Radeln für das Klima - Umweltministerin beim 21. Mittagsgespräch des ADFC

Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf widmete sich am 14. September beim 21. ADFC-Mittagsgespräch dem Thema Radeln für das Klima – Lebensfreude mit Zukunftsverantwortung.

An der Tatsache Klimawandel könne niemand mehr vorbei, so die Ministerin in ihrem Referat im dicht gefüllten Foyer des Hauses der Bayerischen Landkreise. Unter den Gästen auch MVV-Geschäftsführer Alexander Freitag, 2015 selbst Gastredner hier, und Ismanings Erster Bürgermeister Dr. Alexander Greulich. „Intelligente, umweltbewusste Mobilität gehört zum Klimaschutz“, so Scharf. Und weiter: „ Das Fahrrad muss im Verkehrsmix eine wichtige Rolle spielen.“ Hier sieht sie den Auftrag für die Staatsregierung, dem Fahrrad den Weg weiter zu ebnen. Den Radverkehrsplan 2025, den ihr Kabinettskollege Innenminister Joachim Herrmann derzeit vorantreibt, wertet sie als wichtigen Baustein für die Zukunft der Mobilität in Bayern.

30 Prozent der Pkw-Fahrten in Städten ließen sich aufs Fahrrad verlagern. Das hätte viele positive Effekte, etwa auch den, zur Luftreinhaltung beizutragen. Auf konkretere Aussagen ließ sie sich hier bei einer Nachfrage aus dem Publikum allerdings nicht ein.

Den ADFC lobte sie als starken Partner in der bayerischen Klima-Allianz. Sie dankte dem Landesverband auch für sein großes Engagement in Sachen Mountainbike-Vereinbarung in Bayern, die aktuell gerade fort­geschrieben wird. Naturverträgliches Radeln sei ein wichtiger Baustein eines nachhaltigen und umweltverträglichen Tourismus, so die Ministerin.

Abschließend betonte Scharf die Wichtigkeit des Mittagsgesprächs als Forum für den Austausch und erklärte, viele Gedanken und Anregungen mitzunehmen.

Text: Traudl Schröder

Fotos der Veranstaltung

Fotos: Werner Müller

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