ADFC Bayern https://www.adfc-bayern.de/ Nachrichten des ADFC Bayern de ADFC Bayern e.V. Mon, 24 Sep 2018 06:01:25 +0200 Mon, 24 Sep 2018 06:01:25 +0200 TYPO3 EXT:news news-3857 Mon, 17 Sep 2018 12:53:22 +0200 Großdemo am Samstag, den 6. Oktober 2018 in München https://www.adfc-bayern.de/news/article/grossdemo-am-samstag-den-6-oktober-2018-in-muenche/ Am Samstag, den 6. Oktober, eine Woche vor der Landtagswahl, geht der ADFC gemeinsam mit vielen anderen bayerischen Organisationen auf die Straße. Die Großdemonstration steht unter dem Motto "Mia ham's satt!" und will den Blick auf die wahren Probleme und Herausforderungen im ökologischen Bereich lenken! Begleitet von einem umfangreichen Bühnenprogramm soll es um die Themen "Saubere Luft statt Verkehrskollaps!", "Bauernhöfe statt Agrarfabriken!" und "Natur statt Flächenfraß!" gehen. Als ADFC wollen wir uns dabei konkret für die Verkehrswende und "ein Rad-Gesetz für Bayern!" einsetzen.  

Alle Details zur Demo gibt es unter www.adfc-bayern.de/demo oder www.miahamssatt.de
 
Wichtig:
- Es werden noch dringend Helfer gesucht! Bitte trage Dich unter folgender Adresse ein, wenn Du mithelfen möchtest: www.adfc-bayern.de/demo
 
- Wer selbst Flyer verteilen möchte, kann diese unter https://www.miahamssatt.de/material/ kostenfrei nach Hause bestellen.
 
P.S. Die angekündigte RingDemo kann leider nicht stattfinden, weil das KVR zwischenzeitlich erhebliche Sicherheitsbedenken vorgebracht hat: Aufgrund des durch die Demo zu erwartenden Verkehrschaoses könnten die Rettungsfristen für die Wiesn nicht eingehalten werden. Nach langer Diskussion mit dem KVR haben die Akteure sich daher entschieden die Ringdemo abzusagen bzw. auf nächstes Jahr zu vertagen.

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Aktuelles
news-3845 Sun, 09 Sep 2018 15:40:00 +0200 Mit Fahrrad-Sternfahrt: ADFC Bamberg feiert 30-jähriges Bestehen https://www.adfc-bayern.de/news/article/mit-fahrrad-sternfahrt-adfc-bamberg-feiert-30-jaeh/ Auswärtige Studierende waren es, die den ADFC aus ihren Heimatstädten kannten und im Jahr 1988 gemeinsam mit einigen Einheimischen den Kreisverband Bamberg des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) gründeten. Am Samstag, 8. September 2018 feierte der Radverkehrsclub in Bamberg sein 30-jähriges Bestehen - unter anderem mit einer großen Fahrrad-Sternfahrt. Die Renaissance des Fahrrads

Seit dem Jahr 1988 hat sich in der Verbandsarbeit vieles verändert. In einer Zeit, in der die tägliche Nutzung von Internet und Smartphone selbstverständlich sind, ist es kaum mehr vorstellbar, dass die ADFC-Aktiven vor 30 Jahren noch "selbstgebastelte" Tourenankündigungen ausgehangen haben. Auch die Fahrradtechnik hat sich seit dieser Zeit nicht zuletzt durch die Elektrounterstützung stark verändert, Lastenräder erobern die Städte (2016 wurden in Deutschland mit 15.000 Stück mehr E-Lastenräder verkauft als trotz Prämie E-Autos) und so inzwischen auch Bamberg und ersetzen das Auto auch bei größeren Transporten. Aber auch „normale“ Pedelecs gehören seit einigen Jahren ganz selbstverständlich zum Bamberger Stadtbild und senken die Hürde der sieben Hügel, wie Vorstandsmitglied Elke Pappenscheller erklärt: „Alleine das Berggebiet hat einen Radverkehrsanteil von 22%, d.h. jede fünfte Fahrt wird dort mit dem Fahrrad zurückgelegt. Das ist mehr als in den meisten (flachen) Städten insgesamt.“ Das Radfahren erlebt auch in Bamberg eine wahre Renaissance und boomt wie nie zuvor. 

Forderungen an die Politik

Das Rad ist in der Welterbestadt also längst Alltagsverkehrsmittel, mit 30% Radverkehrsanteil - dem höchsten in ganz Bayern - wird beinahe jede dritte Fahrt in der Stadt damit zurückgelegt. Dies führt jedoch zu neuen Anforderungen: „Sowohl die Ausgaben als auch die für wirklich gute Radwege zur Verfügung gestellte Fläche spiegeln nicht die Bedeutung für den Gesamtverkehr wider“ wie Harald Pappenscheller, langjähriges Vorstandsmitglied des ADFC Bamberg erläutert und weiter ausführt: „Dem Fahrrad muss mehr Platz im ruhenden und fließenden Verkehr zugestanden werden, dann kommt es auch zu weniger Konflikten mit anderen Verkehrsteilnehmenden.“

Die verkehrspolitische Lobbyarbeit sei nach Meinung der ADFC-Aktiven im Jahr 2018 daher mindestens genauso wichtig wie vor 30 Jahren. „Auch heute erkennen viele politisch Verantwortliche das Potenzial des Fahrrades als stadtverträgliches, kostengünstiges und schnelles Alltagsverkehrsmittel immer noch nicht - oder wollen es nicht erkennen und träumen lieber von Bergverbindungen oder mehr Kfz-Parkplätzen“, so Vorstandsmitglied und verkehrspolitischer Sprecher Christian Hader.

Positive Mitgliederentwicklung

Der Mitgliederstand des ADFC Bamberg ist in den letzten 30 Jahren auf über 500 Menschen angewachsen. Die Kreisgruppe Obermain im Landkreis Lichtenfels wurde gegründet. Die Feierabendtouren sind seit Jahren ein Highlight des Tourenangebots. In der Fahrradfahrschule können Erwachsene das Radfahren lernen. Und bei den wöchentlichen Weltkulturerbe-Touren lernen Touristen und Neubürger die Domstadt vom Rad aus kennen. Nach Angaben von Sarah Swift sei dieses reichhaltige Angebot der lebendigen Verbandsarbeit zu verdanken. „Wir haben dankenswerter Weise viele Aktive, die z.B. im Bereich der Tourenleitung Verantwortung übernehmen, das hilft uns als Vorstand enorm“, so Swift.

Vernetzungstreffen, Sternfahrt und Feier

Die Feier stand ganz im Zeichen des Fahrrades. Der „Radentscheid Bamberg“ veranstaltete im Vorfeld ein Vernetzungstreffen von Radentscheid-Initiativen aus ganz Deutschland, die dem Bamberger Beispiel folgen wollen. Zudem bekam die Initiative, die unter anderem auch vom ADFC unterstützt wurde, hier den Bayerischen Verkehrssicherheitspreis 2018 verliehen. Am Nachmittag fand dann die große ADFC-Sternfahrt statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen waren. Gegen 16.15 Uhr trafen die verschiedenen Zubringer-Touren am Bamberger Maxplatz zu einer anschließenden gemeinsamen Stadtrundfahrt zusammen.

