ADFC-Rundschau 2/2001

Bayernteil

11. Jahrgang, Heft 2/2001, April - Juni 2001

Die ADFC-Rundschau erscheint viermal jährlich.
Das Jahresabonnement kostet DM 15.00 (bei Postbezug).
Für Mitglieder des ADFC Bayern ist der Preis inklusive Postversand im Mitgliedsbeitrag enthalten. Herausgeber der ADFC Rundschau ist der ADFC-Landesverband Bayern e.V.. Weitere Angaben im
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Inhaltsverzeichnis

Bayern per Rad entdecken

Landesversammlung 2001

10 Jahre ADFC-Rundschau

Mehr Bewegung

Radverkehrsförderung nutzt der Gesundheit

Club-Kleidung

Radfahrstreifen im Kreisverkehr

Fünf-Flüsse-Radlerfest

Aktive Teilnahme bei der BayTM

Italien von Küste zu Küste

Kompetenz im Bereich Mountainbiking

Mountainbike-Meeting

Tagung:Gesundheit - Mobilität - Kinder

Wieder autofreies Tal am Pfingstmontag

Was weiß die Staatsregierung über den Radverkehr in Bayern?

Leserbrief

Abschleppen von Falschparkern

Fahrradmitnahme bei der Deutschen Bahn AG

ADFC Bayern Webseite

Landesaktiventreffen

Termine

Impressum


Geleitwort

Bayern per Rad entdecken

 

Die ersten kleinen Radausflüge sind jetzt schon möglich - doch so manch aufgeweichter Weg läßt auf bessere Zeiten hoffen.

Bis dahin wird schon mal der nächste Radurlaub geplant und vorbereitet. Dafür gibt es auch heuer wieder sehr nützliche und aktuelle Hilfen.

Erstmals erschien im auf Fahrradführer spezialisierten Galli Verlag eine komplette Zusammenstellung der Fernradwege in Bayern, wie sie im „Bayernnetz für Radler" ausgewiesen sind. „Radeln in Bayern" ist deren Titel und enthält neben Beschreibungen der Wege, wie Länge und Höhenprofil, vor allem Hinweise, wo es weitere Informationen dazu gibt. Er ermöglicht zwar noch keinen schnellen Überblick über vorhandene Karten, Führer oder Wegweisungen. Gleichwohl bietet die Broschüre doch deutlich mehr Hilfe zur Planung des Weges, als es die kostenlose Karte des Umwelt- und Innenministeriums leisten konnte und lohnt somit die Anschaffung.

Eine weitere wichtige Grundlage für die Planung und Durchführung stellt unser ADFC Führer „Bett und Bike in Bayern" dar. Pünktlich zur Saison erschien bereits die zweite Auflage mit rund 600 Adressen. Damit konnten wir das Angebot noch einmal deutlich gegenüber der im vergangenen Jahr erschienenen ersten Auflage steigern. Ein schöner Erfolg für den ADFC.

Mit diesem Angebot bieten wir Ihnen Betriebe an, die sich auf die besonderen Bedürfnisse von Radlerinnen und Radlern eingestellt haben. Darüber hinaus beraten und informieren wir die Betriebe regelmäßig über aktuelle fahrradtouristische Entwicklungen und bieten ihnen komplette Serviceleistungen, wie qualitätsvolle Fahrradreparaturkoffer, an. Ziel ist es, ein nutzerorientiertes Angebot zu sichern.

Für Bayern gleichfalls interessant ist der neue Katalog „Deutschland per Rad entdecken". Sie haben ihn als Beilage zur „Radwelt" bereits erhalten. Einige bayerische Regionen werben darin sogar mit kompletten Radreiseangeboten und runden damit die Angebotspalette ab.

Verbleibt mir noch, auf unsere eigenen Beiträge hinzuweisen: Den BR-Radlfrühling in der Emilia Romagna und die ADFC Radfernfahrt München &endash; Cesenatico. Beide waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Für mich eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges, als ADFC nicht nur über das Radfahren zu reden, sondern echte Radlerlebnisse zu bieten, die Ihren Wünschen entgegenkommen!

Fehlt noch der Klassiker in Bayern, die BR-Radl-Tour. Dieses Jahr führt sie durch traumhaft schöne Bereiche des Voralpengebietes und ist damit ein Muß für jeden, den die Mischung von Radfahren und Unterhaltung fasziniert.

Um diese positive Entwicklung im Fahrradtourismus langfristig zu erhalten, brauchen wir allerdings noch mehr Qualität. Gute Wege oder zeitgemäße Wegweisung entstehen flächen-deckend nicht von alleine. Da ist es nur zu begrüßen, dass sich Bayerns oberster Touristikmanager, die Bayerische Tourismusmarketing GmbH, dieser Qualität annimmt und mit allen Beteiligten versucht, Verbesserungen zu erreichen. Selbstverständlich ist der ADFC mit dabei. Viel Erfolg und Vorfreude bei Ihren Planungen zur neuen Saison sowie herrliche Radlerlebnisse wünscht Ihnen

 Ihr Armin Falkenhein

Landesvorsitzender

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Landesversammlung 2001 in München

Achtzig Delegierte aus ganz Bayern kamen am 10. März nach München, um sich bei der Landesversammlung des ADFC zu treffen. Begrüßt wurden die ADFC-Vertreterinnen und -Vertreter von Stadträtin Judith Schmalzl (Bündnis 90/Die Grünen), die Oberbürgermeister Christian Ude vertrat. Auch Olaf Strobel, Vorsitzender des ADFC-Kreisverbands München, hieß die Delegierten willkommen, ebenso wie Ulrich von Staszewski, Mitglied des ADFC-Bundesvorstands und natürlich Armin Falkenhein, der ADFC-Landesvorsitzende.

Stadträtin Schmalzl bei der Begrüßung, rechts
daneben Dietmar Imhoff, Bernd Burgmeier
(Tagungspräsidium)

Der Landesvorstand informierte die Vertreterinnen und Vertreter der Mitglieder über seine Aktivitäten im vergangenen Jahr. Gut vorangekommen ist der ADFC Bayern beim Thema Gesundheit und Radfahren. Hier zeigen sich erste Erfolge in dem Bemühen, breite Unterstützung für das Radfahren zu mobilisieren, zum Beispiel bei der AOK (gemeinsame Aktion „Mit dem Fahrrad zur Arbeit") und bei der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern (LZG), der der ADFC vor Kurzem beigetreten ist. Auf dieser Schiene eröffnen sich viele Möglichkeiten, für das Fahrrad als gesundheitsförderndes Verkehrsmittel zu werben. Die klassischen Themen wie Verkehrspolitik, Technik und Touristik kamen dabei nicht zu kurz, zum Beispiel Kontakte zu den Landtagsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD sowie mit dem Staatsministerium des Innern oder die Mitarbeit des ADFC im Beirat der Bayerischen Tourismusmarketing GmbH. Bei der Zahl der Mitglieder ist nach relativ geringfügigen Steigerungen der Mitgliederzahlen in den Vorjahren ein Trend zum Positiven zu verzeichnen: Das Jahr 2000 brachte wieder einen spürbaren Zuwachs von drei Prozent. Anfang Januar 2001 gehörten dem ADFC Bayern immerhin 18.649 Mitglieder an.

