ADFC-Rundschau 3/2003

Bayernteil

13. Jahrgang, Heft 3/2003,Juli-September 2003

Die ADFC-Rundschau erscheint viermal jährlich.
Das Jahresabonnement kostet 8 Euro (bei Postbezug).
Für Mitglieder des ADFC Bayern ist der Preis inklusive Postversand im Mitgliedsbeitrag enthalten. Herausgeber der ADFC Rundschau ist der ADFC-Landesverband Bayern e.V.. Weitere Angaben im
Impressum.

Bayernteil im PDF-Format zum Download(100 KB)


Regionalteil Altbayern im PDF-Format zum Download (440 KB)

 

Startseite

Rundschau-online
Ausgaben Übersicht

ADFC-Rundschau 3/2003


Aus der Redakion

Alle ADFC-Tourenleiterseminar in Coburg

Bayerisches Mountainbike-Meeting

Radwegschilder in Tempo-30-Zonen

"Mit dem Rad zur Arbeit"

www.best for bike.de

AK Rad & Bahn

BR-Radltour 2003

Bundestagsabgeordnete kommt nach Franken

Tour de Natur 2003

Rat zum Rad

Radler dürfen Velos „wild" auf Bahnhofsvorplätzen abstellen

Landesweite Termine

Impressum




Dr. Dietmar Habermeier
ADFC-Landesvorsitzender

Geleitwort

Liebe Radlerinnen und Radler,

diese Ausgabe unserer Vierteljahrestante ADFC-RUNDSCHAU ist die fünfzigste der "Informationen des ADFC Bayern". Also die Handreichung des Landesverbands für Mitglieder und Interessierte, seit es den Landesverband gibt, nämlich seit 1991. Sie ist dabei aber keineswegs alt geworden, sondern hat immer wieder Auffrischungen erfahren, zum Beispiel mit farbigen Umschlagseiten oder dem neuen Layout dieser Ausgabe. Und sie hat auch im Zeitalter der zunehmenden elektronischen Kommunikation immer noch ihre volle Berechtigung, obwohl sie in unserem Haushalt natürlich keine Nullnummer ist. Das Quartalsheftchen ist für alle, die an aktuellen Informationen über's Radfahren in Bayern und darüber hinaus interessiert sind, ob für das Alltagsradeln, die Freizeit oder den Urlaub, eine ergiebige Quelle. Zumal in seiner passend gegliederten Regionalstruktur - Altbayern, Schwaben und Franken - mit den immer gut beschickten Beiträgen und Ankündigungen aus den Kreisverbänden.

Keine Frage: Auch die ADFC-RUNDSCHAU hat keinen Ewigkeitsanspruch, bis auf weiteres aber ganz sicher eine wichtige Funktion für die Selbstdarstellung unseres Verbands, für die Mitgliederbindung und Mitgliederwerbung, schon gleich für solche, die elektronisch nicht erreichbar sind. Dabei soll die Betagte natürlich möglichst frisch, aktuell und dem Motto treu bleiben:

Wenn's um's Radfahren geht, wissen RUNDSCHAU-Leser mehr. Die dafür Verantwortlichen in den Kreisverbänden und in der Geschäftsstelle, denen zur Fünfzigsten ein großer Dank und ein dickes Lob gebührt, sind für weiterführende Anregungen und erst recht für Mitwirkungsangebote immer aufgeschlossen.

Einen RUNDSCHAU-lichen Sommer auf dem Rad und sonst wünscht allen

Dr. Dietmar Habermeier

ADFC-Landesvorsitzender

Zum Seitenanfang



Aus der Redakion

Nachdem die Macher der Rundschau schon seit einiger Zeit beabsichtigt hatten, das Rundschau-Layout etwas zu modernisieren, haben wir mit dieser Ausabe einen wichtigen Schritt in diese Richtung gemacht.