Den Höhepunkt bildete dann die anschließende Jubiläumsfeier im Jugendzentrum, wo Vorstand, Aktive und Mitglieder des ADFC Bamberg auf eine fahrradfreundlichere Zukunft anstießen. Die Landesvorsitzende Bernadette Felsch spannte in ihrer unterhaltsamen Laudatio, in der sie den Bogen von den 1980er Jahren, als Fahrräder noch mehr Spielzeuge als Verkehrsmittel und Radwege noch Seltenheit waren bis heute, wo Bonanza- und BMX-Räder Fahrrädern gewichen sind, die als Alltagsverkehrsmittel taugen, zum Teil sogar mit E-Motor und zum Lastentransport.

Mit einem herzliches Dankeschön würdigte Sie die engagierte Arbeit der KolllegInnen in Bamberg auf Ortsebene ebenso wie auf Landesebene. Und für den Vorstand gab es ein kleines "Care-Paket" für einen schönen gemeinsamen Abend mit Radl-Wein und Radl-Pasta - um nochmals auf das Erreichte anzustoßen, aber auch die nächsten 30 Jahre in den Blick zu nehmen - für eine fahrradfreundliche Zukunft.

 

Nähere Informationen zu den Aktivitäten des ADFC gibt es unter www.ADFC-Bamberg.de 

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Aktuelles
news-3834 Fri, 07 Sep 2018 13:14:00 +0200 ADFC-Fahrradklima-Test 2018 ist am 1. September gestartet https://www.adfc-bayern.de/news/article/adfc-fahrradklima-test-2018-ist-am-1-september-ge/ Freudensprung oder Zum-in-die-Luft-gehen? Wie ist das Radfahren in Deiner Stadt? Seit 1. September kannst du auf www.fahrradklima-test.de wieder das Radklima in deiner Stadt bewerten. Du hast noch kein Material bestellt, aber möchtest für den ADFC-Fahrradklima-Test werben? Auf www.adfc.de/17092 kannst du Infopakete bestellen, so lange der Vorrat reicht. Infos findest du auf www.adfc.de, Facebook, Twitter und Instagram mit den Hashtags #radklima und #fkt18. Wir bedanken uns schon jetzt für dein Engagement und freuen uns auf spannende Ergebnisse!

Dein Kontakt

Link zum ADFC-Fahrradklima-Test 

 

 

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Aktuelles
news-3844 Wed, 05 Sep 2018 11:26:06 +0200 Ein Rad-Gesetz für Bayern! Forderung 6 https://www.adfc-bayern.de/news/article/ein-rad-gesetz-fuer-bayern-forderung-6/ Im Rahmen seiner Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern“ hat der ADFC Bayern sechs Kernforderungen aufgestellt. Bis zu den Landtagswahlen am 14. Oktober 2018 präsentiert der Fahrrad-Club hier seine Forderungen im Einzelnen. Heute Forderung 6: Verbesserung der Fahrradmitnahme in Bus und Bahn In Bayern gibt es im Gegensatz zu anderen Bundesländern keine einheitliche Regelung zur Beförderung von Rädern in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Radmitnahme ist kostenpflichtig und häufig nicht gewährleistet. Egal, ob es regnet, stürmt oder Bayern ist es reine Freundlichkeit des Busfahrers, wenn man sein Rad mit an Bord nehmen darf und pures Glück, wenn ein Zug nicht zu überfüllt ist, um das Rad mitzunehmen. Ein Rad-Gesetz für Bayern muss die Bahn- und Busgesellschaften im ÖPNV verpflichten, die Kapazitäten für eine kostengünstige Radmitnahme in Bus und Bahn deutlich zu erhöhen. Außerdem muss die Information zu den Radmitnahmemöglichkeiten stark verbessert werden. Nur dann ist eine Kombination umweltfreundlicher Verkehrsmittel attraktiv!

Hier gibt es alle Forderungen im Überblick.

Und was hat das mit König Ludwig zu tun?

Auch König Ludwig von Bayern war ein begeisterter Radfahrer. Als solcher plante er kurz vor seinem Tod, ein königlich-bayerisches Velo-Gesetz zu erlassen. Doch ehe das Velo-Gesetz in Kraft treten konnte, ertrank König Ludwig II. am 13. Juni 1886 unter bis heute ungeklärten Umständen im Starnberger See. Damit der Radverkehr im Verkehr nicht auch untergeht und als Zeichen der Solidarität mit dem ertrunkenen König Ludwig II. fordern wir alle Radfahrerinnen und Radfahrer auf, bis zur Landtagswahl am 14. Oktober 2018 Schwimmflügel beim Radfahren zu tragen.

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news-3832 Mon, 03 Sep 2018 10:00:00 +0200 Bayern wählt das Rad! Dieser Landtags-Wahlkampf wird königlich! https://www.adfc-bayern.de/news/article/bayern-waehlt-das-rad-dieser-landtags-wahlkampf-wi/ Damit das Fahrrad endlich den ihm gebührenden Stellenwert bekommt, hat ihre königliche Majestät Ludwig II. beschlossen in den Wahlkampf einzugreifen und selbst als Ministerpräsident zu kandidieren. München, 03.09.2018 – Noch 40 Tage bis zur Landtagswahl in Bayern. Der Wahlkampf läuft bereits auf Hochtouren. Im Namen aller bayerischen Radfahrerinnen und Radfahrer tritt ein neuer Kandidat auf die politische Bühne: Weil das Thema Radverkehr zwar in aller Munde ist, der politische Wille zu einer tatsächlichen Radverkehrsförderung aber meist fehlt, lässt Ludwig II. bekannt geben, dass er für das Amt des Bayerischen Ministerpräsidenten kandidieren wird.

König Ludwig II. plante bereits ein königlich-bayerisches Velo-Gesetz!
ADFC-Historiker haben diesen Gesetzes-Entwurf von 1880 kürzlich veröffentlicht. Darin heißt es u.a.: „Jede Stadt, jedes Dorf, jeder Markt und jede Gemeinde im Bayerischen Lande sollen Platz schaffen für jeden Bayern, der mit dem Velo fährt. Straßen, Plätze, Wege und Kreuzungen sind unverzüglich zu bauen und zu bewahren in ausreichender Anzahl und Qualität.“ Auch ein standesgemäßer Anteil aus dem Staatshaushalt und ausreichend Personal werden darin gefordert. Ehe das königlich-bayerische Velo-Gesetz in Kraft treten konnte, soll König Ludwig II. jedoch unter bis heute ungeklärten Umständen im Starnberger See ertrunken sein – was er selbst vehement abstreitet.

Höchst unzufrieden darüber, dass sein schon 1880 geplantes Velo-Gesetz bis heute nicht erlassen wurde, habe er zu seinem Geburtstag beschlossen, dass es endlich an der Zeit sei, dass Bayern wirklich ein Rad-Gesetz bekomme, das den Radverkehr bayernweit einheitlich und nachdrücklich fördert: "Der Sonntagsreden sind nun wirklich genug gehalten! Sollen etwa noch weitere 140 Jahre ins Land ziehen, ehe man sicher und komfortabel durch die bayerischen Lande radeln kann? Ausgerechnet Preußen hat bereits ein Mobilitätsgesetz, wie steht Bayern denn nun da?!".