 

Dass die Entlastung des alten Vorstands trotz seiner guten Arbeit auf die nächste Versammlung verschoben wurde, lag nicht etwa daran, dass die Mitglieder der Landesversammlung mit seinen inhaltlichen Aktivitäten nicht zufrieden gewesen wären. Vielmehr war es - zum ersten Mal in der zehnjährigen Geschichte des ADFC Bayern - nicht rechtzeitig gelungen, die Finanzdaten vollständig zur Landesversammlung zusammenzustellen. Der Vorsitzende Armin Falkenhein informierte die Delegierten ausführlich über die Gründe der Situation, die wesentlich auf die (ehrenamtlich geleistete) doppelte Buchführung und das gleichzeitig starke Wachstum der Projektabrechnungen im ADFC Bayern zurückzuführen sind. Die Finanzen selbst sind in Ordnung (die vorläufigen Zahlen sowohl für das abgelaufene Jahr als auch in der Planung für 2001 zeigen einen Haushalt mit leichtem Überschuss). Die Probleme in der Verwaltung sind erkannt und werden in Zukunft unter anderem durch eine verstärkte Professionalisierung des Finanzmanagements angegangen. Dass Armin Falkenhein und dem Vorstand als ganzes zugetraut wird, den ADFC Bayern auch weiterhin voranzubringen, zeigte sich eindrucksvoll in der einstimmigen Wiederwahl von Armin Falkenhein zum Vorsitzenden. Auch seine beiden Stellvertreter, Albrecht Steindorff aus Nürnberg und Thomas Kirchhammer aus Ingolstadt bestätigte die Landesversammlung mit überwältigender Mehrheit. Auch der neue Schatzmeister Dr. Karl von Falkenhausen aus Oberhaching bei München wurde ohne Gegenstimme und Enthaltung gewählt.

 

Da der insgesamt zwölfköpfige Vorstand in der vergangenen Amtsperiode unerwartete Probleme in der praktischen Arbeit aufgeworfen hatte, entschied die Landesversammlung, die Anzahl der Beisitzerposten dieses Mal auf fünf zu begrenzen. Neu in dieses Amt gewählt wurden Dr. Jürgen Habermeier, früherer Umweltreferent der Stadt Erlangen, und Martina Klotz aus Augsburg. Hubert Ströhle (München), Frank Wessel (Forchheim) und Eva Wirth (Würzburg) wurden als Beisitzer/in eindrucksvoll bestätigt. Mit lang anhaltendem Beifall wurde Klaus Jansch schließlich nach sechs Jahren engagierter und unermüdlicher Tätigkeit als Landesschatzmeister mit dem Dank der ADFC-Landesversammlung aus seinem Amt verabschiedet. Gleiches gilt für Claudia Nelleßen, Gisela Steuer, Toni Bachmeier und Olaf Strobel, die ebenfalls aus dem Landesvorstand ausschieden.

 

Um den wachsenden Aufgaben in der Betreuung der Regionen Bayerns gerecht zu werden, plant der Landesvorstand - auf Beschluß der Versammlung hin - Regionalbeauftragte für die einzelnen Regierungsbezirke zu ernennen und mit ihrer Hilfe die Arbeit auf Landesebene mit den Aktivitäten vor Ort zu verzahnen. Mit diesem neuen Konzept will man zunächst zwei Jahre Erfahrungen sammeln.

 

Neben den organisatorischen und personellen Fragen kamen die inhaltlichen Themen nicht zu kurz. So diskutierten die Delegierten lebhaft über die Verbesserung der Jugendarbeit im ADFC und beschlossen, die Mitgliedschaft im Bayerischen Jugendring anzustreben. Mit den damit erreichbaren Fördermitteln hofft man, die ADFC-Programme für Kinder und Jugendliche vor Ort ausweiten und weiter verbessern zu können.

 

Ein heißes Thema bleibt die Fahrradmitnahme in der Eisenbahn. Durchaus kontrovers wurde die Frage diskutiert, inwieweit die Forderungen des ADFC nach kostenloser Fahrradmitnahme im Regionalverkehr einerseits und nach Verbesserung und Ausweitung des Angebots auf der anderen Seite sich widersprechen (vgl. S. B16/17). Der geplante weitere Abbau der Mitnahmemöglichkeiten im Fernverkehr der Deutschen Bahn AG hat so viel Unmut erzeugt, dass sich der bayerische ADFC bei der Bundeshauptversammlung in Hamburg vehement dafür einsetzen wird, die Bahn durch bundesweite öffentlichkeitswirksame Aktionen unter Druck zu setzen. Dietmar Imhoff

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10 Jahre ADFC-Rundschau

IMit dieser Ausgabe wird die ADFC-Rundschau 10 Jahre alt. Die erste Ausgabe, die am 1. April 1991 erschien, befasste sich u. a. mit der Forderung nach "fahrradgerechten Abstellanlagen" sowie "Querungsmöglichkeiten von Fußgängerzonen" und kündigte eine Ausstellung über "Radreisen und Radwandern in Bayern" an. Man sieht: Der ADFC Bayern ist seinen Themen und Zielen treu geblieben. Und viele Aufgaben sind auch nach 10 Jahren noch nicht erledigt. In diesem Sinne starten wir mit hoffentlich viel Schwung in das zweite Rundschau-Jahrzehnt. AS

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Mehr Bewegung im täglichen Leben: Mit Alltagsaktivitäten die Gesundheit fördern!

Regelmäßige körperliche Bewegung kommt bei unserer modernen Lebensweise oft zu kurz: etwa zwei Drittel aller Erwachsenen, so wird geschätzt, sind körperlich inaktiv, das heißt, sie bewegen sich nur wenig und treiben keinerlei Sport. Neuere Untersuchungen zeigen, dass eine gezielte Steigerung der Alltagsaktivität einen ähnlich hohen gesundheitlichen Nutzen haben kann wie Sport- und Bewe-gungsprogramme.

Wieviel körperliche Aktivität ist sinnvoll?

