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ADFC-Rundschau 3/2002

Bayernteil

12. Jahrgang, Heft 3/2002, Juli-September 2002

Die ADFC-Rundschau erscheint viermal jährlich.
Das Jahresabonnement kostet EUR 7,50 (bei Postbezug).
Für Mitglieder des ADFC Bayern ist der Preis inklusive Postversand im Mitgliedsbeitrag enthalten. Herausgeber der ADFC Rundschau ist der ADFC-Landesverband Bayern e.V.. Weitere Angaben im
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Inhaltsverzeichnis


Rückenwind für das Fahrrad

Da kommt Hoffnung auf: An vielen Stellen im Land gewinnt das Fahrrad derzeit Unterstützung. Auf Bundesebene wurde parteiübergreifend der Nationale Radverkehrsplan beschlossen. Darin stehen all die Dinge, die für die Förderung des Radverkehrs in den nächsten 10 Jahren geplant sind. Erstmals wurde so ein umfangreiches (Ziel-) Papier vorgelegt. Auch wenn Wünsche offen bleiben, zum Beispiel die zuverlässige und angebotsorientierte Möglichkeit der Fahrradmitnahme in der Bahn, so ist es doch ein positives Signal.


ADFC-Landesvorsitzenden
Armin Falkenhein

Rückenwind für das Fahrrad

„Mit dem Rad zur Arbeit" 2002 in ganz Bayern

Zusammenarbeit statt Kirchturmdenken

Radtourenleiter aus ganz Bayern radeln voraus

Bundeshauptversammlung in Magdeburg

Bett & Bike auf Wachstumskurs ADFC-Qualitätsauszeichnung hat sich bewährt

Wieder gut besucht: radTOURpur

Wohin auf nur zwei Rädern?

RadelnPlus in Bayern

Impressum


In Bayern zeigen vor allem einzelne Kommunen und Kreise erstaunliche Anstrengungen, dem Fahrradverkehr Rückenwind zu geben.

In München ist es nun politisches Ziel der Stadt, den Radverkehrsanteil von 13 % auf

20 % zu steigern. Ein ehrgeiziges Ziel, für das aber bereits konkrete Planungen vorliegen. Allein in der Lokalpresse wird teilweise in großer Aufmachung berichtet. Selbstverständlich kommt dabei der ADFC mit Vorschlägen zu Wort.

In Augsburg wurde erstmals ein alltagstauglicher Fahrradstadtplan vorgestellt - begleitend dazu aber auch ein Wegweisungssystem dem Radverkehr übergeben, das vorbildlich ist.

In Oberfranken wird weiterhin mit unserer Unterstützung ein auf mehrere Jahre angelegtes Projekt umgesetzt, dass zeitgemäße Radrouten für den Fahrradtourismus in der Region schafft.

Dazu kommt die aktuelle Auflage des Bayernnetzes für Radler mit einem äußerst informativen Internetauftritt - bei allen Wünschen nach Verbesserung, die Karte selbst war innerhalb weniger Wochen vergriffen! Auch der Bayerntourismus hat mit seinem Konzept „Radln Plus in Bayern" neue Impulse für den Radltourismus gegeben.

Die erstmals bayernweit im Juni durchgeführte Aktion der AOK und des ADFC „Mit dem Rad zur Arbeit" hat innerhalb weniger Tage bereits einen ernormen Zuspruch gefunden. Sehr zur Freude der Partner wie Gewerkschaft, Arbeitgeberverband und Gesundheitsministerium, das sich diesmal neben der Schirmherrschaft auch finanziell beteiligt. Mit dieser Aktion haben wir inzwischen bundes- und europaweite Beachtung gefunden.

 

Die Liste der erfreulichen Entwicklungen ließe sich sicher noch um einige Beispiele fortsetzen. Doch es gibt leider auch gegenteilige Erfahrungen: In Unterfranken hat die Regierung von Unterfranken in letzter Minute die Aktion „autofreies Maintal", trotz eindeutiger Fürsprache nicht nur des dortigen Landrats, abgelehnt und damit verhindert. Irgendwo hat sich wohl ein Bedenkenträger dagegen durchsetzen können und dem Autoverkehr an einem Tag kleinere Unannehmlichkeiten vom Hals gehalten.

Das alles zeigt: Das Fahrrad ist auch in Bayern weiterhin im Trend, nicht zuletzt auch dank vieler langjähriger Aktivitäten des ADFC vor Ort und auf Landesebene - und trotzdem bleibt noch viel zu tun, bis wirklich ein durchgängiges und funktionierendes System von Radverkehrsangeboten besteht.