Herausforderung angenommen
Den letzten Anstoß zur Kandidatur des „Kinis“ gab vielleicht sogar Bayerns amtierender Ministerpräsident Markus Söder selbst. Er hatte am 21. August auf Facebook verkündet: „Offenkundig traut sich keiner das Amt des Ministerpräsidenten außer mir zu“[1]. Diese Herausforderung nimmt der „Kini“ gerne an, denn noch immer seien die Velocipedisten auf Bayerns Straßen und Wegen vehement im Nachteil. „Dabei könnte mein schönes Bayernland weltweite Vorbildwirkung und Strahlkraft entfalten, wenn es dem Velociped endlich den Platz und Komfort zugestehen würde, den es verdient!", so der König.

Die Bayerische Staatsregierung versäume es offensichtlich, für die Umsetzung ihrer eigenen Ziele aus dem Radverkehrsprogramm Bayern 2025 genügend Geld und Personal zur Verfügung zu stellen und den Worten auch Taten folgen zu lassen.

König stellt sich hinter die Forderungen der Rad-Lobby
Nicht nur seine große heimliche Leidenschaft fürs Radfahren, die seine Tagebucheinträge belegen, veranlassen den Kini, sich hinter die Forderung des Fahrrad-Club ADFC Bayern nach einem Rad-Gesetz für Bayern zu stellen, sondern vor allem die Tatsache, dass ohne einen Kandidaten, der es ernst meint mit der Radverkehrsförderung, keine Fortschritte für die Velocipedisten erzielt werden. Es gehe nicht mehr nur um den Spaß am Radfahren, sondern um ganz handfeste Probleme, wie Verkehrs-kollaps und Luftverschmutzung, mit denen sein schönes Bayernland heute konfrontiert sei. So habe die Bürgerschaft kürzlich bei den Eingaben zum 7. Münchner Luftreinhalteplan selbst den „Ausbau einer sicheren und attraktiven Fahrradinfrastruktur für Jung und Alt“ als wichtigste Maßnahme für saubere Luft in der bayerischen Landeshauptstadt bewertet.[2]

Der König ist sich sicher, dass das nicht nur in München so gesehen wird: "Bayern braucht vielleicht keinen König mehr, aber einen Ministerpräsidenten, der es ernst meint mit der Radverkehrsförderung, den braucht es schon! Das bayerische Volk soll eine wirkliche Wahl haben!
Und ich bin sicher: Bayern wählt das Fahrrad!“

 

Alle Forderungen der Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ können auf der Aktionsseite www.radgesetz-bayern.de nachgelesen und unterstützt werden.

Gesetzentwurf und Tagebucheinträge sind nachzulesen unter www.radgesetz-bayern.de/kini-blog/koenig-ludwig-ii/ und unter www.radgesetz-bayern.de/blog/

Hinweis für Redaktionen
Bildmaterial finden Sie im Anhang. Diese Presseinformation und weitere Meldungen gibt es online in unserem Pressebereich und unter www.radgesetz-bayern.de/medienbereich/pressemitteilungen.
 

Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 170.000 Mitgliedern, davon mehr als 27.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

Ein Rad-Gesetz für Bayern! auf Twitter: @RadgesetzBY

 

 


[1] www.facebook.com/markus.soder.75/posts/2138466016227064:
„Jetzt ist es durch den BR amtlich: Es gibt kein TV-Duell vor der Landtagswahl. Schade. Offenkundig traut sich keiner das Amt des Ministerpräsidenten außer mir zu. Das passt zu den bisherigen Äußerungen der Opposition. Die meisten haben keine Argumente, sondern sind destruktiv. Wir wollen dagegen Richtung zeigen. Bayern geht es so gut wie nie. Warum also ändern? Bayern soll weiter stabil bleiben und nicht zerfasern.“

[2] Bewertung der Stellungnahmen zur 7. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für München, S. 20: www.regierung.oberbayern.bayern.de/imperia/md/content/regob/internet/dokumente/bereich5/technischerumweltschutz/lrp/2018-08-10_bewertung.pdf

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Aktuelles Pressemitteilungen
news-3833 Thu, 30 Aug 2018 11:11:23 +0200 Die 29. BR-Radl-Tour 2018 mit königlich-bayerischem Radl-Tag https://www.adfc-bayern.de/news/article/die-29-br-radl-tour-2018-mit-koeniglich-bayerische/ Vom 28. Juli bis 3. August 2018 waren wieder 1.100 Radler mit der BR-Radltour unterwegs in Bayern – dieses Jahr führte die Strecke in sechs Etappen von Mühldorf am Inn bis Marktheidenfeld am Main. Wie schon 2017 beteiligte sich der ADFC Bayern mit einem Aktionstag, der in diesem Jahr unter dem Motto „Königlich-Bayerischer Radltag“ stand. So begleitete der ADFC mit einem besonders prominenten Gast die Schlussetappe am 3. August mit Aktionen und Aktivitäten von früh morgens in Kitzingen bis spät abends in Marktheidenfeld. Darüber hinaus waren ehrenamtliche ADFCler wie jedes Jahr als Ordner- und Beschilderungsteam im Einsatz und beim Stopp auf der 1. Etappe in Landshut konnte sich zusätzlich der örtliche Kreisverband mit einem Infostand präsentieren.

Hauptthema des ADFCs war dieses Jahr die Forderung an die Landesregierung aus der derzeit laufenden Initiative Ein Rad-Gesetz für Bayern!

Damit fordert der ADFC eine sichere und entspannte Mobilität für alle und überall in Bayern.

Die bayerische Staatsregierung hatte u.a. auf Anregungen des ADFCs zwar Anfang 2017 das “Radverkehrsprogramm Bayern 2025” mit dem Ziel, den Radverkehrsanteil in Bayern bis 2025 auf 20% zu verdoppeln, vorgestellt, was wir als ADFC sehr begrüßen. Ohne enorme Verbesserungen der Radverkehrsinfrastruktur ist dies jedoch utopisch. Denn zur Umsetzung ist deutlich mehr Geld und Personal und ein Maßnahmenplan nötig. Und weil ohne rechtliche Vorgaben jedem Landkreis, jeder Stadt und jeder Gemeinde selbst überlassen bleibt, ob und wie sie den Radverkehr stärkt, fordern wir ein Rad-Gesetz für Bayern! Andernfalls bleibt das Radverkehrsprogramm Bayern 2025 ein leeres Versprechen.

Als prominenten Unterstützer der Initiative konnte der ADFC niemand geringeren als König Ludwig II. gewinnen, der die BR-Radltour auf der letzten Etappe dann auch höchstpersönlich begleitete. Es war leicht den „Kini“ zu überzeugen, denn wie ADFC-Historiker entdeckten, hatte er schon vor rund 140 Jahren ein Velo-Gesetz geplant Gemeinsam setzen wir uns nun dafür ein, dass das Rad-Gesetz Realität wird.