„Körperlich aktiv sein" muß keineswegs bedeuten, von heute auf morgen ein schweißtreibendes Trainingsprogramm zu beginnen - im Gegenteil: bereits relativ geringe körperliche Aktivitäten können dazu beitragen, das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten zu senken und Übergewicht langfristig zu vermindern. Offenbar hat eine körperliche Belastung mit hoher Intensität vor allem bei übergewichtigen Menschen keine entscheidenden Vorteile gegenüber Belastungen mit niedriger oder mittlerer Intensität. Die günstigen Wirkungen sind bei sehr intensiven Trainingsprogrammen kaum höher, die Schwierigkeiten jedoch, ein solches Programm zu beginnen und auch durchzuhalten, deutlich größer. Eine leichte körperliche Belastung ist einfacher anzunehmen, sie ist regelmäßig (täglich!) möglich und lässt sich auch langfristig durchhalten. Überdies ist die Verletzungsgefahr geringer. Mit verbesserter körperlicher Fitness kann man später auf intensivere Trainingsprogramme „umsteigen". Entscheidend ist, dass die „Mehrbewegung" Spaß macht und möglichst problemlos in den Alltag einzufügen ist.

Was kann man tun?

Ganz einfach kann man die körperliche Aktivität steigern, indem man

• Treppen steigt anstatt Aufzüge und Rolltreppen zu benutzen;

• zu Fuß geht oder mit dem Fahrrad zum Einkaufen fährt;

• bei Bus- oder Straßenbahnfahrten eine Station früher aussteigt.

Bewegungsfreude

Regelmäßige körperliche Aktivitäten verbessern Beweglichkeit, Koordination und Wohlbefinden - und sie machen Spaß. Leicht lassen sich beim Sport Kontakte knüpfen und pflegen. Bewegung kann helfen, Übergewicht zu reduzieren - und ein verringertes Körpergewicht macht noch bewegungsfreudiger. Und selbst wenn es Übergewichtigen nicht gelingt, mit körperlicher Aktivität eine stärkere Gewichtsreduktion zu erreichen, werden die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen günstig beeinflusst. Unabhängig vom Körpergewicht hat regelmäßige Bewegung positive Wirkungen unter anderem auf den Fettstoffwechsel und die Regelung der Blutzuckerwerte. aus: Gesund in Bayern, Heft 5/2000, Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V. BP

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Radverkehrsförderung nutzt der Gesundheit
ADFC fordert Nationalen Radverkehrsplan

Am 24. Januar 2001 fand im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages eine öffentliche Anhörung über Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs statt. Damit verbindet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) die Hoffnung, auf Bundesebene Rückenstärkung für einen Nationalen Radverkehrsplan zu erhalten. Für den ADFC-Bundesvorsitzenden Wolfgang Große liegen die Vorteile eines Nationalen Radverkehrsplans auf der Hand: „Rad fahren wird sicherer und schafft im Dienstleistungssektor neue Arbeitsplätze". Darüber hinaus sinken durch mehr Fahrradnutzung langfristig auch die Kosten im Gesundheitswesen, da Bewegungsmangel - die Hauptursache vieler Gesundheitsprobleme - beseitigt wird. Bis zu 60 Prozent aller Kinder in Deutschland haben Haltungsprobleme, 40 Prozent Probleme mit der Körperkoordination und 35 Prozent Übergewicht. Große: „Eine gezielte Radverkehrsförderung könnte innerhalb von acht Jahren den Radverkehrsanteil auf mehr als 25 Prozent steigern und damit erheblich zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit beitragen".

Derzeit liegt der Radverkehrsanteil in Deutschland bei etwa zwölf Prozent. Auch die Umwelt gewinnt durch einen Nationalen Radverkehrsplan: Mehr Fahrradverkehr bedeutet mehr Mobilität ohne Treibhauseffekt, ohne Luftschadstoffe, ohne Lärm bei geringerem Flächenbedarf. Bei einer Erhöhung des Radverkehrsanteils auf 25 Prozent könnten bis zu vier Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Das wiederum bringt finanzielle Vorteile: Das Umweltbundesamt beziffert die Einsparungs-chancen durch vermeidbare Umweltkosten bis 2010 auf bis zu sieben Milliarden DM.

Angesichts dieser Chancen sind die vom ADFC geforderten 1,5 Milliarden DM pro Jahr ein maßvoller Beitrag. Der Plan erfordert die Umschichtung und Verwendung unterschiedlichster vorhandener Haushaltsmittel für den Radverkehr, die jährlich neu oder anders einzusetzen sind. Bei kommunalen und Landesverkehrshaushalten sind jährlich drei Prozent für den Radverkehr einzufordern. Ein Nationaler Radverkehrsplan bedeutet auch politische Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Neben Mobilität, Transport und Verkehr müssten auch viele andere Politikfelder wie Wirtschaft, Raumordnung, Umwelt, Energie, Gesundheit und Tourismus in die Radverkehrspolitik einbezogen werden, so der ADFC. Deshalb sei es besonders wichtig, dass die Bundesregierung eine Koordinierungsstelle einrichte, an der Länder, Städte, Kommunen, aber auch Fahrradindustrie und Verbände beteiligt werden. TS

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Mit dem Rad zur Arbeit

Hintergrund

Ein Großteil der Bevölkerung leidet unter Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronisch-degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates, Bluthochdruck, u.a.m. Ein Teil dieser Erkrankungen kann durch mehr Bewegung positiv beeinflusst werden. Außerdem wirkt körperliche Bewegung positiv auf das Immunsystem, die Kondition und das Koordinationsvermögen. Eine gute physische Kondition steigert auch die geistige Fitness und fördert das Selbstbewusstsein. In der Arbeitswelt bedeutet gute Gesundheit einen geringeren Krankenstand und nicht zuletzt mehr Arbeitszufriedenheit, größere Produktivität und ein gutes Betriebsklima. Vor diesem Hintergrund ergreifen ADFC und AOK in Bayern die Initiative zur Gründung einer Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit". Staat, Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter sind zur Mitarbeit eingeladen.

Unser Ziel

Zu viele Menschen steigen voreilig ins Auto, auch für kurze Entfernungen. Das Fahrradfahren hat in den letzten Jahren im Rahmen der Freizeitgestaltung viele Freunde gewonnen. Das Fahrrad im täglichen Gebrauch als Transportmittel zu sehen, wird allerdings von den meisten Menschen nicht bzw. nicht ausreichend wahrgenommen und genutzt. Ziel der Kampagne ist daher, der Bevölkerung das Fahrradfahren im Alltag näher zu bringen. Die zur Steigerung der Fitness mindestens notwendigen 30 Minuten Bewegung pro Tag können "Mit dem Rad zur Arbeit" ohne großen Aufwand erreicht werden. Durch das Ge-meinschaftserlebnis im betrieblichen Umfeld kann ein positive Veränderung des Betriebsklimas erreicht werden. Die Einbeziehung und Unterstützung durch die Arbeitgeber werden für zusätzliche Motivation sorgen.

Bestandteile der Kampagne

Die Botschaft der Kampagne "Mit dem Rad zur Arbeit" soll durch gezielte Pressearbeit bayernweit kommuniziert werden. Gestartet wird zeitgleich in einem Pilotprojekt in der Region Günzburg. Später werden flächendeckend Aktionen angestrebt.