Einen grossen Anteil daran hatte Stefan Beckmann, der als glernter Grafiker den Entwurf für dieses Layout erstellt und die Layouterstellung des Altbayernteil bereits übernommen hat. Wir meinen, dass das neue Layout bei gleicher Spalteneinteilung deutlich moderner und „frischer" wirkt. Wenn man das alte und neue Layout neben einander hält, sieht man es naturgemäss am besten. Wir würden uns über Rückmeldungen freuen, denn gefallen und zum Lesen anregen soll es ja den geneigten Leser. Schreiben Sie dazu an die Redaktion (Adresse Seite B8) oder ein E-mail an: rundschau@adfc-bayern.de

Für die Redaktion Hubert Ströhle

Zum Seitenanfang


Alle ADFC-Tourenleiterseminar in Coburg

Das ADFC-Tourenleiterseminar, das jetzt bereits seit 1997 regelmäßig einmal im Jahr in einer anderen Stadt veranstaltet wird, findet nicht nur bei den Teilnehmern großen Anklang, sondern erweckt auch vor Ort Interesse. Die Presse berichtet, und die Veranstaltungsorte schicken ihre Vertreter zur Begrüßung. Beim Tourenleiterseminar vom 4. bis 6. April 2003 in Coburg hieß Herr Höhn, der Leiter des Tourismus & Congress Service Coburg, die Teilnehmer im Rathaussaal der Stadt willkommen. Er erzählte den Gästen nicht nur Wissenswertes aus der Geschichte der Stadt, sondern bewirtete sie auch mit Coburger Spezialitäten. Die beiden Landesvorstandsmitglieder Eva Wirth und Frank Wessel hatten in Zusammenarbeit mit den ADFC-Leuten vor Ort alles bestens vorbereitet.

 

Uli Schmerbeck vom ADFC Coburg hatte mit dem Stadtjugendheim ein Haus gewählt, das alles bot, was ein reibungsloser Tagungsablauf braucht, und Michael Kötzner hatte für den praktischen Teil des Seminars eine Radroute erarbeitet, die nicht nur landschaftlich reizvoll war, sondern auch Gelegenheit bot, mit allen möglichen versteckten Tricks und Fallen zu testen, ob die Tourenleiter den praktische Anforderungen einer Tour gewachsen sind. Ob es darum ging, dass plötzlich ein Teilnehmer fehlte oder dass einer einfach zurückblieb, ob eine Panne zu beheben war oder ob es galt, die Gruppe sicher über eine gefährliche Kreuzung zu leiten ? Das alles und noch mehr wird praktisch erprobt. Dabei konnte jeder der Teilnehmer abwechselnd Tourenleiter und »Letzter Mann« sein. Im theoretischen Teil wurden auch diesmal wieder in mehreren Arbeitsgruppen alle Aspekte behandelt, die bei der Vorbereitung und schließlich bei der Durchführung einer Radtour beachtet werden müssen. Im anschließenden Plenum tauschten die Arbeitsgruppen dann aus, was sie zusammengestellt hatten. Die Arbeitsgruppen wurden von Eva Wirth, Frank Wessel, Michael Kötzner und Manfred Röllinghoff geleitet. Vor dem Gesamtplenum wurden am zweiten Tag weitere wichtige Tourenthemen besprochen: Manfred Röllinghoff, Redakteur und KV-Vorsitzender Aschaffenburg, gab Tipps zum Umgang mit der Presse und über Möglichkeiten, Radtouren und die ADFC-Arbeit insgesamt möglichst wirkungsvoll in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

 