So verlas er morgens vor dem Start unter Applaus sein Velo-Gesetz, erwartete alle Radler zur Mittagspause am Erlabrunner See und abends in Kitzingen am Mainkai. Höchstpersönlich teilte er den Radlern Schwimmflügel aus und forderte sie auf, sich für das Rad-Gesetz starkzumachen. Man solle es ihm gleichtun und Schwimmflügel tragen, damit man im Verkehr nicht untergehe, wie er einst im Starnberger See, sondern zukünftig gleichberechtigt mit allen anderen Verkehrsteilnehmern im Verkehr mitschwimmen könne.

Abends am ADFC Infostand konnte man beim Rad-Gesetz-Quiz sein Wissen testen und es wurde mit den BesucherInnen viel über das Rad-Gesetz und seine Forderungen diskutiert. Wer die Initiative unterstützen wollte, hat gleich vor Ort unterschrieben. Am Glücksrad konnte man nicht nur die zahlreichen Angebote des ADFC besser kennenlernen, sondern auch tolle Preise unserer Kooperationspartner gewinnen, wie etwa einen Rabatt-Gutschein für das Musical Ludwig² im Festspielhaus Füssen, Bayerntickets der DB, Radreiseführer und -karten der Verlage BVA, Kompass und Esterbauer.

Alle, die bei der BR-Radltour nicht dabei sein konnten, laden wir ein, sich als Unterstützer einzutragen und die Forderungen für ein

o    sicheres, komfortables, durchgängiges Radwegenetz in ganz Bayern,

o    gute Radabstellplätze – insbesondere auch an allen bayerischen Bahnhöfen

o    eine Verdoppelung des Budgets für die Förderung des Radverkehrs

o    und mehr zu unterstützen.

Alle unsere Forderungen sind nachzulesen unter https://www.radgesetz-bayern.de/

Mehr zu den Hintergründen des „Kinis“ Leidenschaft fürs Radl findet man in des Kini Radl-Tagebuch.

 

 

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Aktuelles
news-3819 Mon, 20 Aug 2018 10:21:47 +0200 „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ auf gutem Weg https://www.adfc-bayern.de/news/article/ein-rad-gesetz-fuer-bayern-auf-gutem-weg/ Mehrheit der Parteien befürwortet die Forderung des ADFC Bayern nach einem rechtlichen Rahmen für eine konsequente und verbindliche Radverkehrsförderung. Fahrrad-Club sieht sich auch durch Mitgliederzuwachs bestätigt.   München, 20.08.2018 – Bei der bayernweiten Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ stehen die Zeichen auf Erfolg. Die vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Bayern aufgestellten Forderungen zur Radverkehrsförderung werden inhaltlich von allen im Landtag vertretenen Parteien sowie vom Bayerischen Städtetag und der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK) unterstützt. SPD, Grüne und Freie Wähler unterstützen ausdrücklich auch die Forderung des ADFC Bayern nach einem Rad-Gesetz für Bayern, das die Radverkehrsförderung verbindlich und landesweit einheitlich festschreiben soll. Innerhalb der CSU besteht in diesem Punkt noch Uneinigkeit.

Bernadette Felsch, Landesvorsitzende des ADFC Bayern und Sprecherin der Initiative, sagt: „In den letzten Monaten haben wir viel Zuspruch für unsere Aktion erhalten, sowohl von politischen Parteien und Verbänden, als auch aus der Bevölkerung. Unsere Forderungen werden nahezu flächendeckend mitgetragen. Das ist ein echter Erfolg und zeigt, dass wir mit dem Rad-Gesetz für Bayern auf einem guten Weg sind.“

Seit dem Start der Rad-Gesetz-Initiative im Frühjahr konnte der ADFC Bayern einen Mitgliederzuwachs verzeichnen. Mit nun mehr als 27.000 Mitgliedern ist er der zweitstärkste Landesverband im ADFC.

Mit „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ wirbt der Fahrrad-Club im Vorfeld der Landtagswahl 2018 für einen massiven Ausbau der Radverkehrsförderung in Bayern. Er fordert einen verbindlichen Maßnahmenplan zum „Radverkehrsprogramm Bayern 2025“, ein sicheres und durchgängiges Radwegenetz sowie gute Radabstellplätze, erheblich mehr Geld und Personal und eine deutlich verbesserte Fahrradmitnahme in Bus und Bahn. Die Forderungen können auf der Aktionsseite www.radgesetz-bayern.de nachgelesen und unterstützt werden.

Bernadette Felsch: „Was die Parteien in der letzten Legislaturperiode im Bayerischen Landtag für den Radverkehr getan haben und was sie planen, werden wir im nächsten Schritt mit unseren Wahlprüfsteinen deutlich machen.“
 

Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 170.000 Mitgliedern, davon mehr als 27.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

Ein Rad-Gesetz für Bayern! auf Twitter: @RadgesetzBY

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Pressemitteilungen
news-3800 Fri, 03 Aug 2018 12:19:39 +0200 100 Tage neuer Landesvorsitz https://www.adfc-bayern.de/news/article/100-tage-neuer-landesvorsitz/ Der ADFC Bayern feierte am 24. Juli bei einem Sommerempfang 100 Tage neuen Landesvorsitz. Im April 2018 löste Bernadette Felsch den bisherigen Landesvorsitzenden Armin Falkenhein nach insgesamt 19 Jahren Amtszeit ab.
Genau 100 Tage nach der Neuwahl und Amtsübergabe luden die neue Landesvorsitzende und der nun Ehrenvorsitzende am 24. Juli zu einem Sommerfest in der ADFC Landesgeschäftsstelle in München ein. Diese Gelegenheit nutzte Armin Falkenhein, um sich bei Kollegen und Partnern aus Politik, Verwaltung und Verbänden für die jahrelange Unterstützung und gute Zusammenarbeit zu bedanken. Bernadette Felsch blickte in ihrer Rede nach vorne und legte die Vorstellungen des ADFC Bayern für ein bayerisches Rad-Gesetz dar, die in der Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ gipfeln. Mit Musik, Speis und Trank und vielen netten Gästen wurde anschließend gefeiert und gegessen.

Weitere Informationen zu „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ finden Sie hier.