Herzstück der Kampagne ist ein Wettbewerb. Die Mitarbeiter der teilnehmenden Betriebe können in Teams mit jeweils vier Teilnehmern an den Start gehen. Sie sollen über den Aktionsraum von vier Wochen an mindestens der Hälfte der Arbeitstage den Weg zur Arbeit mit dem Rad zurücklegen. Wer diese Voraussetzung erfüllt, nimmt an der Auslosung der Preise teil. Als Hauptgewinn winkt eine (Fahrrad-)Reise.

Um im Unternehmen die Aufmerksamkeit für die Kampagne zu erhöhen, soll im Betrieb eine Infoveranstaltung zusammen mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern durchgeführt werden.

Die AOK und der ADFC in Bayern übernehmen die Organisation und Federführung bei der Umsetzung dieser Kampagne. Die Partner DGB, Arbeitgeberverband und Ministerium unterstützen die Kampagne ideell und kommunizieren die Botschaften über die jeweilige Schiene an die Basis, damit dort die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme angeregt und verstärkt wird.

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Club-Kleidung

Jetzt beginnt die neue Radl-Saison und es bietet sich an, die ADFC Clubkleidung erneut ins Gedächtnis zu rufen.Bestellungen per eMail an: info@adfc-augsburg.de oder per Post an: ADFC KV Augsburg e.V.

Postfach 11 01 65, 86028 Augsburg

Das rote und blaue Polo-Shirt haben ein gelbes Emblem auf der rechten Kragenecke, das weiße Shirt hat ein blaues Emblem.

Wir bitten etwas längere Lieferzeiten zu berücksichtigen. Wir versuchen, größere Mengen aus mehreren kleinen Bestellungen bei unserem Lieferanten in Auftrag zu geben. Die Ware kommt mit einem Lieferschein. Die Rechnung folgt später. Die Abbildungen und ein Bestellformular stehen im Internet unter http://www.adfc-augsburg.de

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Radfahrstreifen im Kreisverkehr

Nach einer Untersuchung von zwei Kreisverkehrsplätzen in Münster und Bremen im Rahmen einer Diplomarbeit an der Universität Wuppertal tragen Radfahrstreifen in großen Kreisverkehrsplätzen zur sicheren Führung des Radverkehrs bei.

Mit der Auswertung von Videoaufnahmen, Befragungen, Unfall- und Belastungsdaten und Zeichnungen von zwei Kreisverkehrs-Knotenpunkten in Münster und Bremen wurden dabei Erkenntnisse zum Fahrverhalten der Radfahrer, zu Konfliktsituationen, zum Unfallrisiko und zum Sicherheitsempfinden gewonnen. Danach schneidet der mit Radfahrstreifen auf der Fahrbahn ausgestattete Bremer Stern in allen untersuchten Punkten in bezug auf die Sicherheit von Radfahrern deutlich günstiger ab als der Ludgeriplatz in Münster. Bei Radfahrstreifen im Kreisverkehr soll dabei eine Breite von mindestens zwei Metern eingehalten werden. Außerdem sollen Radfahrstreifen deutlich rot eingefärbt werden und sich dadurch von anderen Fahrbahnteilen abheben, und umlaufend durchgängig angelegt werden. Radfahrstreifen sollen z. B. an Haltestellen nicht unterbrochen werden; Hinweisschilder sollen Rad- und Kraftfahrer bereits in den Zufahrten auf die Radfahrstreifen im Kreisverkehr aufmerksam machen. Um die Geschwindigkeit der Kraftfahrzeuge bei der Einfahrt und im Kreis zu reduzieren, müssen alle Zufahrten radial auf den Kreis stoßen. Für alle Verkehrsteilnehmer muss die Vorfahrtregelung eindeutig markiert sein, z. B. durch Piktogramme "Vorfahrt achten" beidseitig der Radfahrstreifen. Untersuchung: "Die sichere Führung des Radverkehrs im Bereich von Kreisverkehrsplätzen" von Regina Sagel. Diplomarbeit an der Bergischen Universität - Gesamthochschule Wuppertal, Lehr- und Forschungsgebiet Straßenverkehrsplanung und Straßenverkehrstechnik. Wuppertal 1990.

 

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25.000 freie Betten in Bett & Bike-Betrieben

Zweite Auflage Bett & Bike in Bayern soeben erschienen

Rechtzeitig zum Saisonstart ist die neue Auflage des ADFC-Übernachtungsführers "Bett & Bike &endash; Fahrradfreundliche Gastbetriebe in Bayern" erschienen. Der Erfolg spricht für sich: die zweite Auflage umfasst knapp 600 Betriebe aller Beherbergungsarten (Vergleich 1. Auflage: 460 Betriebe). Vom Sternehotel über die gemütliche Pension bis hin zum Campingplatz ist für jeden Geldbeutel die richtige Unterkunft dabei. Erstmals sind auch 20 Jugendherbergen mit von der Partie. Alle Betriebe erfüllen die ADFC-Qualtitätskriterien und sind an Fahne oder Plakette leicht zu erkennen.

Der Übernachtungsführer ist im Buchhandel (Verlag Esterbauer) und beim ADFC-Shop erhältlich. ADFC-Wiederverkäufer können den Bett & Bike-Führer ebenso beim ADFC-Shop unter Einräumung des bekannten Wiederverkäuferrabattes bestellen.

Präsentation auf den wichtigsten Reisemessen

Die beste Plattform, den neuen Übernachtungsführer Bett & Bike Bayern der Öffentlichkeit vorzustellen, bot die Messe Caravan-Boot-Reisemarkt (CBR), die vom 17. bis zum 25. Februar 2001 in München stattfand. Auf dem "bayerischen Dorfplatz" der Bayern Tourismus Marketing (BayTM) GmbH vertrat der ADFC Bayern das Thema "Radeln in Bayern". Neben Bett & Bike interessierte sich das begeisterte Messepublikum vor allem für alle Arten von Tipps für den nächsten Radlurlaub. Der ADFC-Shop-Katalog sowie die Broschüre "Deutschland per Rad entdecken" waren gern genommene Infoblätter. Auf der Aktionsbühne der BayTM und SAT 1 stellten Wolfgang Slama (Geschäftsführer ADFC Bayern) und Bett & Bike-Hotelier Walter Mitzel vom Hotel Zeller in Königsbrunn die Vorzüge eines fahrradfreundlichen Hotels sehr anschaulich dar.

