Nachrichten für Mitglieder
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  eNachrichten Mai 2018
In dieser Ausgabe
>   20.000 Euro für den ADFC
>   ADFC-Kampagne "Ein Rad-Gesetz für Bayern!" erfolgreich gestartet
>   5000 demonstrieren bei Radsternfahrt für Rad-Gesetz
>   Bernadette Felsch zur neuen Landesvorsitzenden gewählt

Liebe ADFC-Mitglieder in Bayern,

der ADFC Bayern hat die Chance auf 20.000 Euro und braucht Ihre Hilfe dafür. Außerdem finden Sie in diesen Mitgliedernachrichten Neues von der Kampagne Ein Radgesetz für Bayern! und Ergebnisse der Landesversammlung.

Diese und alle bisher erschienenen Ausgaben der Nachrichten für Mitglieder in Bayern, kurz NaMi genannt, finden Sie online im Internetauftritt des ADFC Bayern.

> Alle Ausgaben auf www.adfc-bayern.de/publikationen
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Verkehrs-Quiz am Infostand des ADFC München
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20.000 Euro für den ADFC

Stimmen Sie bei der Google Impact Challenge für den ADFC

Schenken Sie dem ADFC bitte ein paar Minuten Ihrer Zeit. Diese paar Minuten können für den ADFC 20.000 Euro wert sein! Und Sie können einen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit leisten!

Mit seinem Radverkehrs-Quiz, ist der ADFC Bayern in die Endausscheidung der Google Impact Challenge gekommen, eines Förderwettbewerbs für gemeinnützige Organisationen und Vereine in Deutschland. Dem ADFC Bayern winken dabei 20.000 Euro, welche die Hälfte der 100 Finalisten in der Kategorie Lokale Projekte erhalten. Ob der ADFC Bayern zu den 50 Gewinnern gehört und ihm die 20.000 Euro nach Abschluss des Wettbewerbs auch tatsächlich zur Verfügung stehen, hängt auch von Ihnen ganz persönlich ab. Helfen Sie dem ADFC, das Fördergeld zu gewinnen! Machen Sie mit bei der öffentlichen Abstimmung und stimmen Sie für das ADFC-Projekt!

Was ist das für ein Projekt und was hat der ADFC vor mit dem Geld?
Am Wettbewerb beteiligt hat sich der ADFC mit seinem Radverkehrs-Quiz, das er technisch modernisieren und zeitgemäß aufbereiten will. Denn Verkehrssicherheit ist ein wichtiges Thema im ADFC. Derzeit stellen Fotos 19 Situationen dar, die beim Radfahren typischerweise immer wieder vorkommen. Drei alternative Antworten stehen zu jedem der Bilder zur Wahl, von denen nur eine regelkonform und richtig ist. Im persönlichen Gespräch werden die angekreuzten Ergebnisse anschließend mit den Teilnehmenden diskutiert und so die geltenden Verkehrsregeln vermittelt. Der ADFC-Kreisverband München setzt dieses Quiz seit Jahren erfolgreich bei Infoständen, Fahrradtechnik-/Beleuchtungs-Checks und anderen Veranstaltungen ein und hat es auch entwickelt. Die Inhalte basieren auf der Alltagserfahrung der ADFC-Aktiven und spiegeln die für den Verkehrsalltag wichtigsten Regeln aus Radfahrersicht wider. Ziel des Landesverbandes ist eine Digitalisierung des Radverkehrs-Quiz, die Ergänzung um Videos und die Erweiterung um neue Themen und zielgruppenspezifische Inhalte für Kinder, Jugendliche und Senioren sowie das Verfügbarmachen im gesamten Landesverband. Verwenden kann der ADFC das Geld eigenverantwortlich und ohne inhaltliche Einmischung von Google.

Sollten Sie Bedenken haben, Google Ihre Unterstützung für den ADFC zu offenbaren, so bedenken Sie bitte auch, wie oft Sie Google-Angebote wie Suchmaschine, Karte, YouTube oder das Betriebssystem Android benutzen und dabei Datenspuren hinterlassen.

Sollten die hinterlegten Links zur Abstimmung nicht funktionieren, hier der ausführliche Link: www.adfc-bayern.de/gic

> Hier können Sie bis 6. Juni abstimmen
ADFC-Kampagne "Ein Rad-Gesetz für Bayern!" erfolgreich gestartet

In den Mitgliedernachrichten vom April haben wir die ADFC-Kampagne Ein Radgesetz für Bayern! erstmals vorgestellt. Rechtzeitig zur Landtagswahl am 14. Oktober 2018 fordert der ADFC die Staatsregierung darin auf, das Radverkehrsprogramm Bayern 2025 mit mehr Geld und Personal sowie einem verbindlichen Rechtsrahmen zu konkretisieren.