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Aktuelles
news-3799 Mon, 30 Jul 2018 11:37:27 +0200 Ein Rad-Gesetz für Bayern! Forderung 5 https://www.adfc-bayern.de/news/article/ein-rad-gesetz-fuer-bayern-forderung-5-1/ Im Rahmen seiner Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern“ hat der ADFC Bayern sechs Kernforderungen aufgestellt. Bis zu den Landtagswahlen am 14. Oktober 2018 präsentiert der Fahrrad-Club hier seine Forderungen im Einzelnen. Heute Forderung 5: Erheblich mehr Personal für die Umsetzung des "Radverkehrsprogramms Bayern 2025" Derzeit gibt es im Bayerischen Verkehrsministerium nur drei Personalstellen für den Radverkehr. Das ist zu wenig, um den Radverkehr merklich voranzubringen und die zahlreichen Anforderungen zu erfüllen. Dabei muss der Freistaat eine besondere Rolle übernehmen: als Initiator, Koordinator und Moderator für die Radverkehrsförderung sowie bei der Finanzierung des Baus von Radwegen an Staatsstraßen. Schon um den Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) 2020 auf Landesebene umzusetzen und den Radverkehrsanteil zu erhöhen, ist dringend eine Umsetzungsstrategie mit klaren Zielen und Schritten notwendig. Dafür sind politischer Gestaltungswille, die Vorbildfunktion des Freistaates und vor allem auch ausreichend Personal erforderlich. Wir fordern, dass die bayerische Staatsregierung eine Stelle zur ressortübergreifenden Steuerung aller Radverkehrsthemen einsetzt und dass das Radverkehrsreferat im Verkehrsministerium massiv aufgestockt wird. Nur wenige Kommunen haben eine*n Radverkehrsbeauftragte*n. Die Landesministerien und bayerischen Behörden müssen mit gutem Beispiel vorangehen und Radverkehrsbeauftragte benennen. Auch in allen bayerischen Städten und Landkreisen muss es künftig Radverkehrsbeauftragte geben.

Hier gibt es alle Forderungen der Initiative „Ein Rad-gesetz für Bayern!“ im Überblick.

Und was hat das mit König Ludwig zu tun?

Auch König Ludwig von Bayern war ein begeisterter Radfahrer. Als solcher plante er kurz vor seinem Tod, ein königlich-bayerisches Velo-Gesetz zu erlassen. Doch ehe das Velo-Gesetz in Kraft treten konnte, ertrank König Ludwig II. am 13. Juni 1886 unter bis heute ungeklärten Umständen im Starnberger See. Damit der Radverkehr im Verkehr nicht auch untergeht, sondern gleichberechtigt mitschwimmt, und als Zeichen der Solidarität mit dem ertrunkenen König Ludwig II. fordern wir alle Radfahrerinnen und Radfahrer auf, bis zur Landtagswahl am 14. Oktober 2018 Schwimmflügel beim Radfahren zu tragen.

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Aktuelles
news-3796 Thu, 26 Jul 2018 14:56:50 +0200 BR-Radltour 2018 – „Königlich-Bayerischer Radltag“ am 3. August https://www.adfc-bayern.de/news/article/br-radltour-2018-koeniglich-bayerischer-radltag/ Am kommenden Samstag geht sie wieder los, die diesjährige BR-Radltour. Von Oberbayern führt die Strecke nach Niederbayern, über die Oberpfalz, Mittelfranken und Oberfranken ins Ziel nach Unterfranken. Zum Auftakt gibt es ein Open Air-Konzert in Mühldorf am Inn. Hier startet die Radlkolonne am Sonntag, den 29. Juli. Weitere Tagesziele und Ausrichtungsorte der Open Air-Konzerte sind Landshut (Ankunft 29. Juli), Bad Gögging (30. Juli), Berching (31. Juli), Baiersdorf (1. August), Kitzingen (2. August) sowie der Zielort Marktheidenfeld (3. August).

Mehr Infos zur Radltour und zu den abendlichen Konzerten gibt es hier.

Auch dieses Jahr ist der ADFC Bayern wieder mit dabei, diesmal mit einem Ehrengast: König Ludwig II. wird auf der letzten Etappe von Kitzingen nach Marktheidenfeld den Radfahrenden die Ehre erweisen. DerKini“ war ein begeisterter Radfahrer. Kurz vor seinem Tod plante er sogar ein königlich-bayerisches Velo-Gesetz zu erlassen. Doch ehe das Gesetz in Kraft treten konnte, ertrank er unter mysteriösen Umständen im Starnberger See.

ADFC-Historiker haben bei Recherchen in den königlichen Archiven die Original-Urkunde des Velo-Gesetzes von 1880 entdeckt. Darin forderte König Ludwig II., den Radverkehr in Bayern zu fördern, Radwege zu bauen und dafür einen standesgemäßen Staatshaushalt und ausreichend Personal zur Verfügung zu stellen.

Heute, gut 130 Jahre später, greift der ADFC Bayern den Herzenswunsch des „Kinis“ nach einem fahrradfreundlichen Bayern wieder auf und fordert: „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“. Denn nur mit einem konkreten und verbindlichen rechtlichen Rahmen kann das „Radverkehrsprogramm 2025“ der Bayerischen Staatsregierung Realität werden. Hierfür braucht es einen konkreten Maßnahmenplan, in dem die Ziele und Mittel für den Radverkehr festgeschrieben werden. Nur so wird die Radverkehrsförderung für die bayerischen Kommunen zur Pflicht.

Während der BR-Radltour informiert der ADFC Bayern am 29. Juli in Landshut und am 3. August in Marktheidenfeld an seinem Infostand auf der Festwiese über das Rad-Gesetz. Beim Radl-Quiz und beim Glücksrad können die BesucherInnen ihr Glück suchen und finden und erfahren gleichzeitig die konkreten Ziele der Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“.

Besonders freuen wir uns, dass auf der letzten Etappe am 3. August von Kitzingen nach Marktheidenfeld der „Kini“ persönlich die tapferen Radlerinnen und Radler begrüßen und sein Velo-Gesetz verlesen wird. An diesem „königlich-bayerischen Radltag“ werden als Zeichen der Solidarität mit König Ludwig II. und damit der Radverkehr in der Verkehrsplanung nicht untergeht die letzten Kilometer auf dem Rad mit Schwimmflügeln zurückgelegt.

Mehr Infos unter https://www.radgesetz-bayern.de/.

Wer unsere Initiative unterstützen möchte, kann dies auf der Rad-Gesetz-Website tun: https://www.radgesetz-bayern.de/unterstuetzen-uebersicht/unterstuetzen/. Je mehr UnterstützerInnen, desto größer der Druck auf die Politik vor den kommenden Landtagswahlen. Jede Stimme zählt!

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Aktuelles
news-3794 Thu, 26 Jul 2018 09:47:25 +0200 Kaum Platz fürs Rad in Bus und Bahn https://www.adfc-bayern.de/news/article/kaum-platz-fuers-rad-in-bus-und-bahn/ Zum Start der Sommerferien fordert der ADFC Bayern eine deutlich verbesserte Fahrradmitnahme in Zügen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Sommerzeit ist Radlzeit. Das Wetter lädt zu Tagesausflügen mit dem Fahrrad ein. So manche Urlauber verbringen die Ferien mit und auf dem Radl. 6,2 Prozent der Deutschen sind im vergangenen Jahr mit dem Velo in den Urlaub gefahren. 2017 stieg die Anzahl der Tagesausflüge mit Rad deutschlandweit um 11 Prozent verglichen mit dem Vorjahr (Quelle: ADFC-Radreiseanalyse 2018).