Es gibt jedoch zu viele gute Argumente für das Fahrrad, als dass sich die positive Entwicklung pro Fahrrad aufhalten lassen könnte. Das stärkste Argument aber ist und bleibt: Jede Fahrt mit dem Rad zeigt „wir sind da!".

Ihr Armin Falkenhein

ADFC Landesvorsitzender

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„Mit dem Rad zur Arbeit" 2002 in ganz Bayern

 

Wie bereits mehrfach berichtet, konnte der ADFC Bayern im Jahr 2001 eine bundes- und europaweit einmalige Allianz schließen: Bei der Initiative „Mit dem Rad zur Arbeit" ziehen so unterschiedliche Partner wie die AOK Bayern als Krankenversicherer, das Bayerische Gesundheitsministerium als Vertreter der staatlichen Seite, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) als Arbeitgebervertretung und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Bayern als Arbeitnehmervertretung gemeinsam mit dem ADFC an einem Strang. Ziel ist es, durch eine Förderung der Fahrradnutzung auf dem Arbeitsweg dem allgemeinen Bewegungsmangel entgegenzuwirken. Denn im Interesse der eigenen Gesundheit sollten unter dem Motto „mäßig aber regelmäßig" täglich mindestens 30 Minuten Bewegung absolviert werden. Ohne großen zusätzlichen Aufwand lässt sich das realisieren, wenn ohnehin im Alltag anfallende Wege regelmäßig mit eigener Muskelkraft bewältigt werden. Wer also zur Arbeit oder zur Bus- oder Bahnhaltestelle das Fahrrad nutzt, tut damit seiner Gesundheit Gutes. Einer dänischen Studie zufolge haben Menschen, die im Alltag regelmäßig Rad fahren, sogar eine um 40 % niedrigere Sterberate.

2002 bayernweit

Nach einer erfolgreichen Pilotaktion im Sommer 2001 im Raum Günzburg wurde vom 2. bis 29. Juni 2002 im Rahmen der Initiative erstmals bayernweit ein Wettbewerb angeboten, der die Menschen motivieren will, zur Arbeit zu radeln. All denen, die in diesen vier Wochen für den Weg zum Betrieb oder zur Bahn- bzw. Bushaltestelle an mindestens der Hälfte der Arbeitstage das Fahrrad nutzen, winken bei einer Verlosung Preise. Bis Ende Mai hatten mehr als 2000 Viererteams aus etwa 800 bayerischen Betrieben ihre Teilnahme an der diesjährigen Aktion angemeldet.


Eröffnung des 2002er Wettbewerbs am 21. Mai in Nürnberg - vor der Fahrradgarage am städtischen Bauhof stellten sich dem Fotografen v.l.n.r.: Walter Schwarz (stellv. AOK Vorstandsvorsitzender), Franz Epple (Epple Zweirad GmbH, Memmingen), Erika Görlitz (Staatssekretärin im Bayer. Gesundheitsministerium und Schirmherrin), Dirk Pollert (Geschäftsführer vbw Mittelfranken), Horst Schmidbauer (MdB, SPD-Gesundheitspoltiker), Armin Falkenhein (ADFC-Landesvorsitzender), Peter Böck (Personalreferent der Stadt Nürnberg) Foto: AOK


Das positive Erleben des Alltagsradelns innerhalb eines solchen Wettbewerbs soll Mut machen, dieses Verhalten auch darüber hinaus fortzusetzen. Von den von anderen Verkehrsmitteln aufs Rad „Umgestiegenen" wollten bei der Pilotaktion in Günzburg immerhin 2 % auch anschließend weiter zur Arbeit radeln. Die Mehrheit der Teilnehmenden nutzte allerdings das Fahrrad für den Arbeitsweg auch zuvor schon mehr oder weniger regelmäßig. Aber auch diese Personengruppe leistet eine wichtige Funktion: Sie wirkt als Vorbild und Kristallisationskern in einem Betrieb und kann andere mit ihrem Verhalten anstecken und praktische Erfahrungen beisteuern. Einig sind sich die Aktionspartner der Initiative, dass eine derartige Verhaltensänderung einen langen Atem braucht. Kurzfristige Wunder sind nicht zu erwarten.