Dr. Dietmar Habermeier, neuer bayerischer ADFC-Landesvorsitzender und von Haus Jurist, beleuchtete rechtliche Aspekte, die bei Radtouren zu beachten sind. Anhand zahlreicher praktischer Beispiele machte er klar, dass der Tourenleiter einerseits nicht befürchten muss, mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten, andererseits darf er aber auch nicht grob fahrlässig handeln. Eine ADFC-Radtour setzt die Straßenverkehrsordnung nicht außer Kraft. Herr Nelkel, Rettungsassistent und Ausbilder beim Roten Kreuz in Coburg, gab Antwort auf viele Fragen, die sich aus der Praxis ergaben: Wie setzt man einen Notruf ab? Was tun, wenn ein Teilnehmer einen Sonnenstich bekommt? Wie reagieren bei einem schweren Sturz? Sein Rat: Jeder Tourenleiter sollte einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen und seine Kenntnisse regelmäßig auffrischen. Roland Krafft vom KV Coburg hielt sich nicht lange mit Theorie auf, sondern zeigte ganz praktisch, welche Pannen bei einer Tour passieren können und wie sie zu beheben sind. Wie immer, so kam auch bei diesem Tourenleiterseminar der gesellschaftliche Aspekt nicht zu kurz.

Beim Abendessen in der Coburger Gastronomie gab es viel zu bereden und an Erfahrungen übers Radfahren und über die Arbeit für den ADFC auszutauschen.

MR

Zum Seitenanfang


Bayerisches Mountainbike-Meeting

Bayerisches Mountainbike-Meeting in der Rhön wurde zum ADFC-Dreiländertreffen

Erfolgreich für den Mountainbike-Vorstandsbeauftragten Jochen Heinke verlief das Bayerische Mountainbike Meeting in der Rhön am Himmelfahrtswochenende. Insgesamt nahmen mehr als 30 Mountainbikerinnen und Mountainbiker an den 4 geführten Touren teil.

Auch ADFC-Mitglieder aus Niedersachsen und Hessen nahmen die Gelegenheit wahr, bei den angebotenen Touren mitzufahren. So ging es an Himmelfahrt durch die Vordere Rhön und am Tag danach in die Schwarzen Berge zum Würzburger Haus. Die Teilnehmer konnten neben dem Natur- und Landschaftserlebnis auch noch die Systematik des markierten Mountainbike-Routennetzes kennenlernen. "Hier kann man sich ja überhaupt nicht mehr verfahren", so der Kommentar eines hessischen Mountainbikers dazu.

In das Meeting waren zwei Veranstaltungen im Rahmen von Bayern Tour Natur eingebettet, die der ADFC Rhön-Grabfeld gemeinsam mit dem Verein Naturpark und Biosphärenreservat Bayerische Rhön durchführte: Die Vorträge zum Thema „Was ist eigentlich ein Biosphärenreservat" von Michael Dormann (Naturpark) und die Präsentation von Jochen Heinke (ADFC) „Streifzüge mit dem Mountainbike durch das Biosphärenreservat Rhön", waren gut besucht.

Am Tag darauf folgte eine MountainbikeTourNatur, die unter der gemeinsamen Leitung von Maik Prozeller (Naturpark) und Jochen Heinke zu naturkundlich interessanten Stellen in der Hohen Rhön führen sollte. Leider setzte sich pünktlich zum Start ein fast ortsfestes Gewitter auf die Rhön, so dass die Tour nicht nur um eine Stunde verschoben, sondern auch in ihrem Verlauf verlegt werden mußte.

Jochen Heinke konnte trotzdem erfreut konstatieren, dass sich die Teilnahme an der diesjährigen Bayern(Mountainbike)TourNatur um satte 500 % gegenüber dem Vorjahr erhöht hatte: 26 Mountainbiker kamen zum Startort.

Damit neben dem Natur- und Landschaftserlebnis die Kultur nicht zu kurz kam, gab es am Sonntag einen beschaulichen Ausklang mit einer Tour durch das obere Streutal mit seinen sehenswerten Ortschaften.