Keine einheitliche Regelung der Fahrradmitnahme in Bus und Bahn
Doch die Möglichkeiten der Fahrradmitnahme in Bus und Bahn sind begrenzt. In Bayern gibt es im Gegensatz zu anderen Bundesländern keine einheitliche Regelung zur Beförderung von Rädern in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Radmitnahme ist kostenpflichtig und häufig nicht gewährleistet.
Bernadette Felsch, Landesvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Bayern, sagt: „Egal, ob es regnet, stürmt oder schneit: In Bayern ist es reine Freundlichkeit des Busfahrers, wenn man sein Rad mit an Bord nehmen darf und pures Glück, wenn ein Zug nicht zu überfüllt ist, um das Fahrrad mitzunehmen. Das erschwert nicht nur Tagesausflügler*innen und Radreisenden die Planung. Auch Pendler*innen, die auf dem Weg zur Arbeit Fahrrad und Bahn kombinieren, bleiben dabei häufig auf der Strecke.“

Kapazitäten für eine kostengünstige Radmitnahme in Bus und Bahn erhöhen
Der ADFC Bayern fordert deshalb ein Rad-Gesetz für Bayern, das u.a. die Bahn- und Busgesellschaften im ÖPNV verpflichtet, die Kapazitäten für eine kostengünstige Radmitnahme in Bus und Bahn deutlich zu erhöhen. „Am Beispiel „Ringzug West“ sehen wir, dass es durchaus möglich ist, in sogenannten Mehrzweckabteilen von Zügen großzügig dimensionierte Fahrradbereiche zu schaffen. Das darf kein Einzelfall bleiben, sondern muss Standard werden“, sagt Bernadette Felsch weiter. Die im „Ringzug West“ eingesetzten doppelstöckigen Twin­dexx-Züge bieten Mehrzweckabteile mit Platz für bis zu 80 Fahrräder und verkehren auf den Strecken von Nürnberg nach Augsburg sowie von Nürnberg über Treuchtlingen und das Altmühltal nach München.

Information zu Radmitnahme-Möglichkeiten muss stark verbessert werden
Über den Ausbau der Kapazitäten hinaus müssen potenzielle Fahrgäste besser über Radmitnahme-Möglichkeiten informiert werden. Bernadette Felsch: „Eine Kombination umweltfreundlicher Verkehrsmittel, z.B. Zug und Rad, ist nur dann attraktiv, wenn es ausreichend Platz für Fahrräder in öffentlichen Verkehrsmitteln und Zügen gibt. Zudem müssen die Menschen Bescheid wissen, wie sie ihr Rad befördern können!“

Alle Forderungen der ADFC-Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ können auf der Aktionsseite www.radgesetz-bayern.de  nachgelesen und unterstützt werden.

Hinweis für Redaktionen
Bildmaterial finden Sie hier. Weitere Informationen zur ADFC-Radreiseanalyse 2018 finden Sie hier. Diese Presseinformation und weitere Meldungen gibt es online in unserem Pressebereich und unter www.radgesetz-bayern.de/medienbereich/pressemitteilungen.

Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 170.000 Mitgliedern, davon mehr als 26.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

„Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ auf Twitter: @RadgesetzBY

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Pressemitteilungen
news-3769 Wed, 11 Jul 2018 13:13:12 +0200 Verkehrswende in Bayern erfordert ein Rad-Gesetz https://www.adfc-bayern.de/news/article/verkehrswende-in-bayern-erfordert-ein-rad-gesetz/ ADFC Bayern begrüßt Kabinettsbeschluss zur Förderung des Radverkehrs in Bayern, hält aber gleichzeitig an der Forderung nach einem Rad-Gesetz für Bayern fest. In ihrer gestrigen Kabinettssitzung hat die Bayerische Staatsregierung u.a. Investitionen in die Förderung des Radverkehrs beschlossen. Konkret sollen zwei Radschnellwege in München und Nürnberg bis 2022 mit 30 Mio. Euro gefördert werden. Zudem sollen 4.000 neue Fahrradabstellplätze an Haltestellen und Bahnhöfen zu 75 Prozent bezuschusst werden.

Der ADFC Bayern begrüßt den Beschluss der Bayerischen Staatsregierung, der einen Teil der Forderungen aus der aktuellen Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ des Fahrrad-Clubs aufgreift. Die Pläne gehen dem ADFC jedoch nicht weit genug. Bernadette Felsch, Landesvorsitzende des ADFC Bayern: „Dass die Staatsregierung für ein paar der Ziele aus ihrem „Radverkehrsprogramm Bayern 2025“ nun endlich Geld bereitstellt, freut uns sehr. Die Finanzierung der schon seit einigen Jahren geplanten Pilot-Radschnellwege in München und Nürnberg und 4.000 Abstellplätze sind ein guter Anfang. Im Vergleich zu den z.B. gleichzeitig beschlossenen 310 Mio. Euro für den Ausbau von Autostraßen zeigt sich jedoch die leider nach wie vor geringe Relevanz des Radverkehrs in den Augen der bayerischen Staatsregierung. Dabei wäre der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur vergleichsweise günstig und effektiv für die Luftreinhaltung. Und das Fahrrad ist nach eigener Aussage der Staatsregierung 'für kurze und mittlere Entfernungen das schnellste, effizienteste und ökologischste Verkehrsmittel'! Um zumindest die im „Radverkehrsprogramm Bayern 2025“ gesteckten Ziele wirklich zu erreichen und das „Radlland Bayern“ zu werden, braucht es aber vor allem auch erheblich mehr Personal für die Planung und Umsetzung, das die Kommunen berät und unterstützt. Andernfalls befürchten wir, dass die ohnehin geringen Finanzmittel nicht zeitnah und einfach abgerufen werden können.“

Bernadette Felsch: „Wir wollen ein faires und sicheres Miteinander auf den Straßen, Plätzen, Geh- und Radwegen. Wir wollen gute Luft und weniger Lärm - in den Städten genauso wie auf dem Land. Das bedeutet nichts weniger als eine Mobilitätswende. Deshalb halten wir an unserer Forderung nach einem Rad-Gesetz für Bayern fest. Denn ohne rechtliche Vorgaben bleibt jedem Landkreis, jeder Stadt und jeder Gemeinde selbst überlassen, ob und wie sie den Radverkehr stärkt. Berlin zeigt mit seinem kürzlich beschlossenen Mobilitätsgesetz, dass mit verbindlichen Vorgaben und Unterstützung mehr vorangeht! Wir möchten, dass die Staatsregierung die bayerischen Kommunen bei der Förderung des Radverkehrs nicht weiter mit dem Hinweis auf das kommunale Selbstverwaltungsrecht alleine lässt!“

Alle Forderungen der ADFC-Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ können auf der Aktionsseite www.radgesetz-bayern.de nachgelesen und unterstützt werden.

Hinweis für Redaktionen
Diese Presseinformation und weitere Meldungen gibt es online in unserem Pressebereich und unter www.radgesetz-bayern.de/medienbereich/pressemitteilungen.