Teil von „Bayern aktiv"

Dass sich die vom ADFC Bayern insbesondere in der Person seines Vorsitzenden Armin Falkenhein angestoßene Initiative auf einem guten Weg befindet, unterstreicht die Tatsache, dass das Bayerische Gesundheitsministerium heuer nicht nur ideell, sondern erstmals mit einem finanziellen Zuschuss in die Aktion eingestiegen ist. Der Wettbewerb „Mit dem Rad zur Arbeit 2002" ist als zeitgemäße und zielgerichtete Aktion zum Thema Bewegung, die vor allem auf Prävention abzielt und langfristig wirksam ist, in das Programm „Bayern aktiv" der Bayerischen Staatsregierung aufgenommen. Mobilitätsbedürfnis und Gesundheitsfrage gehen bei „Mit dem Rad zur Arbeit" eine fruchtbare Synthese ein.

Große Breitenwirkung

„Mit dem Rad zur Arbeit" hat für den ADFC und den Radverkehr aber auch über den eigentlichen Aktionsinhalt hinaus Bedeutung. Denn die in den unterschiedlichsten Betrieben in ganz Bayern aufgehängten Aktionsplakate sind eine positive Werbung fürs Rad Fahren im Alltag. Mit Unterstützung der Spitzenverbände wird hier ein Klima der Bereitschaft für Verbesserungen geschaffen, das so auch vom ADFC bisher noch nie in dieser Breite erzielt werden konnte. Bewusst ist dies nicht zuletzt auch Vertretern der Fahrradbranche: So ist auch heuer wieder der Memminger Radhersteller Epple als Sponsor mit von der Partie. Weitere Infos zur Aktion unter http://www.adfc-bayern.de

Traudl Schröder

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Zusammenarbeit statt Kirchturmdenken

Wie selbst kleinere Gemeinden ein attraktives Radwanderwegenetz schaffen können, zeigt das Beispiel der "Kommunalen Allianz Obere Altmühl" in Mittelfranken. Im April weihte Landwirtschaftsminister Josef Miller ein 200 Kilometer langes Wegenetz der Gemeinden Buch am Wald, Markt Colmberg, Geslau und Windelsbach ein. Er betonte dabei die positiven Chancen des Zuerwerbes in der Landwirtschaft, die sich durch den Radtourismus auf dem Land ergeben können.

Von der Direktion für ländliche Entwicklung in Ansbach wurden die Gemeinden tatkräftig und fachlich unterstützt. So kamen gut gepflegte Wege mit zusätzlichen Freizeiteinrichtungen zustande, die gerade für Familientouren angenehme Abwechslung bieten: Badeseen, Erlebnisspielpätze und Lehrpfade. Eine zeitgemäße Wegweisung soll noch für die nötige Orientierung sorgen. Zur Eröffnung konnte sich der ADFC Landesvorsitzende Armin Falkenhein, selber mit Bahn und Fahrrad angereist, von dem Ergebnis überzeugen. Sein Fazit: „Es wäre schön, wenn die Idee der Kommunale Allianzen in Bayern noch weitaus mehr als bisher dem Radverkehrsangebot auf dem Land zugute käme. Im Bereich der Oberen Altmühl scheint das jedenfalls gelungen zu sein". Bruno Peters

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Radtourenleiter aus ganz Bayern radeln voraus

Radtouren sind ein wichtiger Bestandteil des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) zur Förderung der Gesundheit und umweltbewusstes Verhalten. So kamen Ende April ADFC-Mitglieder aus ganz Bayern in Landshut zusammen, um sich im Führen einer Radlgruppe weiterbilden zu lassen. Das Agrarbildungszentrum in Schönbrunn stellte seine Räume für die Tagung zur Verfügung.

Am Freitagabend rückten die Seminarteilnehmer mit ihren Fahrrädern vom Landshuter Hauptbahnhof an. Besonders wurde die hervorragende Ausschilderung zum Tagungsort gelobt. Toni Bachmeier legte seine ganze Erfahrung aus unzähligen BR-Radltouren in die Beschilderung. „So könnte die zukünftige Beschilderung in ganz Landshut aussehen", erwiderte Kreisvorsitzender Dirk Decker die Lobeshymne. Der Leiter des Bildungszentrums Dr. Frey gegrüßte die Radler mit einem kurzen Referat über die Bildungsanstalt. Anschließend wurde der Abend in dem fahrradfreundlichen Bett&Bike-Betrieb Gasthaus Schloß Schönbrunn verbracht.