Fazit: Das für den Veranstalter etwas stressige verlängerte Wochenende hat sich gelohnt: Die wichtige Thematik "Mountainbiking und Naturschutz" konnte vermittelt werden und da insbesondere die auswärtigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Rhön und ihren fahrradtouristischen Möglichkeiten begeistert waren, ist damit zu rechnen, dass der eine oder die andere mit einer Gruppe zum Mountainbiking oder Radwandern in die Bayerische Rhön zurückkehrt. Planungen dazu wurden bereits angestellt. Jochen Heinke

Zum Seitenanfang

Seit dem 1.2.2001 nicht mehr zulässig: Gemeinsamer Fuß- und Radweg in einer Tempo-30-Zone. Die Beschilderung wurde inzwischen in Gehweg mit Radfahrer frei geändert.

Radwegschilder in Tempo-30-Zonen seit 2 Jahren nicht mehr zulässig

Seit dem 1.2.2001 sind benutzungspflichtige Radwege sowie gemeinsame und getrennte Fuß- und Radwege in Tempo-30-Zonen nicht mehr zulässig. In vielen Tempo-30-Zonen findet man allerdings auch heute noch häufig diese Beschilderung vor. Dabei fahren nicht nur geübte Radfahrer in der Regel in Tempo-30-Zonen auf der Fahrbahn sicherer und schneller als auf Radverkehrsanlagen der o. g. Art. Auch das häufig genannte Argument der Verkehrssicherheit von Radwegen insbesondere für Kinder trifft nicht zu, da diese bis zum Alter von 10 Jahren ohnehin Gehwege benutzen dürfen. Sollten in Einzelfällen (Buslinie, Schwerverkehr etc.) Gehwege in Tempo-30-Zonen auch für Erwachsene die „bessere Lösung" sein, gibt es immer noch die Möglichkeit, Gehwege durch entsprechende Zusatzbeschilderung für den Radverkehr freizugeben. Diese sind dann mit keiner Benutzungspflicht verbunden und lassen den Radfahrern die Wahl zwischen Fahrbahn und Gehweg.

 

Wer sich auf einem beschilderten Radweg, gemeinsamen oder getrennten Fuß- und Radweg in einer Tempo-30-Zone behindert oder gefährdet fühlt (Grundstücksausfahrten, Garten- und Hausausgänge, unübersichtliche Ecken, unberechenbare Fußgänger etc.) und das Radfahren auf der Fahrbahn für vorteilhafter hält, sollte sich an seine Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung wenden und auf eine StVO-konforme Lösung drängen. Der ADFC steht mit seiner Fachkompetenz und Erfahrung dabei gern beratend zur Verfügung. Jörg Koppen

 

Zwei der vielen Presseveranstaltungen anlässlich der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit": Links, die in einem Erlangener Call-Center mit dem ADFC-Landesvorsitzenden Dietmar Habermeier, rechtes Foto: Der Auftakt in Würzburg mit der stellvertretenden Landesvorsitzenden Eva Wirth. Weitere fanden statt in Freising, Regensburg u.a. Orten Bayerns.



www.best-for-bike.de

Am 14.06.2003 startet wieder der bundesweite Wettbewerb "best for bike", eine Initiative des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV) und der Arbeitsgemeinschaft "Fahrradfreundliche Städte und Gemeinden in NRW" (AGFS), die im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplanes vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) finanziell und ideell getragen wird. Mit dem Wettbewerb "best for bike" wird die fahrradfreundlichste Entscheidung des Jahres 2003 gesucht. Am Beispiel der Wettbewerbsteilnehmer wird deutlich, dass auch für das Fahrrad zahlreiche, innovative, kreative und bemerkenswerte Maßnahmen ergriffen wurden, die die Attraktivität des Radfahrens in Freizeit und Alltag erhöhen. Eine Fachjury hat dazu aus einer Vielzahl von Vorschlägen die unten stehenden fünf Projekte nominiert. Eine ausführliche Darstellung aller Kandidaten, Bilder und viele Zusatzinformationen findet man unter oben stehender Website. Jeder Besucher der Seite kann wählen, welche Lösung er für die beste hält. Besuchen Sie die Seite und wählen Sie mit. Bei Projekt 1 und 3 handelt es sich übrigens um ADFC Initiativen. HS

1. Kostenlose Fahrradmitnahme im öffentlichen Nahverkehr

Fahrräder können in Baden-Würtemberg auf einem großen Teil der Strecken des öffentlichen Nahverkehrs gratis mitgenommen werden. Bis auf wenige Ausnahmen beteiligen sich alle Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen, und das obwohl Baden-Württemberg eine sehr kleinteilige Verbundstruktur aufweist.