ADFC-Stand auf der Internationalen
Tourismusbörse (ITB) in Berlin

Auch auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin, der bedeutendsten Reisemesse weltweit, wurde dem Fachpublikum die ADFC-Qualtiätsauszeichnung sowie die fahrradtouristischen Serviceangebote präsentiert. Zusammen mit dem ADFC Bundesverband und der BayTM war Bett & Bike Thema im Rahmen der ADFC-Fachveranstaltungsreihe Fahrradtourismus. "25.000 freie Betten in Bett & Bike-Betrieben", so war der Titel des Vortrags, in welchem das Projekt sowie die pfiffigen Marketingideen wie "Radeln plus Kultur und "Radeln plus Genuss" der BayTM vorgestellt wurden. GR

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Fünf-Flüsse-Radlerfest in Schmidmühlen

Am 4. August 2001 findet in Schmidmühlen (50 km östl. v. Nürnberg u. 50 km nördl. v. Regensburg) zur Fertigstellung des letzten Teilstücks am Fünf-Flüsse-Radweg ein überregionales Radlerfest statt. Dazu wird eine Sternfahrt aus den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Schwandorf und Regensburg organisiert. Es werden über 1.000 Radler erwartet.

http://www.amberg-sulzbach.de

tourist@amberg-sulzbach.de

 

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Der ADFC Bayern mischt mit: Aktive Teilnahme bei der BayTM

Der ADFC Bayern ist seit letztem Jahr Mitglied des Beirates der neu gegründeten Bayern Tourismus Marketing GmbH (BayTM). Neben dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband sowie den regionalen Tourismusverbänden und anderen touristischen Fach- und Verkehrsverbänden werden gemeinsame Leitlinien entwickelt und umgesetzt.

Auf Initiative des ADFC wurde ebenso Anfang des Jahres von der BayTM ein Expertenteam "Radlurlaub in Bayern" ins Leben gerufen. Schwerpunkte der Arbeit des Exepertenteams, welches sich aus allen touristischen Leistungsträgern zusammensetzt, sind die Kriterienentwicklung für fahrradfreundliche touristische Angebote in Bayern. Um effizienter zu arbeiten, wurden jetzt nach einem ersten Treffen vier Arbeitskreise gebildet, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: Marketing/Info/Vertrieb, fahrradfreundliche Betriebe, Radwegepflege und Mountainbike-Gebiete.

Das Thema Marketing übernimmt Wolfgang Slama (Geschäftsführer ADFC Bayern), das Thema fahrradfreundliche Betriebe Gabi Rust (Projektleiterin Bett & Bike), das Thema Radwegepflege Romanus Scholz (Radroutenplaner) und das Thema Mountainbike-Gebiete Dirk Vollmer (Büro Bike Management und Consulting). Aufgabe des Expertenteams wird es nicht sein, das Rad neu zu erfinden, sondern erfolgreich bestehendes zusammenzuführen, um den Marktanteil Bayerns zu vergrößern. TS

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Mit dem Fahrrad in Italien von Küste zu Küste

 

Die beiden italienischen Regionen Emilia-Romagna (Ziel der Radfernfahrt München Cesenatico) und Toskana werden von nun an für Radler noch attraktiver: Auf 14 neuen ausgewiesenen Routen zwischen Tyrrhenischem Meer und Adria gelangen Radler leicht von Küste zu Küste. Vorgestellt werden die Routen in einer neuen Fahrradkarte. Die 14 Routen bestehen jeweils aus einer kürzeren und einer längeren Strecke, beginnen und enden aber immer im selben Ort. So sind die Routen für Mountainbike oder Straßenrad gleich geeignet, und auch Gruppen mit verschiedenen Rädern oder Interessen können getrennt fahren und sich am Ende der Etappe leicht wiedertreffen. Die vorgeschlagenen Touren richten sich an sportliche Radler, bieten aber auch Raum für Besichtigungen und Entspannung.

Die Touren sind so angelegt, dass sie einen großen Ring bilden. Man startet in der Versilia, überquert den Apennin von Süden her, erreicht die Küste der Emilia-Romagna und kehrt über eine nördliche Route durch den Apennin in die Toskana zurück. Natürlich ist es auch möglich, nur einzelne Strecken zu fahren oder einige miteinander zu verbinden Die Etappenziele bieten den Radlern ausreichend Beherbergungsmöglichkeiten. Auch für das leibliche Wohl und eventuell anfallende Reparaturen wird an vielen Stellen gesorgt. Die Karte "Von Küste zu Küste" mit detaillierten Streckenprofilen ist kostenlos und kann beim Staatlichen Italienischen Fremdenverkehrsamt angefordert werden: E.N.I.T., Kaiserstraße 65, 60329 Frankfurt/Main, Servicetelefon: 0190/706440, Fax: 069/232894

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Konsequente Umsetzung der Kompetenz im Bereich Mountainbiking

 

Zunehmend auch fürs Mountainbiking engagiert sich der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) in den letzten beiden Jahren. In Bayern hat der Verband deshalb seit 1999 einen eigenen MTB-Beauftragten und einen Arbeitskreis. Eine der ersten und sicher wichtigsten Aufgaben war es, die Leitsätze des ADFC für einen umweltverträglichen Umgang mit dem Mountainbike zu formulieren. Im Oktober 2000 fanden diese Eingang in eine zwischen Bayerischer Staatsregierung und Mountainbikeverbänden unterzeichnete "Vereinbarung zum Mountainbiking in Bayern" &endash; eine über den Freistaat hinaus richtungweisende Aktion, die bundesweit große Aufmerksamkeit fand.

Die Verbände verpflichten sich darin, durch Information den Mountainbikern die Vereinbarungen wie das ausschließliche Befahren von Wegen, die nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz "geeignet" sind, nahe zu bringen. Die Staatsregierung verzichtet im Gegenzug auf die Festsetzung einer generellen Mindestbreite für zum Radeln erlaubte Wege, mit der andere Bundesländer auf Konflikte reagiert haben. Ziel in Bayern ist es, Konflikte im Einzelfall einvernehmlich vor Ort zu lösen anstatt durch fragwürdige Pauschalregelungen, die auf geringe Akzeptanz stoßen.

Seine Zusage zu informieren nimmt der ADFC Bayern demnächst beim

Mountainbike-Meeting

von 22.-24. Juni 2001

in Bischofsheim in der Rhön wahr. Unter dem Motto "Mountainbiking und Naturschutz &endash; auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung" bietet er an drei Tagen neben Mountainbike-Touren auch Informationen über die in Bayern getroffenen Vereinbarungen zum Mountainbiking und stellt das im Interesse des Naturschutzes geschaffene Mountainbike-Routennetz im Biosphärenreservat Rhön vor. Hier war es dem ADFC Bayern gelungen, seine Vorstellungen von einem natur- und sozialverträglichen Mountainbiking einzubringen. Die Wegweisung mit Entfernungs- und Zielangaben an jeder Kreuzung erlauben es dem Mountainbiker, sich in dem rund 600 km umfassenden Netz Touren ganz nach seinen eigenen Bedürfnissen zusammenzu- stellen. Auch eine Anbindung an die Bahnstationen und die Radwanderwege in den Tälern ist sicher gestellt. In der Tat ein Wege zu einer nachhaltigen Entwicklung!