Ein Rad-Gesetz für Bayern! auf Twitter: @RadgesetzBY

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Pressemitteilungen
news-3750 Mon, 09 Jul 2018 13:16:36 +0200 Ein Rad-Gesetz für Bayern! Forderung 4 https://www.adfc-bayern.de/news/article/ein-rad-gesetz-fuer-bayern-forderung-4/ Im Rahmen seiner Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern“ hat der ADFC Bayern sechs Kernforderungen aufgestellt. Bis zu den Landtagswahlen am 14. Oktober 2018 präsentiert der Fahrrad-Club hier seine Forderungen im Einzelnen. Heute Forderung 4: Eine Verdoppelung des Budgets für die Förderung des Radverkehrs Für den Ausbau des Radwegenetzes entlang von Staatsstraßen investierte der Freistaat Bayern von 2010 bis 2015 47 Mio. Euro und zahlte 83,6 Mio. Euro an Fördermitteln an die Kommunen aus. Das sind pro Jahr im Schnitt rund 26 Mio. Euro für den gesamten Freistaat. “Radlland Bayern“ wird man angesichts der Kosten für Straßenbaumaßnahmen so nicht. Wir fordern deshalb mindestens eine Verdoppelung auf 52 Mio. Euro pro Jahr. 
Problematisch ist aus unserer Sicht außerdem, dass Maßnahmen für den Radverkehr zu den freiwilligen kommunalen Aufgaben zählen. Das ist problematisch, weil so jede Kommune nach Kassenlage und eigenem Ermessen entscheidet, ob und wie sie Radinfrastruktur baut und pflegt und wie sie darüber hinaus den Radverkehr fördert.

Vom Bund erhalten alle Bundesländer anteilig 1,3 Milliarden Euro jährlich für den Verkehrsbereich aus dem Umsatzsteueraufkommen. Diese sogenannten Entflechtungsmittel sind die zentrale Finanzierungssäule für den ÖPNV und den kommunalen Straßenbau, einschließlich der Radverkehrsinfrastruktur. Diese Mittel sind künftig nicht mehr zweckgebunden. Um zu verhindern, dass finanzschwache Kommunen in Bayern dann beim Radverkehr streichen, ist es wichtig, dass der Freistaat Bayern ein Rad-Gesetz für Bayern erlässt, das Qualität und Leistungsumfang des kommunalen Radverkehrs regelt und Maßnahmen für die Radverkehrsförderung zur Pflicht macht. Ab 2020 muss es außerdem ein Investitionsförderprogramm für Radwege in Baulast von Freistaat und Kommunen geben.

Hier gibt es alle Forderungen im Überblick.

Und was hat das mit König Ludwig zu tun?

Auch König Ludwig von Bayern war ein begeisterter Radfahrer. Als solcher plante er kurz vor seinem Tod, ein königlich-bayerisches Velo-Gesetz zu erlassen. Doch ehe das Velo-Gesetz in Kraft treten konnte, ertrank König Ludwig II. am 13. Juni 1886 unter bis heute ungeklärten Umständen im Starnberger See. Damit der Radverkehr im Verkehr nicht auch untergeht, sondern gleichberechtigt mitschwimmt, und als Zeichen der Solidarität mit dem ertrunkenen König Ludwig II. fordern wir alle Radfahrerinnen und Radfahrer auf, bis zur Landtagswahl am 14. Oktober 2018 Schwimmflügel beim Radfahren zu tragen.

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Aktuelles
news-3704 Thu, 21 Jun 2018 11:36:19 +0200 Radverkehr in Dänemark: Von Profis lernen https://www.adfc-bayern.de/news/article/radverkehr-in-daenemark-von-profis-lernen/ Im Rahmen des 27. ADFC- Mittagsgesprächs mit Klaus Bondam, Direktor des Dänischen Fahrradverbandes, fordert der ADFC Bayern mehr Geld und Personal für die Förderung des Radverkehrs im Freistaat. „Für eine erfolgreiche Radverkehrsplanung und -förderung braucht es gemeinsame Ziele und Visionen, den politischen Willen und die Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure,“ betonte Klaus Bondam, Direktor des Dänischen Fahrradverbandes Cyklistforbundet, auf dem 27. ADFC-Mittagsgespräch. „Dass mit dem Radverkehr lebenswertere Städte, sauberere Luft, weniger Stau und weniger Lärm erreicht werden, muss im allgemeinen Bewusstsein verankert sein.“

Nationaler Fahrradfond Dänemark: 300 Mio. Euro für den Radverkehr
Der ehemalige Fahrradbürgermeister von Kopenhagen präsentierte am Donnerstag in München die Errungenschaften für den Radverkehr in Dänemark und speziell in Kopenhagen. Aus Mitteln des Nationalen Fahrradfonds wurden dort von 2009 bis 2014 u.a. 250 Kilometer neue Radwege gebaut und 3.250 neue Radabstellanlagen geschaffen. Das Ergebnis: Im Vergleich zu vorher stieg die Zahl der Radfahrenden durch die neuen Radwege um 24 Prozent. Zudem fühlen sich 63 Prozent der Radler*innen dort sicherer als auf den alten Routen. Für die kommenden Jahre hat sich die dänische Hauptstadt ambitionierte Ziele gesetzt: Bis 2025 sollen 75 Prozent aller zurückgelegten Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen. Ziel der „Nationalen Fahrradstrategie“ war und ist, mehr Menschen dazu zu bewegen, aufs Fahrrad zu steigen. Laut einer Umfrage sehen sich bereits heute 99 Prozent der Dänen als Radfahrende.

Bayern: Drei Personalstellen für den Radverkehr
Auch die bayerische Staatregierung hat mit dem „Radverkehrsprogramm Bayern 2025“ viel für den Radverkehr im Freistaat geplant. Das erklärte Ziel ist die Verdoppelung des Radverkehrsanteils von derzeit 11 auf 20 Prozent im Jahr 2025. Um dies zu erreichen ist nach Ansicht des ADFC Bayern allerdings eine enorme Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur nötig. ADFC-Landesvorsitzende Bernadette Felsch sagt: „Derzeit gibt es im Bayerischen Verkehrsministerium nur drei Personalstellen für den Radverkehr. Das ist zu wenig, um den bayernweiten Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur merklich voranzubringen.“ Um die Ziele des Radverkehrsprogramms auf den Weg zu bringen, sei politischer Gestaltungswille, die Vorbildfunktion des Freistaates und vor allem ausreichend Geld und Personal erforderlich.

Ein Rad-Gesetz für Bayern
Mit der Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ fordert der ADFC Bayern deshalb u.a. erheblich mehr Ressourcen für die Umsetzung des Radverkehrsprogramms 2025. Bernadette Felsch: „Bayern kann viel von Dänemark lernen. Dort besteht ein parteiübergreifender Konsens, dass der Ausbau des Radverkehrs eine vergleichsweise kostengünstige und sehr effiziente Möglichkeit ist, die Lebensqualität und den Umweltschutz zu verbessern. Und die Menschen haben verstanden, dass es für eine fahrradfreundliche Infrastruktur mehr braucht als nur Absichtserklärungen. Nur verbindliche landesweite Vorgaben sowie finanzielle und personelle Unterstützung bei der Umsetzung ermöglichen die Schaffung eines flächendeckenden und durchgängigen Radverkehrsnetzes.“

Alle Forderungen der Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ können auf der Aktionsseite www.radgesetz-bayern.de nachgelesen und unterstützt werden.

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Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 170.000 Mitgliedern, davon mehr als 26.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

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Pressemitteilungen
news-3698 Tue, 19 Jun 2018 15:17:50 +0200 Azubi gesucht! https://www.adfc-bayern.de/news/article/azubi-gesucht/ Richtig gehört - der ADFC Bayern bietet ab sofort eine Ausbildungsstelle zur/-m Kauffrau/-mann für Büromanagement an.   

