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Wer sich im Verkehr bewegt,
sollte möglichst umfassend über das Umfeld
informiert sein, um Gefahren rechtzeitig erkennen zu
können. Für Autofahrer ist es sogar verpflichtend,
sich durch einen Blick in einen der zwei oder drei
Rückspiegel Informationen über das
Verkehrsgeschehen hinter sich zu beschaffen.
Sinnvoll auch für Radfahrer?
Auch für Radfahrer gilt, dass
Rückspiegel einen Informations- und damit
Sicherheitsgewinn darstellen. Einmal daran gewöhnt,
möchten die wenigsten einen Rückspiegel wieder
missen. Denn durch den Rückspiegel erhält der
Radfahrer schnell und bequem einen Ausschnitt der
Verkehrssituation, die hinter ihm liegt.
Auch als Radfahrer muß man sich
in bestimmten Situationen umschauen. Doch während man
sich umdreht, bekommt man nicht mehr mit, was vor einem
geschieht, und nicht jedem Radfahrer gelingt es gleich gut,
sich umzudrehen und kerzengerade weiterzufahren.
Entscheidender aber ist die Tatsache, dass der Kopf sich
maximal 90 Grad drehen kann und deshalb zusätzlich eine
Körperdrehung notwendig ist, will man das
Verkehrsgeschehen komplett erfassen. Deshalb schauen sich
Radfahrer nur dann um, wenn es unbedingt notwendig ist
(manche nicht mal dann).
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So bekommt man auch als
Radfahrer einen guten Eindruck von dem
Verkehrsgeschehen hinter sich
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Dabei wäre es durchaus sinnvoll,
wesentlich öfters zu überprüfen, was sich
hinter einem abspielt. Gute Fahrradspiegel erlauben durch
einen schnellen Blick, das sich hinter einem abspielende
Verkehrsgeschehen zu erfassen und gleichzeitig wichtige
Bewegungen vor einem im Augenwinkel zu haben. Ein Blick in
den Spiegel ist dreimal schneller, da eine Augenbewegung
genügt und weder der Kopf noch der Körper bewegt
werden muß. Dass selbst Sekundenbruchteile
entscheidend sein können, sieht man daran, dass man bei
nur 20 km/h schon etwas über 5,5 m in der Sekunde
zurücklegt. Dauert das Umschauen nur 3 Sekunden, legt
man während dieser Zeit etwas über 16 m
zurück.
So kann ein akustisch wahrgenommenes
Auto, das sich von hinten nähert und vomRadfahrer als
bedrohlich empfunden wird, durch einen Blick in den
Rückspiegel in die Gesamtverkehrssituation richtig
eingeordnet werden.
Für Radfahrer ergibt sich
nämlich immer wieder die Problematik, dass das
menschliche Ohr sozusagen einen Rundumhörblick"
bietet und grob orten kann, woher der Schall kommt. Für
die Bewertung der Schallquelle aber schafft erst ein
optischer Eindruck Sicherheit. Nur die Verbindung von
akustischem und optischem Eindruck vermittelt dem Gehirn
eine genaue Einschätzung der Lage. Hier kann ein
Rückspiegel genau die Informationen liefern, die den
Ohren noch fehlen oder aber Bilder von Situationen, die
keinerlei akustische Signale aussenden.
Weitere Vorteile von Rückspiegeln
ergeben sich auch bei Touren mit Gruppen, wenn man sich
vergewissern kann, wie nah oder weit zurück andere
Mitfahrer sind.
Neben den unbestreitbaren Vorteilen
gibt es auch ein eher praktisches Manko von
Rückspiegeln. Es besteht in seiner
konstruktionsbedingten Exponiertheit. Die Spiegel ragen in
der Regel links über das Lenkerende hinaus und
können so leicht beschädigt werden. Die
Ausführung der Rückspiegel sollte also
berücksichtigen, dass ein Fahrrad auch einmal umfallen
kann und danach nicht gleich die Neuanschaffung eines
Spiegels notwendig wird. Bei der Konstruktion ist es auch
wichtig, dass der Spiegel so befestigt ist, dass
Bodenunebenheiten nicht als Vibrationen auf den Spiegel
durchschlagen.
Welches der nicht allzu zahlreich
angebotenen Spiegelmodelle das richtige ist, muss man
ausprobieren, weil es auch vom eigenen Lenkermodell
abhängt. Hat man aber sein Modell gefunden, wird man es
nicht mehr hergeben wollen. Hubert Ströhle
Fahrradrückspiegel - Zusätzliche Sicherheit
für wenig Geld - besonders bei Senioren
Für viele Senioren auf dem Lande
ist Radfahren die einzige Chance, mobil zu
bleiben. Wer nicht (mehr) Auto fährt, erledigt so mit
dem Rad die täglichen Besorgungen. Viele sind gar
besser mit dem Rad mobiler als zu Fuß . Da jedoch im
Alter Seh- und Hörkraft nachlassen und ein Umdrehen
während der Fahrt z. B. vor einem Abbiegevorgang auch
immer schwieriger werden, haben Senioren seit Jahren einen
hohen Anteil in der Unfallstatistik der Radfahrer.
Mit einem kleinen Zusatzteil
können sie ihre Sicherheit erheblich erhöhen: mit
einem Rückspiegel, der am Fahrradlenker angebracht
wird. So hat der Radfahrer/die Radfahrerin die Chance,
frühzeitig ohne sich umdrehen zu müssen, den
Straßenverkehr hinter ihnen zu beobachten und sein/ihr
Verhalten darauf einzustellen. Einzelne Fahrradhändler
bestätigten auf Anfrage der Polizei bereits, dass sie
ihren Seniorenkunden bereits zum Rückspiegel raten, was
auch schon vermehrt angenommen werde.
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Verschiedene
Spiegelmodelle www.pedalkraft.de/spiegel.htm
http://www.fahrrad-richter.de/product_info.php?products_id=344
Verschiedene
Spiegelmodelle
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Mirracle mit
verschiedenen Befestigungsmöglichkeiten-Der
Mirrycle ist einer der wenigen vibrationsfreien
Rückspiegel. Er wird auf den Bremshebel oder
das Lenkerende gesteckt/geschraubt und kann weil in
alle Richtungen drehbar genau eingestellt werden.
Dank der Lexankonstruktion ist der Mirrycle leicht
und solid. Der leicht konkave Spiegel
ermöglicht eine gute Sicht nach
hinten.
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Cylestar von Busch
& Müller ebenfalls mit verschiedenen
Befestigungsmöglichkeiten
Der Cyclestar von BUMM ist
ein durchdachter Rückspiegel. Dank der
stufenlos verstellbaren Kunsstoffschraubschelle
kann der Cyclestar auf alle Arten am Lenker
befestigt werden. Mit dem Konussystem, wie bei
Lenkervorbauten, ist es möglich, den Spiegel
im Lenkerrohr zu verankern. Der Spiegel ist
stufenlos einstellbar und der spezielle Gelenkkopf
ermöglicht den Spiegel beim Parken nach innen
einzuschwenken. So wird er nicht beschädigt.
Masse: Spiegel- 55 mm (könnte für besser
Sicht größer sein), Armlänge in
verschiedenen ausführungen kurz mittel oder
lang.
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Zefal
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Klappspiegel im
Lenkerendhörnchen
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