Bundesverkehrsminister Ramsauer: „Wir Deutschen sind heute mehr Fahrradnation als die Chinesen“

Im 7. Mittagsgespräch des ADFC Landesverbandes Bayern sprach der Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer vor mehr als 100 geladenen Gästen aus der Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden im Haus des Bayerischen Landreistages. Das eigentliche Thema „Nationaler Radverkehrsplan 2020 – Attraktivität und Sicherheit des Radverkehrs.

Ein wichtiger Aspekt in Bayern sind die Steigerungen im Tourismus, die lt. Ramsauer gerade durch den Fahrradtourismus zu neuen Höchstwerten geführt haben. Die Radverkehrsförderung, wie im nationalen Radverkehrsplan 2020 beschrieben, ist ein wichtiger Punkt und Ramsauer möchte damit auch Impulse setzen für wirklich attraktive Städte und Gemeinden. Der Bund möchte eine zentrale und wichtige Rolle als Impulsgeber übernehmen. Die Umsetzung liegt jedoch in der Verantwortung der Kommunen.

Der nationale Radverkehrsplan wurde auf einer breiten Basis, insbesonders unter der Mitwirkung des ADFC erstellt. Dies wird dazu führen, dass auch die Umsetzung mit einer großen Akzeptanz erfolgen wird, so Ramsauer.

Der Bund möchte sich aktiv für die Förderung des Radverkehrs engagieren. Dazu gehört nicht nur der Bau von Radwegen entlang von Bundesstrassen, sondern auch die Einführung eines Radverkehrsbeauftragten im Bundesverkehrsministerium.

Ein wichtiger Punkt der zukünftigen Arbeit soll laut Ramsauer das bessere Miteinander sein. Er begrüsst sehr die Bestrebungen des ADFC zusammen mit dem ADAC für eine Kampagne, die genau dieses Thema aufgreifen soll.

Das nächste Mittagsgespräch findet am 18. Juni mit dem Vorsitzenden des Verkehrsausschusses des Bundestages MdB Toni Hofreiter statt.

Videos vom Vortrag

Begrüßung durch Armin Falkenhein

Rede Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer

Bilder der Veranstaltung

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