Gerade in Berlin vorgestellt worden ist außerdem ein "ADFC-Leitfaden Mountain-biking". Er wendet sich an Planer, Touristiker und Mountainbiker und enthält neben Tipps zur Förderung des Mountainbikings Hinweise zur Planung von MTB-Routen, zu Wegweisung, Finanzierung und Marketing. Ökologische Aspekte sind ebenso angesprochen wie der Konflikt mit Wanderern. Auch Rechts-, Haftungs- und Versicherungsfragen ist ein Kapitel gewidmet.

Web:www.fa-tourismus.adfc.de/mtbintro.htm

Den 64-seitigen Leitfaden Mountainbiking gibt es zum Preis von DM 31,70 (inkl. Versandkosten) beim ADFC-Shop, Postfach 107747, 28077 Bremen, Tel. (0421) 34639-25, Fax: (0421) 34639-60, E-mail: adfc-shop@adfc.de

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Gesundheit - Mobilität - Kinder

 

8. und 9. Mai 2001

im alten Rathaussaal in München

Veranstalter

BAYERNFORUM Friedrich-Ebert-Stiftung und Pädagogisches Projekt Fahrrad (PPF) im ADFC e.V.

Mitveranstalter:

Landeshauptstadt München

Schirmherrschaft:

Hep Monatzeder

3. Bürgermeister München

 

Ziel der Tagung soll es sein, die Bedeutung einer gesundheitsfördernden Mobilität, wie Radfahren und zu Fuß gehen, schon von Kindheit an hervorzuheben. Von der Tagung sollen Denkanstösse und Impulse ausgehen, um unsere Verkehrsumwelt lebenswert und kindgerecht zu gestalten.

Die Tagung ist kostenlos. Das Programm ist beim BAYERNFORUM der Friedrich -Ebert-Stiftung erhältlich.

Die Veranstaltung ist als staatspolitische Bildungsveranstaltung im Sinne der Dienstbefreiungsvorschrift anerkannt. (siehe auch hier)

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Wieder autofreies Tal am Pfingstmontag

 

Dieses Jahr mehr als nur "radTOURpur" im Landkreis Lichtenfels

Wer beim letzten ADFC-Aktiventreffen dabei war, kennt es schon: Das Kleinziegenfelder Tal auf dem Gebiet der Stadt Weismain, der Stadt, die uns zum 10. Geburtstag des Landesverbandes eine Torte spendiert hat. Aufmerksame "Rundschau"-Leser erinnern sich sicherlich an das Foto von diesem Backwerk, das 90 Personen gesättigt hat. Zum nunmehr dritten Mal wird das Tal mit seinen wildromantischen Felshängen für KFZ gesperrt, und auch die auf die Berge führenden Seitenstraßen bleiben autofrei, so dass man an den Felshängen entlangradeln und an einigen Stellen eine atemberaubende Aussicht genießen kann. Dieses Jahr will man die Sache noch ausweiten: Das Gebiet soll größer werden, außerdem soll am Pfingstsonntag ein sportliches Ereignis stattfinden: Ein Triathlon. Und zu guter Letzt beabsichtigt der ADFC, an diesem Tag den zweiten Oberfranken-Radweg einzuweihen (stand bei Redaktionsschluss jedoch noch nicht zweifelsfrei fest). Details können bei der Stadt Weismain unter der Tel.-Nr. 09575/9220-26 oder 27 erfragt werden. FW

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Was weiß die Staatsregierung über den Radverkehr in Bayern?

Seit über 20 Jahren wird in Deutschland, und damit auch Bayern über die Förderung des Radverkehrs diskutiert. Verschiedenste Förderversuche hat es in dieser Zeit gegeben. Immer wieder wurde bemerkt, dass bis zu 30% des innerörtlichen Verkehrs auf das Fahrrad verlagert werden könnten. Was wurde aber in Bayern tatsächlich erreicht? Welche Ziele setzt sich Bayern bei der Radverkehrsförderung heute? Diese Fragen griff die SPD-Landtagsfraktion erfreulicher Weise mit einer Schriftlichen Anfrage auf. Die Antworten der Staatsregierung sind aus Sicht des ADFC einigermaßen erstaunlich.

U.a. fragte der SPD-Abgeordnete Schläger:

"1. Ist der Staatsregierung bekannt, wie hoch der Anteil des Radverkehrs an der Verkehrsmittelbenutzung (modal split) in den bayerischen Kommunen unter 20.000 Einwohner (EW), 50.000 EW, 50.000-100.000 EW und den darüber liegenden Städten liegt?"

Die Staatsregierung antwortete:

"Die Höhe des Anteils des Radverkehrs an der Verkehrsmittelnutzung (modal split) in den bayerischen Kommunen ... ist nicht bekannt. ..."

Im folgenden werden dann Zahlen aus der Bundesstatistik, aus sieben Städten außerhalb Bayerns und aus dem europäischen Vergleich zitiert. Schließlich wird angeführt, dass der Verkehrsentwicklungsplan der Landeshauptstadt München von einem Radverkehrsanteil von 10 bis 15% ausgeht und eine Steigerung auf 15 bis 20% anstrebt.

Der Abgeordnete hatte noch weiter gefragt:

"Sollte das nicht bekannt sein, welche Maßnahmen beabsichtigt die Staatsregierung, um verlässliche Zahlen für eine landesweite Radverkehrsförderung- und -planung zu beschaffen?"

Die Staatsregierung antwortete:

"Fahrradverkehr ist vor allem Nahverkehr. Daher sind zunächst Städte und Gemeinden aufgefordert, für den Radverkehr eine ausreichende und sichere Infrastruktur zu schaffen. Aufgrund der kommunalen Planungshoheit kann der Staat darauf keinen direkten Einfluss nehmen. ..." Es folgen dann Ausführungen zum Radwegebau an Bundes- und Staatsstraßen. U.a. wird angeführt, dass es an 43,2% der Bundesstraßen und an 22,1% der Staatsstraßen Radwege gibt. Auf die gestellte Frage wird nicht direkt eingegangen. Offensichtlich wird gsr nicht beabsichtigt, eine verlässliche Grundlage für die Radverkehrsförderung zu schaffen.

Nächster Punkt im Fragenkatalog war: "Wie hoch schätzt die Staatsregierung das Steigerungspotenzial für den Radverkehr ein, evtl. aufgeteilt auf Gemeindegrößen?"

Die Staatsregierung antwortete:

"Der Radverkehr hat vor allem innerorts ein deutlich höheres Potenzial als sein derzeitiger Anteil am Gesamtpersonenverkehr. ... Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes lassen sich bis zu 30% der heute mit dem PKW zurückgelegten Nahverkehrsstrecken auf das Fahrrad verlagern. Ein gut ausgebautes und zusammenhängendes Radwegenetz ist dafür Voraussetzung." Eine Antwort, was die Staatsregierung nun selbst schätzt, womöglich, was sie anstrebt, findet sich leider nicht.