Am Samstag führten die Seminarleiter vom Landesverband Bayern, Eva Wirth und Frank Wessel, in Arbeitsgruppen die Radler in die Themen von der Planung bis zur Durchführung einer Radtour ein. Nach der Theorie folgte die Praxis anhand von zwei Radtouren durch Landshut und Umgebung. Beide Touren führten unter anderem zum Altheimer Isarsteg, einem neuen Übergang für Radler und Fußgänger über die Isar. Die längere Tour führte über Niederaichbach und Adlkofen in das Schweinbachtal. Unterwegs wurden den zukünftigen Tourenleitern Aufgaben unterschiedlichster Art gestellt. Pannen, Schwächeanfälle, „Übermut" und „Vergeßlichkeit" einiger Teilnehmer mußten schnell gelöst werden, um eine möglichst reibungslose Radtour sicher zu stellen. Einige Teilnehmer zeigten sich beeindruckt, wie vielfältig die Aufgaben eines Radtourenleiters sein können.

Die Nachbesprechung erfolgte in Landshut. Doch bevor eingekehrt wurde, führte der Kreisverband Landshut eine Stadtführung auf dem Fahrrad durch. Altstadt, Residenz, Rathaus und Ländtor waren die Anlaufstationen.

Nach einem gemütlichen Abendessen konnte Kreisvorsitzender Dirk Decker MdB Horst Kubatschka, zugleich ADFC-Mitglied aus Landshut und stellvertretenden Landesvorsitzenden Thomas Kirchhammer zur Podiumsdikussion rund um das „politische Fahrrad" begrüssen. Der soeben vom Bundestag mit großer Mehrheit verabschiedete Nationale Radverkehrsplan wurde von Kubatschka vorgestellt.

Thomas Kirchhammer stellte die bayerischen Forderungen vor und Dirk Decker und Stadträtin Ute Kubatschka gingen auf Landshuter Wünsche zum Radwegekonzept ein. Die anschließende Diskussion wurde von Frank Wessel geleitet.

Am Sonntag wurden die Themen Erste Hilfe, Recht, Pressearbeit und Technik in Unterrichtsform durchgeführt. Dabei konnte unter anderem der frühere Handballnationalspieler und jetzige Orthopäde Dr. Rüdiger Neitzel gewonnen werden. Unterstützt wurde er von Apothekerin Rosi Bachmeier, die einen Erste Hilfe-Satz speziell für Radfahrer zusammenstellte. Dr. Dietmar Habermeier stellte in einem Quiz a la Güther Jauch knifflige Rechtsfälle im Radlalltag vor. Manfred Röllinghoff vom KV Aschaffenburg brachte seine Erfahrungen als Redakteur den Teilnehmern ein. Zweiradmechaniker Wolfgang Daffner behob kleinere Pannen am Fahrrad.

Die Gastgeber vom Landshuter Kreisverband Dirk Decker und Toni Bachmeier wünschten den Teilnehmern eine angenehme Heimfahrt mit der Hoffnung, dass die eine oder andere Radtour in Landshut Station macht.


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Bundeshauptversammlung in Magdeburg

Am Sonntag, den 12.5.2002, wählten 141 Delegierte aus ganz Deutschland den neuen ADFC-Bundesvorstand. Ein Fünfer-Team mit Karsten Hübener aus Bremen an der Spitze erhielt ein deutliches Votum, die Geschicke des ADFC die kommenden zweieinhalb Jahre zu leiten. Als weitere Mitglieder in den Bundesvorstand wurden gewählt: Mario Mohr und Ulf Keutmann als Stellv. Bundesvorsitzende, Stephan Fieberitz als Bundesschatzmeister, Anne Katharina Rhode als Beisitzerin.

Nationaler Radverkehrsplan braucht breite Unterstützung

Die Delegierten haben die Länder dazu aufgerufen, den Nationalen Radverkehrsplan der Bundesregierung zu unterstützen. Sie seien einer der größten Nutznießer dieses Regierungsprogramms, dass Verkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) Ende April vorgestellt hatte. Darin stehen 100 Millionen Euro für Radwege an Bundesstraßen zur Verfügung. Außerdem können die Länder 1,7 Milliarden Euro aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz nutzen. Diese Mittel böten Ländern, Städten und Kommunen die Chance, den Radverkehr deutlich zu fördern. Zu dieser Einschätzung kamen die 141 ADFC-Delegierten aus ganz Deutschland. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Stephan Hilsberg, sagte auf der Versammlung: „Ziel der Bundesregierung ist, das Fahrrad zum selbstverständlichen Bestandteil der Verkehrspolitik in Deutschland zu machen." Winfried Hermann, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen, hingegen wünschte sich klarere Aussagen zur Finanzierung des Radverkehrs. „Bislang können Länder und Gemeinden die Gelder aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz für den Radverkehr ausgeben. Besser wäre es aber, wenn sie einen bestimmten Beitrag für den Radverkehr ausgeben müssten".