Mit königlicher Unterstützung ist die Kampagne mit der großen Radsternfahrt (s. nachfolgender Beitrag) sehr erfolgreich gestartet und hat eine gute Medienresonanz erzielt. Bis zur Landtagswahl im Herbst und darüber hinaus sind weitere Aktionen in Vorbereitung, um das Thema am Kochen zu halten. Aktuell besonders wichtig ist es, die Unterstützung der ADFC-Forderungen auch in Zahlen sichtbar zu machen. Tragen Sie sich deshalb bitte unbedingt als Unterstützer*in auf der Aktions-Webseite ein, wenn Sie sich den folgenden Forderungen anschließen können:

Im Interesse einer sicheren und entspannten Mobilität für alle und überall in Bayern fordert der ADFC Bayern von der Staatsregierung:

  • Einen verbindlichen Maßnahmenplan zum Radverkehrsprogramm Bayern 2025
  • Ein sicheres, komfortables, durchgängiges Radwegenetz in ganz Bayern
  • Gute Radabstellplätze – insbesondere auch an allen bayerischen Bahnhöfen
  • Eine Verdoppelung des Budgets für die Förderung des Radverkehrs
  • Erheblich mehr Personal für die Umsetzung des Radverkehrsprogramms Bayern 2025
  • Eine deutliche Verbesserung der Fahrradmitnahme in Bus und Bahn

Aktuelle Entwicklungen und weitere Aktionen und Veranstaltungen zur Kampagne finden Sie auf www.facebook.com/radgesetzbayern.

> Hier können Sie Ihre Unterstützung kundtun
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5000 demonstrieren bei Radsternfahrt für Rad-Gesetz

Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung radelten bei der diesjährigen ADFC-Radsternfahrt am 22. April rund 5.000 Teilnehmende aus mehr als 60 Gemeinden durch München. Am Sammelpunkt der Zubringertouren, dem Königsplatz, begrüßte König Ludwig II. die Massen. In seiner Radl-Kutsche führte er dann, begleitet von seinen Gefolgsleuten auf Hochrädern, die Fahrraddemonstration zum Olympiapark an. Auf der Hauptbühne des Radl-Festivals SattelFest verlas der Kini dort sein königliches Velo-Gesetz von 1880, das ADFC-Historiker entdeckt hatten. Auf dem vom ADFC organisierten Podium mit Politkern und Radverkehrsexperten bekannte er sich öffentlich als Unterstützer der Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“. Zusammen mit den Podiumsteilnehmern zog er sich danach Schwimmflügel an. „Die Schwimmflügel stehen für das Ziel, nicht wie er unterzugehen, sondern als Radfahrende im Verkehr gleichberechtigt mitzuschwimmen“, erläuterte Bernadette Felsch, Landesvorsitzende des ADFC, den vielen Anwesenden. Die große Zahl der bei der Sternfahrt Mitradelnden zeigt eindrucksvoll, dass viele sich eine bessere Infrastruktur für den Radverkehr wünschen.

> Zum Veranstaltungsfazit in einer ADFC-Pressemitteilung
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 Felsch folgt auf Falkenhein
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Bernadette Felsch zur neuen Landesvorsitzenden gewählt

Die Landesversammlung des ADFC Bayern hat am 14. April in Regensburg Bernadette Felsch zur neuen Landesvorsitzenden gewählt. Die ausgewiesene Radverkehrsexpertin fand in ihrer Antrittsrede klare Worte: „Der motorisierte Verkehr ist hoch subventioniert. Der Straßenbau verschlingt mit Abstand den größten Teil der Mittel für die Verkehrsinfrastruktur, weil die Verteilung der Gelder sich allein am Anteil des Verkehrsaufkommens orientiert. Holland und Dänemark zeigen, dass die Menschen nur dann auf das Fahrrad umsteigen, wenn entsprechend Geld für sichere und komfortable Radwege in die Hand genommen wird.“ Felsch ist seit 2015 stellvertretende Bundesvorsitzende des ADFC und war zwischen 2013 und 2014 als kommissarische Radverkehrsbeauftrage der Landeshauptstadt München tätig. Sie löst Armin Falkenhein ab, der nach langjähriger Vorstandstätigkeit (1999 bis 2003 und 2011 bis 2018) seinen Rückzug zur Halbzeit der Wahlperiode erklärt hatte. Als stellvertretender Landesvorsitzender neu in den Landesvorstand gewählt wurde zudem Dr. Michael Stanglmaier. Stanglmaier ist gleichzeitig Vorstandssprecher des ADFC Kreisverbandes Freising, Stadtrat und 3. Bürgermeister sowie Energie- und Umweltreferent der Stadt Moosburg und Kreisrat im Landkreis Freising. Die acht weiteren Vorstandmitglieder bleiben bis zur nächsten Wahl 2019 im Amt.
Inhaltlich sind noch zwei Ergebnisse der Versammlung von allgemeinem Interesse: Dem Leitantrag des Landesvorstands Ein Rad-Gesetz für Bayern! gab die Delegiertenversammlung einstimmig ihre volle Unterstützung. Darüber hinaus beschloss sie die Gründung eines Frauennetzwerkes im ADFC Bayern, das den Austausch und das gegenseitige Mentoring von im ADFC engagierten Frauen stärken und deren aktiven Einsatz für den Fahrrad-Club insgesamt fördern soll. Dass mit Felsch nun erstmals eine Frau an der Spitze des ADFC Bayern steht, ist ein weiteres positives Signal für mehr Frauen-Power im Landesverband.

> Mehr zur Landesversammlung in der Pressinfo
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ADFC Bayern | Nachrichten für Mitglieder, eAusgabe Mai 2018
Herausgeber: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC), Landesverband Bayern e.V.,
Kardinal-Döpfner-Str. 8, 80333 München, Telefon: 089 - 909 00 25-0, Fax: 089 - 909 00 25-25,
E-Mail: mitglieder@adfc-bayern.de, www.adfc-bayern.de
Redaktion und Gestaltung: Traudl Schröder, PTS|Text Medien-Service, München, www.ptstext.de

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