2. Plakatmotiv "Kondomfahrrad"

der AIDS-Kampagne "mach's mit". Das Pla-katmotiv "Kondomfahrrad" wirbt mit dem Wortspiel "Ein Rad(t) unter Freunden &endash; mach's mit" für die Kondomnutzung &endash; oder doch eher für's Fahrrad fahren ;-)

3. Deutschland per Rad entdecken

Mit einer Auflage von 500.000 Stück findet die seit 1999 gemeinsam von ADFC und Deutscher Zentrale für Tourismus herausgegebene Broschüre begeisterte Nachfrage. Die übersichtlichen Routenpräsentationen der Broschüre werden durch einen modernen Internetauftritt mit interaktiver Karte, Routenfinder und aktuellen Tipps und Terminen ergänzt.

4. Radstationen in Münster und Brühl

Zwei Vorbilder, die zeigen was geht: Die eine &endash; Münster &endash; ist mit 3.300 Stellplätzen Deutschlands größte Fahrradstation. Die andere &endash; Brühl &endash; zählt mit 300 Stellplätzen eher zu den Kleineren. Und beide sind Beispiele, wie Radstationen wirtschaftlich erfolgreich betrieben werden können.

5. Qualitätssicherung Radfernwege Hessens

Hessens 9 Radfernwege, mit einer Länge von 2.200 km, erhalten eine neue, moderne Beschilderung. Damit diese langfristig funktionsfähig bleibt, wurden alle Streckendaten in das Geographische Informationssystem (GIS) "MapInfo" eingegeben, das deren Unterhalt enorm erleichtert.

 

Zum Seitenanfang



AK Rad & Bahn

Einladung zum vierten Treffen im Infoladen des KV Augsburg am Samstag, den 19.7.2003, von 10-17 Uhr. Wie immer kann man später kommen und auch früher gehen, die Gruppe ist da flexibel.

Zu besprechende Punkte sind u.a.:

- Künftige Arbeitsweise des Arbeitskreises, kann man hier etwas „reformieren" ? Wollen wir „Rad & Bahn-Beauftragte des Landesvorstandes?

- Verhaltenscodex „Radmitnahme",letzte (?) Abstimmung vor der „Vermarktung"

- Radmitnahme im Fernverkehr, Stand der Dinge bei der ICE-Aktion

- Haben wir Fragen oder Anregungen an MdB Heidi Wright?

- Nahverkehr. Die neuen „Radl Expresse" HU-R und UL-PA (s.u.) Mehr Radmitnahme ausschreiben? Kostenlose Fahrradmitnahme (wieder von der DB abgelehnt worden)

- Thesenpapier auch für die Landtagswahl?

Wenn ja, zu welchen Themen?

Weitere Themen und Ideen können an Frank Wessel, T. 09191-2494,

e-mail Frank.O.Wessel@gmx.de gemeldet werden.

Die neuen Fahrradzüge

Seit dem 1. Mai sind sie unterwegs: Zwei Züge mit hoher Radmitnahmekapazität, die den „Spitzenverkehr" der Radmitnahme auffangen sollen. Hier ihre Fahrpläne:

 

Hanau-Regensburg Mai-Oktober Sa, So, auch 1.5., 29.5., 9.6., 19.6., 3.10.

Ulm-Passau, Mai-September Sa, So, auch 1.5., 29.5., 9.6.,15.8., im Abschnitt R-UL auch 3.10.