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Bett & Bike auf Wachstumskurs ADFC-Qualitätsauszeichnung hat sich bewährt

Ein Jubiläum feiert der ADFC in diesem Jahr: „Bett & Bike" arbeitet seit nunmehr fünf Jahren mit dem Gastgewerbe zusammen. Mit 216 Betrieben fing alles an. Mit inzwischen bundesweit 2.900 Mitgliedsbetrieben hat sich „Bett & Bike" innerhalb kürzester Zeit zur erfolgreichsten zielgruppenorientierten Marketingkooperation von Gastbetrieben entwickelt. In Bayern gibt es derzeit rund 580 Bett & Bike-Betriebe. Die Qualitätsauszeichnung und Aufnahme von Gastbetrieben erfolgt, wenn bestimmte Mindestkriterien erfüllt werden. Diese orientieren sich an den Wünschen und Bedürfnissen von Radtouristen. Besonders attraktiv für die radelnden Gäste ist das breite Spektrum der Bett & Bike-Betriebe: von der Jugendherberge über die Familienpension bis zum Sterne-Hotel sind alle Beherbergungsarten vertreten.

Das europäische Ausland beobachtet aufmerksam den Erfolg von „Bett & Bike" in Deutschland. Die Länder Luxemburg, Dänemark und Italien haben bereits Interesse bekundet, die Qualitätsmarke „Bett & Bike" zu übernehmen. Ein europäisches Bett & Bike-Netz wäre für den Fahrradurlaub noch attraktiver.

ADFC bietet umfangreichen Service

Gastbetriebe, welche die ADFC-Qualitätskriterien erfüllen, werden vom ADFC durch vielfältige Marketingmaßnahmen beworben. Hauptinstrument ist dabei ein Eintrag im landesweiten Führer "Bett & Bike Bayern" sowie im bundesweiten "Bett & Bike Deutschland". Eine weitere Veröffentlichung der Adressdaten erfolgt in den Beiheftern der ADFC-Radtourenkarten sowie in den bikeline-Radwanderführer. Mit Urkunde und Plakette zeigen die Betriebe nach außen, dass sie sich besonders auf Rad fahrende Gäste eingestellt haben. Das Projekt Bett & Bike wird bundesweit auf allen wichtigen Messen und zahllosen ADFC-Veranstaltungen präsentiert. Die Betriebe erhalten weiterhin exklusive fachliche Beratung rund um das Thema Fahrrad und Urlaub.

Planungen 2002

Im Sommer beginnt die Produktion der dritten Auflage des regionalen Verzeichnisses „Bett & Bike Bayern". Die bayerischen Betriebe sind im Gegensatz zum bundesweiten Führer darin mit ihrem detaillierten Service-Angebot sowie mit einem Bild präsentiert. Die neue Ausgabe soll im Februar 2003 erscheinen. Derzeit ist noch die zweite Auflage aktuell und erhältlich.

Bis zum Juli wird die Internet-Datenbank für die Website www.bettundbike.de fertiggestellt sein, über die alle Bett & Bike-Betriebe nach verschiedenen Such-kriterien wie Ortsname, Lage an einem Radfernweg, touristische Region oder Preis filter- und abrufbar sind. Bisher sind in der Pilotphase die Bett & Bike-Betriebe mit eigener Internet-Seite mit einem Link auf Gegenseitigkeit gelistet.

Wer geeignete Gastbetriebe in Bayern kennt, kann diese dem ADFC melden. Die Betriebe erhalten dann die detaillierten Ausschreibungsunterlagen zugesandt. Weitere Infos bei: Gabriele Rust, Projektleiterin Bett & Bike Bayern, Tel. 089/55869010, bettundbike@adfc-bayern.de

http://adfc-bayern.de/l_bb.htm

http://www.bettundbike.de


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Über den Durst getrunken... Teil 3 - Zivilrecht

Wir fahren mit dem Fahrrad, da kann man wenigstens was trinken ...", so oder so ähnlich hört man es öfter. Aber Vorsicht! Ganz so einfach ist es nicht.

Ist der Fahrradfahrer im angetrunkenen Zustand in einen Unfall verwickelt, stellt sich die Frage der zivilrechtlichen Ansprüche, Schadensersatz und bei Personenschäden Schmerzensgeld. In der Regel muss der Fahrradfahrer Schadenersatz leisten, wenn ihn ein Verschulden trifft, er also geltende Verkehrsregeln fahrlässig oder vorsätzlich außer acht gelassen hat. Bei Trunkenheitsfahrten begründet in aller Regel allein die Tatsache der alkoholisierten Teilnahme am Straßenverkehr den Schuldvorwurf.

