besonders vorsichtiges Fahren erfordert. Doch bevor sie ans Werk gehen können, muss erst Schlussfahrer Karl passieren. „Ein Münchner ist immer der Letzte", titelte die Abendzeitung. Seine Aufgabe ist es, den Pedalschwachen moralische Unterstützung zu geben oder sie samt Gefährt auf die Besenwagen des THW laden. Erik Doffek

Farbbilder zum Text auf der Seite B13

Der Landesverband Bayern des ADFC ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis der diesjährigen Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit und zur Uni". Die Steigerung der Teilnehmerzahl des Vorjahres von 30.000 um 30 % auf fast 40.000 ist das eine. Genauso erfreulich ist aber die Tatsache, dass die von Bayern ausgehenden Wellen dieser wichtigen Gesundheitsinitiative mehr und mehr auch bundesweit ankommen. Sicher auch dank der beharrlichen Bemühungen der ADFC-Landesverbände hat die Aktion in diesem Jahr flächendeckend oder regional in elf Bundesländern mit insgesamt 60.000 Teilnehmern stattgefunden. Dieser Erfolg spornt uns an, 2005 auch in den übrigen Bundesländern die in Bayern nun schon seit drei Jahren bestens funktionierende Zusammenarbeit mit der AOK auf den Weg zu bringen.

Hervorzuheben aus bayerischer Sicht war die Zusammenarbeit mit der Stadt München. Hep Monatzeder, 3. Bürgermeister der Landeshauptstadt rief alle Beschäftigten der Stadt zum Mitmachen auf. Angespornt dadurch sollte es auch 2005 möglich sein, die Teilnehmerzahl weiter zu steigern, denn das Potenzial ist noch nicht ausgereizt. HS



Landesweite Termine

6.-7.11.2004 ADFC Bundesversammlung in Stuttgart

19.-21.11.2004 Herbst-Aktivenseminar, Hersbruck

12.3.2005 Landesversammlung, Fürstenfeldbruck

Rundschau Termine 2004

Ausgabe Erscheinungstermin

1/2005 1.1.2005

2/2005 1.4.2005


Rundschau online

Rundschau online als HTML-Version (Bayernseiten) und zum Runterladen als PDF-Dokument unter:

http://www.adfc-bayern.de/rundschau.htm

Dort finden sich auch Hinweise für Inserentenzu Auflage und Satzspiegel sowie Preisen von Anzeigen.

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Impressum: ADFC-Rundschau, 14. Jahrgang, Heft 4/2004, Oktober-Dezember 2004

Die ADFC-Rundschau erscheint viermal jährlich. Das Jahresabonnement kostet 8 Euro (bei Postbezug). Für Mitglieder des ADFC Bayern ist der Preis inklusive Postversand im Mitgliedsbeitrag enthalten. Herausgeber: ADFC-Landesverband Bayern e.V. Landwehrstr. 16, 80336 München, Tel. 089/553575, Fax 089/5502458. eMail: kontakt@adfc-bayern.de Die Geschäftsstelle ist Montag-Freitag von 9.00 bis 12.30 Uhr regelmäßig besetzt.

Redaktionsschluß für die Ausgabe 1/2005: 1.12.2004 Redaktionsanschrift: ADFC Bayern, Landwehrstr. 16, 80336 München, - Vertrieb: ADFC-Geschäftsstelle Nürnberg, Rohledererstr.13, 90419 Nürnberg, Tel. 0911/ 396132, Fax 335687 - Redaktion: Bayernteil: Hubert Ströhle [HS] (rundschau@adfc-bayern.de); Regionalteil Altbayern: Hubert Ströhle [HS], Stefan Beckmann (rundschau-altbayern@adfc-bayern.de); Regionalteil Franken: Klaus Vogel, Dr. Ute Biegelmann, Albrecht Steindorff [AS] (V.i.S.d.P.)(rundschau-franken@adfc-bayern.de); Regionalteil Schwaben: Mathias Meinelt, Dr. Ute Biegelmann (rundschau-schwaben@adfc-bayern.de) Titel: Farbwerk, München. Titelfoto: Erik Doffek; Druck: Rosa-Druck, Dietzstr. 1, 90443 Nürnberg, Tel. 0911/222088