Mehr unter dem Button „Bahn&Bike" auf der Internetseite www.adfc-bayern.de oder in der gleichnamigen Broschüre, die an allen Fahrkartenausgaben der DB in Bayern zu bekommen ist.

Auch wenn die Erfahrung mit dem „Radl-Express" 2002 nicht die allerbesten waren, so hat man nun zwei stärker frequentierte Strecken genommen. Der ADFC sieht dies als einen Schritt in die richtige Richtung, warten wir die diesjährigen Erfahrungen ab.

Frank Wessel

Zum Seitenanfang


BR-Radltour 2003

Zum 14. Mal findet heuer die BR-Radltour statt. Folgende Ort sind Start-Mittags- und Zielorte:

27. Juli Sonntag Traunstein Start 9.15

Holzöster See Mittagspause 13.45 - 15.30

Burghausen Zielankunft 16.30

28. Juli Montag Burghausen Start 9.00

Triftern Mittagspause 12.30 - 14.00

Eggenfelden Zielankunft 15.15

29. Juli Dienstag Eggenfelden Start 9.00

Aldersbach Mittagspause 12.30 - 14.00

Osterhofen Zielankunft 15.15

30. Juli Mittwoch Osterhofen Start 9.00

Kloster Metten Mittagspause 12.45 - 14.30

Regen Zielankunft 16.30

31. Juli Donnerstag Regen Start 9.00

Kötzting Mittagspause 12.15 - 14.00

Cham Zielankunft 15.15

1. August Freitag Cham Start 9.00

Neunburg v. W. Mittagspause 12.15 - 14.00 Schwandorf Zielankunft 15.45

Zum Seitenanfang



Bundestagsabgeordnete kommt nach Franken

Heidi Wright, Bundestagsabgeordnete aus dem Landkreis Miltenberg, folgt unserer Einladung, am 18.10.2003 beim Unterfrankentreffen in Miltenberg dabei zu sein. Als Mitglied des Verkehrsausschusses wird sie über den aktuellen Stand der Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans berichten und unsere Fragen dazu beantworten.

Schon am 9. Juli in Erlangen wird sich Frau Wright zusammen mit Ihrer früheren Kollegin, der Erlanger SPD-Abgeordneten, ADFC-Mitglied und Mitinitiatorin des NRVP Heide Mattischeck und unserem Landesvorsitzenden Dietmar Habermeier bei einer Stadtrundfahrt über gut oder nicht so gut gelungene Radverkehrsanlagen informieren. HS


Tour de Natur 2003

Vom 29.7.-10.8.2003 findet dieses Jahr die "Tour de Natur" statt. Veranstalter ist der ADFC Thüringen, Start ist in Nordhausen, Ziel ist Würzburg. Fast die Hälfte der Tour verläuft von Thüringen her kommend in Bayern. Informationen zur Strecke und zum Rahmenprogramm, zu dem sich auch Bundesumweltminister Trittin angekündigt hat, finden sich im Internet unter:

http://www.tourdenatur.net


Rat zum Rad

Die Ausstellung "Rat zum Rad" tourt weiter durch Bayern. Die nächsten Ausstellungsorte sind: 24. Juni bis 14. Juli 2003, Stadt-Garten-Schau, "Natur in Roth 2003", 91154 Roth,

veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Stadt Roth. In München vom 15. bis 29. Juli 2003, im Informationszentrum Gesundheit, Dachauer Straße 90, 80335 München, veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Referat für Umwelt und Gesundheit der Landeshauptstadt München. Wem die Ausstellung im Internet genügt, findet sie unter:

http://www.lzg-bayern.de/lzg/expo/ratzumrad/index.htm

Zum Seitenanfang

Radler dürfen Velos „wild" auf Bahnhofsvorplätzen abstellen

Lüneburg (dpa) - Radfahrer dürfen auch künftig ihre Velos „wild" auf Bahnhofsvorplätzen abstellen. Das hat das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg entschieden. Die Straßenverkehrsordnung (StVO) biete keine Rechtsgrundlage, das Abstellen von Fahrrädern im Gehwegbereich generell zu verbieten, begründete ein Sprecher des Gerichts die Entscheidung. (AZ: 12LB 68/03)  