Das heißt also, dass ein betrunkener Radfahrer in den weitaus meisten Fällen zumindest eine Teilschuld erhält, wenn nicht die volle Schuld; und zwar unabhängig vom Unfallhergang. Besonders unangenehm: Wird grobe Fahrlässigkeit oder gar Vorsatz festgestellt, könnte die private Haftpflichtversicherung von ihrer Leistungspflicht befreit sein. Der Radfahrer bezahlt dann alle Schäden und das Schmerzensgeld aus eigener Tasche.

In diesem Zusammenhang ein ganz allgemeiner Hinweis: Als Radfahrer unbedingt private Haftpflichtversicherung abschließen!

Mitgeteilt von Rechtsanwalt Oliver Schreiber

Tel. 089/ 41 90 15 61

e-mail: RA.OliverSchreiber@gmx.de

Der Teil 1 und Teil 2 abgedruckt in Rundschau Heft 01/2002 und 02/2002

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Wieder gut besucht: radTOURpur

Vierter autofreier Pfingstmontag mit Rekordbeteiligung

Im Landkreis Lichtenfels hatten die Gemeinden Weismain, Altenkunstadt und Burgkunstadt zum vierten Mal die Radler in Scharen angelockt: 16000 Radler wurden dieses Mal allein auf Weismainer Gebiet von der Feuerwehr gezählt. Und natürlich hatten die umliegenden ADFC-Kreisverbände wieder Radtouren angeboten. Aus Kronach, Bamberg Bayreuth und Forchheim gab es insgesamt sechs geführte Touren. Dieses Mal war auch wieder das Fernsehen dabei, es konnte massenhaft Radler filmen. Kommentar unseres extra aus Ingolstadt angereisten stellvertretenden Landesvorsitzenden Thomas Kirchhammer: „Man musste konzentriert fahren um nicht einen Radler-Radler-Unfall zu verursachen". Nach dem schlechten Wetter vom letzten Jahr tat dieser Andrang richtig gut. Nur die Bahn war &endash;wieder einmal- nicht auf diesen Tag vorbereitet gewesen. Überfüllte Fahrradabteile gab es in fast allen Zügen, der spezielle Fahrradzug, den die Bahn erfreulicherweise kreiert hatte, fährt nämlich nicht an Wochenfeiertagen, also auch nicht am Pfingstmontag... Also mussten in den anderen Zügen alle erdenklichen Räume genutzt werden, in einem Zug wurde notgedrungen das Erster-Klasse-Abteil mit Fahrrädern vollgestellt, die darin befindlichen Fahrgäste waren bestimmt nicht begeistert... Vielleicht kann der ADFC nächstes Jahr die Bahn überzeugen, den Radl-Express auch Pfingstmontag fahren zu lassen, am besten mit einem auf diese Autofrei-Aktion zugeschnittenen Fahrplan. Dann wären alle zufrieden, von den Radlern über das Zugpersonal bis hin zu den Erster-Klasse-Fahrgästen. Und die Veranstalter von radTOURpur sowieso...

Frank Wessel

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Wohin auf nur zwei Rädern?

Ein Beitrag zur aktuellen Rechtslage

 

Der schon vor drei Jahren abgelaufenen Frist hinterherhinkend haben nun doch allmählich eine Vielzahl kommunaler Verkehrsbehörden die ihnen gesetzlich verordnete Hausaufgabe wenigstens in Angriff genommen und das Fahrradfahren auf Straßen neben Bordsteinradwegen legalisiert. Das dafür notwendige Abnehmen der blauen Schildchen kostet ja kaum etwas. Die Ausrede „kein Geld" verfängt also nicht. Es braucht nur den Mut, den möglichen Unmut von Autofahrern darüber zu ertragen. Die jetzt oftmals gegen Bedenken der Polizei nach und nach vollzogene Lockerung der Benutzungspflicht von Innerortsradwegen ist sicher einer der ganz wichtigen Erfolge der verkehrspolitischen Initiativen des ADFC. Zusammen mit anderen neuen Regelungen für den Radverkehr ist es so aber zu einer Unübersichtlichkeit in der Frage gekommen, wo muss oder kann der Radler fahren, wo darf er nicht.

Dazu: Wenn das blaue Schild "Radweg" oder "Gemeinsamer Fuß-/Radweg" dasteht, ist die Fahrbahn daneben für den Radverkehr tabu und das sogar, wenn der Radweg auf der linken Strassenseite ausgewiesen ist - schikanös, aber geltendes Recht. Die Benutzungspflicht korrespondiert allerdings mit der tatsächlichen zumutbaren Benutzungsmöglichkeit. Wenn parkende Autos, große Schlaglöcher, abgestellte Mülltonnen, Schnee und Eis, vor allem aber nicht nur punktuelle Einengungen unter 1 m Breite den Weg fahrraduntauglich machen, ist es erlaubt, ja sogar richtig, auf die Fahrbahn zu wechseln, allerdings nur unter Beachtung des Vorrangs des sonst dort stattfindenden Verkehrs.