Von den Zahlen gingen die Fragen dann zu den Absichten über: "In welcher Form will die Staatsregierung Kommunen unterstützen, diese Potenziale im Sinne einer umweltgerechten, gesundheitsfördernden und kostengünstigen Verkehrspolitik auszuschöpfen?"

Die Staatsregierung antwortete:

"Die Staatsregierung unterstützt den Radwegebau in den Kommunen durch Zuschüsse. Für nahezu alle Arten von Radwegebauvorhaben können staatliche Fördermittel zur Verfügung gestellt werden. Die Kommunen können Zuwendungen erhalten aus Mitteln

- des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) für Radwege entlang verkehrswichtiger Straßen

- des Finanzausgleichsgesetzes (FAG) zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und der Verkehrssicherheit

- der Städtebauförderung

- der Wirtschaftsförderung

- der Dorferneuerung u.a.

Voraussetzung ist, dass die jeweiligen Förderbedingungen erfüllt werden".

Auf andere Maßnahmen als den Radwegebau wird in der Antwort leider nicht eingegangen. Dabei ist sich die internationale Diskussion seit langem darüber einig, dass isolierter Radwegebau nicht unbedingt der Radverkehrsförderung dient und längst nicht immer zu einer Zunahme des Radverkehrs führt. Effektive Radverkehrsförderung muss aus einer Vielzahl zu vernetzender Maßnahmen bestehen (Schlagwort "Radverkehr als System"), wie es u. a. der holländische Masterplan Fiets vorgeführt hat.

Radverkehr als System fördern!

Die einseitige Fixierung auf die Finanzierung von Radwegebauten kann sich unter bestimmten Bedingungen sogar kontraproduktiv auswirken. Auch ist aus der Praxis bekannt, dass die erwähnten Zuschussprogramme dazu führen können, dass Städte z.B. Radstreifen in Radwege umplanen, die nicht nur wesentlich teurer sind, sondern den Radler/innen auch weniger Sicherheit bieten. Auch wurden Planfeststellungen davon abhängig gemacht, dass auf Radstreifen (ersatzlos) verzichtet wird.

Fahrrad als System aus dem Bericht
der Bundesregierung (www.bmbw-de)

Insgesamt zeigen die Antworten leider, dass es in Bayern z. Zt. keine verlässliche Grundlage gibt, auf der ein Gesamtkonzept zur effektiven, zielgenauen Förderung des Radverkehrs aufgebaut werden könnte. In der Einleitung zu Ihren Antworten führt die Staatsregierung denn auch aus, ihr erklärtes Ziel sei "die Förderung des Radwegebaus" und die "Trennung des Fahrradverkehrs vom motorisierten Verkehr". Und das ist eben weniger, manchmal sogar etwas anderes als die Förderung des Radverkehrs. Für den ADFC gibt es in Bayern also noch viel Informations- und Überzeugungsarbeit zu leisten. Albrecht Steindorff

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Leserbrief

zu: „Radler sind keine Rambos" aus der letzten Rundschau 1/2001 S. B7:

Wenngleich mir der Ausdruck Rambo ebenfalls Magenschmerzen bereitet, finde ich persönlich nicht, dass es sich bei vorliegendem Artikel um eine Pauschalisierung handelt.

Es existieren (leider) Fahrradfahrer, die sich, aus welchen Gründen auch immer, gefährlich über Verkehrs- und sonstige Regeln hinwegsetzen... Diese werden in einem Atemzug mit Autofahreren genannt, die vorhandene Geschwindigkeitsbeschränkungen drastisch überschreiten.

Sehr bedenklich ist in dieser Richtung meines Erachtens jedoch, dass hier suggeriert wird, dass von beiden ein ähnliches Gefährdungspotential ausgeht, und dies ist schlichtweg falsch. Genau wie in Ihrem Artikel kritisiert, ist hier die Verhältnismäßigkeit in keiner Weise gegeben.....

Dr. Ing. Hermann Rochholz

Weitere Infos dazu unter www.rochholz.de

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Abschleppen von Falschparkern auf Radwegen

 

Auf Radwegen falsch geparkte Autos dürfen auch dann von der Polizei abgeschleppt werden, wenn sie den Radweg nicht ganz versperren und Radfahrer deswegen nicht unbedingt gezwungen sind, den Radweg zu verlassen. So lautet ein Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin vom 18.5.1999 (DAR 2000, S. 182).

Der klagende Falschparker hatte eingewandt, sein Pkw habe nur etwa 40 cm in den Radweg hineingeragt. Außerdem hätten auch andere Autos auf dem Radweg gestanden. Das Abschleppen sei eine unverhältnismäßige „Hau-Ruck-Auktion" der Polizei gewesen. Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts kam es nicht darauf an, ob Radfahrer gerade wegen des verkehrswidrig abgestellten Autos des Klägers gezwungen waren, den Radweg zu verlassen. Ausreichend sei es, dass Radfahrer dadurch behindert werden konnten. Denn Radfahrer müssten grundsätzlich nicht damit rechnen, dass der Radweg auch nur teilweise blockiert sei. Auch teilweise versperrte Radwege könnten beim Überholen zu Behinderungen oder Gefährdungen führen. Aus generalpräventiven Gesichtspunkten sei es auch geboten gewesen, alle verkehrswidrig auf dem Radweg abgestellten Fahrzeuge abzuschleppen. Das VG  Berlin bestätigte damit ein früheres Urteil aus dem Jahre 1992 (NZV 1993, S. 368 und ZfS 1993, S. 396).

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Reinhold Strobl
Mitglied des Deutschen Bundestages


Fahrradmitnahme bei der Deutschen Bahn AG

Die Deutsche Bahn AG bietet immer noch in zahlreichen Fernzügen die Mitnahme von Fahrrädern für ein geringes Entgelt an. Im Schienennahverkehr, der in die Zuständigkeit der Länder fällt, gibt es sogar streckenweise eine kostenlose Fahrradmitnahme, so z.B. in Südbayern.

Im Zuge der Modernisierung sinkt aber die Anzahl der Fernzüge mit Gepäckwagen oder Radabteilen (InterRegio) immer weiter. D-Züge verkehren nur noch vereinzelt nachts, IC´s und bald auch InterRegios werden durch ICE´s ersetzt. Das ist grundsätzlich zu begrüßen, aber wo bleiben die Fahrräder?

Dieser Frage ging jetzt der SPD-Bundestagsabgeordnete Reinhold Strobl nach. Er fragte die Deutsche Bahn (DB):

"Was wird die Deutsche Bahn AG unternehmen, um die Modernisierung des Fuhrparks mit dem Bedarf nach Fahrradmitnahme zu vereinbaren? Oder ist dieser Bedarf in Fernzügen so gering, dass die Bereithaltung von Transportkapazitäten unverhältnismäßige Kosten verursachen würde?"