Ein Radfahrer hatte gegen die Stadt Lüneburg geklagt, weil er sein Rad trotz des nahen, gebührenpflichtigen Fahrrad-Parkhauses weiterhin auf dem Bahnhofsvorplatz abstellen will. Nach der Umgestaltung des Vorplatzes 1999 hatte die Stadt den Bereich zur Zone mit eingeschränktem Haltverbot erklärt und das Zusatzschild „auch Fahrräder" aufgestellt. Danach transportierten städtische Mitarbeiter regelmäßig „wild" abgestellte Fahrräder ab und verlangten 15 Euro Auslösegebühr. Vielfach wurden dabei die Schlösser geknackt.

Die Richter hatten eine Stellungnahme des Bundesverkehrsministeriums eingeholt. Danach habe die Stadt keine Möglichkeit, das Abstellen dort generell zu untersagen, betonte der Sprecher. Nur wenn konkrete Behinderungen vorlägen, könne sie im Einzelfall gegen das ordnungswidrige Abstellen vorgehen. Das Gericht bestätigte damit eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Lüneburg vom September 2002, gegen die die Stadt Berufung eingelegt hatte. Die Revision gegen das Urteil ist zugelassen.

aus SZ 9.6.2003

Zum Seitenanfang

Landesweite Termine

19.7.2003: AK Rad & Bahn

10.10-12.10.2003: Aktiventreffen Schney

22.11. - 23.11.2003: Bundeshauptversammlung in Leipzig

Rundschau Termine 2003/2004

Ausgabe Redaktionsschluss Erscheinungt.

4/2003 1.9.2003 1.10.2003

1/2004 1.12.2003 1.1.2004

2/2004 1.3.2004 1.4.2004

Zum Seitenanfang

Impressum: ADFC-Rundschau, 13. Jahrgang, Heft 3/2003, Juli -September 2003

Die ADFC-Rundschau erscheint viermal jährlich. Das Jahresabonnement kostet 8 Euro (bei Postbezug). Für Mitglieder des ADFC Bayern ist der Preis inklusive Postversand im Mitgliedsbeitrag enthalten. Herausgeber: ADFC-Landesverband Bayern e.V. Landwehrstr. 16, 80336 München, Tel. 089/553575, Fax 089/5502458. eMail: kontakt@adfc-bayern.de Die Geschäftsstelle ist Montag-Freitag von 9.00 bis 12.30 Uhr regelmäßig besetzt.

Redaktionsschluß für die Ausgabe 4/2003: 1.9.2003 - Redaktionsanschrift: ADFC Bayern, Landwehrstr. 16, 80336 München, - Vertrieb: ADFC-Geschäftsstelle Nürnberg, Rohledererstr.13, 90419 Nürnberg, Tel. 0911/ 396132, Fax 335687 - Redaktion: Bayernteil: Hubert Ströhle [HS] (rundschau@adfc-bayern.de); Regionalteil Altbayern: Hubert Ströhle [HS], Stefan Beckmann (rundschau-altbayern@adfc-bayern.de); Regionalteil Franken: Klaus Vogel, Dr. Ute Biegelmann, Albrecht Steindorff [AS] (V.i.S.d.P.)(rundschau-franken@adfc-bayern.de); Regionalteil Schwaben: Mathias Meinelt, Dr. Ute Biegelmann (rundschau-schwaben@adfc-bayern.de) Titel: Farbwerk, München. Titelfoto: Hubert Ströhle ; Druck: Rosa-Druck, Dietzstr. 1, 90443 Nürnberg, Tel. 0911/222088