Bordsteinradwege, die wegen ihrer Abmarkierung oder ihres anderen Belags als solche erkennbar, aber eben nicht mit dem blauen Zeichen so ausgeschildert sind, dürfen von Radlern benutzt werden; diese können aber auch auf der Fahrbahn bleiben. Ähnliches gilt, wenn wegen mangelnder Erkennbarkeit des „anderen Radwegs" oder der Gefährdung auf der Fahrbahn der Radverkehr auf dem so ausgewiesenen Gehweg mit dem Zusatzzeichen „Radfahrer frei" zugelassen ist. Hier ist dann aber Langsamfahren (streng genommen „Schrittgeschwindigkeit") vorgeschrieben.

Eine faktische Benutzungspflicht besteht bei den sogenannten Schutzstreifen, also den mit einer unterbrochenen Linie am rechten Fahrbahnrand abmarkierten Streifen im innerörtlichen Bereich. Das sind zwar keine benutzungspflichtigen und für den sonstigen Verkehr verbotenen Radstreifen (die ja entsprechend ausgeschildert sein müssten), wegen des Rechtsfahrgebots müssen sie von den Radlern aber faktisch benutzt werden, wenn sie nicht gerade zugeparkt sind.

Etwas verwirrend, nämlich schon wieder anders herum ist es bei den Seitenstreifen, also den mit einer durchgezogenen Markierung abgegrenzten Randstreifen, meistens an Bundes- und Staatsstraßen außerorts: Diese dürfen von Radlern für die selbe Fahrtrichtung wie die Fahrbahnhälfte daneben benutzt werden, wenn „keine Radwege vorhanden sind und Fußgänger nicht behindert werden" (§ 2 Abs. 4 StVO).

Trotz dieser Unübersichtlichkeit ist der Trend der straßenverkehrsrechtlichen Entwicklung vom Standpunkt des ADFC aus zu unterstützen: Weg von der auch aus Sicherheitsgründen nicht zu befürwortenden Separierung der Verkehrsarten im besiedelten Bereich, hin zu einem entkrampften Mit- und Nebeneinander. Straßen sind keine Nahkampfstätten.

Dr. Dietmar Habermeier

Die Weiterfahrt auf dem Bordsteinradweg war wegen der Baumwurzelschäden und der Breite unzumutbar. Jetzt: Benutzungspflichtiger Radverkehrsstreifen auf der verschmälerten Fahrbahn. Hat sich über ein Jahr trotz heftiger Kritik von ADAC und anderen bewährt.

Der benutzungspflichtige Bordsteinradweg geht gut markiert in einen Schutzstreifen für den Radverkehr über - wegen des Rechtsfahrgebots faktisch auch benutzungspflichtig.

Radwegzeichen abgenommen: Troz eigentlich vorbildlichem Ausbaustandard ein „anderer", also nicht mehr benutzungspflichtiger Radweg.

Die Markierung verblasst. Die Beschilderung ist richtig. Radeln an der Bushaltestelle vorbei ist erlaubt, aber nur im Schritttempo. Flotte bleiben auf der Fahrbahn.

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RadelnPlus in Bayern

Die BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH setzt neue Maßstäbe im Radurlaubs-Angebot: Radwandern quer durch Bayern bietet mehr als Radeln. Radeln in Bayern bedeutet immer, dass es zusätzlich ein Plus gibt, das man nur in Bayern findet. Eine Vielzahl von Strecken führt von einem kulturellen Highlight zum nächsten. Es gibt allein fünf Römer-Radwege in Bayern und die romantische Straße, die entlang prachtvoller Burgen und Schlösser führt. Ein kulinarisches Plus bieten viele Radtouren: der Karpfenradweg in Dinkelsbühl und die Westallgäuer Käsestraße verwöhnen den Gaumen. Die Drei-Seen-Route in Oberbayern widmet sich dem Thema "Radeln plus Baden".

RadelnPlus in Bayern ist einfach mehr: Vom Ge-nussradeln bis zum Moun-tainbiking bewegt sich alles auf zwei Rädern durch die bayerischen Lande. Die neue Broschüre der BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH mit 37 buchbaren Angeboten zwischen Coburg und Kempten macht „Lust auf Natur": Straße der Kaiser und Könige und schwäbische Kartoffeltour. Motivsuche mit Kandinsky und Marc in Oberbayern. Radeln und Genießen. Vom Frankenwald bis Tegernsee. Radeln und Berge. Radeln und Baden. RadelnPlus in Bayern ist einfach mehr: Viel mehr.