Hans-G. Koch, Bereichsvorstand Marketing und Vertrieb Unternehmensbereich Personenverkehr, teilte dem SPD-Abgeordneten auf seine Anfrage folgendes mit:

"Radfahrer sind und bleiben für die Bahn eine wichtige Zielgruppe, und deshalb wollen wir auch in Zukunft ein attraktives Angebot anbieten. Allerdings gilt es auch hier, das Gebot der Wirtschaftlichkeit nicht außer Acht zu lassen.

Das heutige Angebot zur Fahrradmitnahme im Fernverkehr erfolgt ausschließlich in lokbespannten Zügen. Zumeist in InterRegios, in geringerem Maße in IC/EC-, NZ-, EN- und D-Zügen. Wir arbeiten derzeit an Lösungen, um die Fahrradabteile zukünftig variabler zu gestalten. Wir wollen für unsere Rad fahrenden Gäste noch attraktiver werden.

Schon oft wurde auch der Wunsch an uns herangetreten, in unseren ICE-Zügen die Fahrradmitnahme zu ermöglichen. Der ICE ist als Hochgeschwindigkeitszug mit kurzen Haltezeiten konzipiert. Ein nachträglicher Umbau der Züge wäre mit immensen Kosten verbunden.

Zudem würden durch den Einbau von beispielsweise festen Fahrradständern Sitzplatzkapazitäten, die wir in unseren schon heute stark belasteten ICE-Zügen dringend benötigen, verloren gehen. Diese Aspekte gilt es bei der Erarbeitung von zukünftigen Angebotslösungen zu beachten.

Zum Fahrplanwechsel im Juni 2001 richten wir unser Angebot im Personenfernverkehr neu aus. Wir straffen unser Angebot dort, wo dauerhaft schwach nachgefragte Züge keinen kostendeckenden Verkehr ermöglichen. Zudem werden auf zwei Strecken herkömmliche Züge durch moderne ICE mit Neigetechnik ersetzt. Aufgrund dieser Veränderungen wird auf einigen Fernverkehrsverbindungen &endash; in einigen Relationen auch nur auf Teilstrecken &endash; die Fahrradmitnahme wegfallen. Auf den von den Rationalisierungen betroffenen Strecken stehen unseren Gästen bereits heute parallel verkehrende Züge des Nahverkehrs zur Verfügung.

Sehr geehrter Herr Strobl, ich baue auf Ihr Verständnis, dass die Bahn &endash; will sie wirtschaftlich erfolgreich werden und für unsere Kunden attraktiv bleiben &endash; einige auch unpopuläre Maßnahmen durchführen muss. Mit einer besseren Anpassung des Angebotes an die Nachfrage stellen wir die Weichen für die vom Gesetzgeber gewünschte Kostendeckung und leisten einen ökonomischen und ökologischen Beitrag zur Mobilität der Zukunft. Ich kann Ihnen aber versichern, dass wir unseren Rad fahrenden Gästen weiterhin die gewünschte Aufmerksamkeit widmen werden."

Der SPD-Bundestagsabgeordneten Reinhold Strobl, der auch Berichterstatter für Verkehr im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages ist, will sich aber mit dieser Antwort nicht zufrieden geben. Ziel müsse es sein, die Mitnahme von Fahrrädern, vor allem auch in den Urlaub, problemlos zu ermöglichen.

Reinhold Strobl
Mitglied des Deutschen Bundestages
reinhold.strobl@wk.bundestag.de

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ADFC Bayern Webseite

 

Den Rückmeldungen nach wird die Webseite des ADFC Bayern gut angenommen. Nach dem ersten Versuchsstadium wird in den nächsten Wochen ein kleiner Um- und Ausbau stattfinden. Unter anderem sollen für die ADFC-Arbeit interessante Links, Artikel und Dokumente zum „Runterladen" angeboten werden. Auch der Rundschau Bayernteil wird in Zukunft dort zu finden sein. Es lohnt sich also, ab und zu vorbeizuschauen. HS

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Landesaktiventreffen

Das nächste Landesaktiventreffen des ADFC Bayern findet, anders als in der letzten Rundschau angekündigt, vom 23. bis 25. November 2001 (und nicht vom 30. 11. bis 02. 12.01) in Dinkelscherben (Landkreis Augsburg) statt. Die Terminverlegung wurde nötig, um eine Überschneidung mit einer Sitzung des ADFC-Bundeshauptausschusses zu vermeiden.

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Übersicht landesweite Termine

Termine, die überregional und für die Langzeitplanung von Bedeutung sind:

8./9. Mai 2001 - Fachtagung: Gesundheit-Mobilität-Kinder (siehe Artikel S. 13)

12.5.-22.5.2001 - Radfernfahrt München - Cesenatico

1.6.2001 - Redaktionsschluß Rundschau 3/2001

22.-24.6.2001 - Mountainbike Meeting in Bischofsheim (siehe Artikel S. 12)
(der in der Druckausgabe genannte Termin im April ist falsch)

28.7.-3.8. 2001 - BR-Radltour

4.8.2001 - 5-Flüsse-Radlerfest (S. 9 /10)

23.11.-25.11.2001 - Landesaktiventreffen in Dinkelscherben

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Impressum: ADFC-Rundschau, 11. Jahrgang, Heft 2/2001, April - Juni 2001

Die ADFC-Rundschau erscheint viermal jährlich. Das Jahresabonnement kostet DM 15.00 (bei Postbezug). Für Mitglieder des ADFC Bayern ist der Preis inklusive Postversand im Mitgliedsbeitrag enthalten. Herausgeber: ADFC-Landesverband Bayern e.V. Landwehrstr. 16, 80336 München, Tel. 089/553575, Fax 089/5502458. eMail: kontakt@adfc-bayern.de Die Geschäftsstelle ist Montag-Freitag von 9.00 bis 12.30 Uhr regelmäßig besetzt.

Redaktionsschluß für die Ausgabe 3/2001: 1.6.2001 - Redaktionsanschrift: ADFC Bayern, Landwehrstr. 16, 80336 München, Tel. / Fax / eMail rundschau@adfc-bayern.de - Vertrieb: ADFC-Geschäftsstelle Nürnberg, Rohledererstr.13, 90419 Nürnberg, Tel. 0911/ 396132, Fax 335687 - Redaktion: Bayernteil: Hubert Ströhle, Ilse Ernst; Regionalteil Altbayern: Hubert Ströhle, Ilse Ernst; Regionalteil Franken: Dr. Ute Biegelmann, Albrecht Steindorff (V.i.S.d.P.); Regionalteil Schwaben: Mathias Meinelt, Dr. Ute Biegelmann - Titel: Farbwerk, München, Titelfoto: Tomas Bachmeier, KV Landsberg; Druck: Rosa-Druck, Dietzstr. 1, 90443 Nürnberg, Tel. 0911/222088