„RadelnPlus in Bayern" mit buchbaren Erlebnis-Angeboten: Radeln im Taubertal

Die zahlreichen Radtouren sind abwechslungsreich und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Sei es der familienfreundliche „100 km Klassiker" von Rothenburg bis Wertheim, der neue „150 km Sportive", der 555 km lange „Main-Tauber-Fränkische Rad-Achter" oder der etwas anspruchsvollere „Ho-henloher Residenzenweg". Die Radwege vereinen berühmte Sehenswürdigkeiten und eine vom Weinbau geprägte Landschaft. Tipp: Weinfeste und der „Tauberfränkische Kultursommer bzw. -herbst"

Angebot mit Preis und Leistung:

Familienzimmer von Donnerstag bis Montag: 4 Ü/HP mit Begrüßungscocktail, geführte Radtouren, tägl. Zusatzver-pflegung, Entspannungsmassage , Benutzung von Schwimmbad, Sauna und Fitnessraum, Wellnessbereich mit Dampfbad, Therme und Erlebnisduschen, Kinderbetreuung, 2 Erwachsene und 2 Kinder (bis 12 J.) ab 693 Euro

Information und Buchung:

TG „Liebliches Taubertal", Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim,Tel. 09341/82-294, Fax 09341/82-382, e-mail: touristik@liebliches-taubertal.de, Internet: www.liebliches-taubertal.de

Hotel Granfamissimo, Erlenbachweg 17, 97980 Bad Mergentheim, Tel. 07931/5990, Fax 07931/599999, e-mail: info@granfamissimo.de, Internet: www.granfamissimo.de

Diese und viele weitere Angebote in der druckfrischen Broschüre „RadelnPlus in Bayern" sind übersichtlich gebündelt, die kostenfrei bei der BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH unter der Servicenummer 0180/585 50 50 (0,12 Euro/Min) bestellt werden kann. Die Rad-Broschüre beinhaltet auch eine Rückantwortkarte für weiteres Informa-tionsmaterial, das persönliche RadelnPlus-Info-Paket und die Teilnahme an einem Gewinnspiel. Attraktiver Preis: eine komplette Ausstattung von SCOTT USA mit Rad und Kleidung im Wert von 2.555 Euro.

Bayern geht online: Alle Angebote und Informationen rund um RadelnPlus und das Aktionsjahr „Lust auf Natur" sind ab sofort abrufbar im bayerischen Internet-Portal unter:

http://www.bayern.by

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Impressum: ADFC-Rundschau, 12. Jahrgang, Heft 3/2002, Juli - September 2002

Die ADFC-Rundschau erscheint viermal jährlich. Das Jahresabonnement kostet 8 Euro (bei Postbezug).. Für Mitglieder des ADFC Bayern ist der Preis inklusive Postversand im Mitgliedsbeitrag enthalten. Herausgeber: ADFC-Landesverband Bayern e.V. Landwehrstr. 16, 80336 München, Tel. 089/553575, Fax 089/5502458. eMail: kontakt@adfc-bayern.de Die Geschäftsstelle ist Montag-Freitag von 9.00 bis 12.30 Uhr regelmäßig besetzt.

Redaktionsschluß für die Ausgabe 2/2002: 1.3.2002 - Redaktionsanschrift: ADFC Bayern, Landwehrstr. 16, 80336 München, Tel. / Fax / eMail rundschau@adfc-bayern.de - Vertrieb: ADFC-Geschäftsstelle Nürnberg, Rohledererstr.13, 90419 Nürnberg, Tel. 0911/ 396132, Fax 335687 - Redaktion: Bayernteil: Hubert Ströhle, Ilse Ernst; Regionalteil Altbayern: Hubert Ströhle, Ilse Ernst; Regionalteil Franken: Dr. Ute Biegelmann, Albrecht Steindorff (V.i.S.d.P.); Regionalteil Schwaben: Mathias Meinelt, Dr. Ute Biegelmann - Titel: Farbwerk, München, Weitere Mitarbeiter: Frank Wessel [FW], Dr. Dietmar Habermeier [DH], Joachim Heinke [JH] .Titelfoto: Dr. E. Werner Müller, Regensburg; Druck: Rosa-Druck, Dietzstr. 1, 90443 Nürnberg, Tel. 0911/222088