Alle weiteren Informationen zu Deinen Aufgaben, Chancen und Qualifikationen findest du hier.

Wir freuen uns auf Dich! 

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Aktuelles
news-3696 Mon, 18 Jun 2018 14:11:55 +0200 Ein Rad-Gesetz für Bayern! Forderung 3 https://www.adfc-bayern.de/news/article/ein-rad-gesetz-fuer-bayern-forderung-3/ Im Rahmen seiner Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern“ hat der ADFC Bayern sechs Kernforderungen aufgestellt. Bis zu den Landtagswahlen am 14. Oktober 2018 präsentiert der Fahrrad-Club hier seine Forderungen im Einzelnen. Heute Forderung 3: Gute Radabstellplätze – insbesondere auch an allen bayerischen Bahnhöfen Ein Hindernis für den Umstieg aufs Rad ist, dass es häufig ein Problem ist, sein Radl sicher abzustellen, ohne dass es anderen im Weg steht. Während fast immer an Stellplätze für Autos gedacht wird, müssen Räder meist irgendwo an einen Baum, Zaun oder eine Wand gelehnt oder mühsam in den Keller getragen werden. Gute, komfortable und sichere Radabstellanlagen sind überall, besonders an Bahnhöfen, Mangelware. Deshalb fordern wir, dass der Freistaat Bayern an all seinen Immobilien mit gutem Beispiel vorangeht und in ausreichendem Maße komfortable Radabstellanlagen schafft.

Gleiches gilt für öffentlich geförderte Immobilien und für alle Schulen und Hochschulen. Hier sollen Fördermittel bereitgestellt werden, damit alle Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende ihre Fahrräder sicher unterstellen können.

Das Rad-Gesetz für Bayern soll insbesondere auch dafür sorgen, dass an allen Bahnhöfen und Haltestellen in Bayern ausreichende und überdachte Radabstellanlagen errichtet werden. Fördermittel müssen so bereitgestellt werden, dass in jeder größeren Stadt eine Fahrrad-Station am Bahnhof, also ein Fahrradparkhaus mit Fahrradwerkstatt und anderen Serviceangeboten, errichtet wird. In Städten ab 100.000 sollen es mindestens zwei sein.

Das Rad-Gesetz für Bayern soll verbindlich regeln, dass mindestens zwei bequem erreichbare Fahrrad-Stellplätze pro neu gebauter Wohnung zu errichten sind. Für bestehende Wohnungen soll nach einer Übergangszeit eine Nachrüstung mit Fahrrad-Stellplätzen verpflichtend sein und mit einem Bauförderprogramm unterstützt werden. Wo Nachrüstungen nicht oder mit keinem vertretbarem Aufwand möglich sind, müssen ausreichende und gesicherte Fahrradgaragen oder wettergeschützte Abstellanlagen im öffentlichen Raum geschaffen werden.

Hier gibt es alle Forderungen im Überblick.

Und was hat das mit König Ludwig zu tun?

Auch König Ludwig von Bayern war ein begeisterter Radfahrer. Als solcher plante er kurz vor seinem Tod, ein königlich-bayerisches Velo-Gesetz zu erlassen. Doch ehe das Velo-Gesetz in Kraft treten konnte, ertrank König Ludwig II. jedoch am 13. Juni 1886 unter bis heute ungeklärten Umständen im Starnberger See. Damit der Radverkehr im Verkehr nicht auch untergeht, sondern gleichberechtigt mitschwimmt, und als Zeichen der Solidarität mit dem ertrunkenen König Ludwig II. fordern wir alle Radfahrerinnen und Radfahrer auf, bis zur Landtagswahl am 14. Oktober 2018 Schwimmflügel beim Radfahren zu tragen.

Alle Forderungen werden auf www.radgesetz-bayern.de vorgestellt.

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Aktuelles
news-3688 Tue, 12 Jun 2018 09:43:38 +0200 Sichere und durchgängige Radwege für Bayern https://www.adfc-bayern.de/news/article/sichere-und-durchgaengige-radwege-fuer-bayern/ Zum Tag der Verkehrssicherheit fordert der ADFC Bayern einen rechtlichen Rahmen, der konkrete Maßnahmen für mehr Sicherheit im Verkehr zur Pflicht macht. Am 16. Juni ist Tag der Verkehrssicherheit. Der vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) seit 2005 ausgerufene bundesweite Aktionstag wird an jedem dritten Samstag im Juni begangen und soll an die Gefahren des Verkehrs erinnern und die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen.

Die Verkehrssicherheit von Radfahrenden hat sich in den vergangenen Jahren, anders als die Sicherheit von Autoinsassen, nicht verbessert. 2017 verloren 70 Radler*innen im bayerischen Straßenverkehr ihr Leben. Im Jahr davor waren es 68 getötete Radfahrende. Deutschlandweit steigt die Zahl der durch abbiegende LKW getöteten Radfahrer*innen seit einigen Jahren stetig. ADFC-Landesvorsitzende Bernadette Felsch sagt: „Wir sind leider weit entfernt von der „Vision Zero“, also dem Ziel, dass es keine Verkehrstoten auf den Straßen mehr gibt. Insbesondere der Ausbau einer sicheren Radverkehrsinfrastruktur hinkt dem Bedarf massiv hinterher. Damit sich endlich etwas ändert, brauchen wir einen rechtlichen Rahmen, der konkrete Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit zur Pflicht macht.“ Deshalb fordert der ADFC Bayern ein Rad-Gesetz für Bayern, in dem u.a. verbindliche Vorgaben für die Gestaltung von Radverkehrsanlagen, wie einheitliche Qualitätsstandards und Design-Vorgaben, geregelt sind.

Lösungen für mehr Verkehrssicherheit
Es gibt bereits zahlreiche Lösungen, die die Sicherheit für Radfahrende erhöhen. An Hauptverkehrsachsen müssen breite Radspuren mit physischen Barrieren vom Auto- und Schwerlastverkehr abgetrennt werden. Vor Kreuzungen müssen Radfahrer*innen im Sichtbereich des Kfz-Verkehrs geführt werden. Lkw müssen mit Abbiegeassistenzsystemen ausgestattet werden, um Abbiegeunfälle, die für Radfahrende meist tödlich enden, zu verhindern. An besonders gefährlichen Kreuzungen muss der Radweg mit Signalfarbe markiert und der Kfz-Verkehr um aufgepflasterte Eckinseln herumgeführt werden. Verkehrsberuhigung sowie getrennte Ampelphasen für Abbieger und Geradeausfahrer erhöhen die Sicherheit ebenfalls.

Deutlich mehr Geld, Personal und ein sicheres Radwegenetz in ganz Bayern nötig
Bislang entscheidet jede Kommune selbst, ob und in welchem Umfang sie den Radverkehr fördert und ob und wie sie die Radinfrastruktur ausbaut und gestaltet. Das Ergebnis ist im Regelfall ein Flickenteppich aus meist zu schmalen Radfahr-Streifen und Bordstein-Radwegen mit großen Lücken im Radwegenetz. Bernadette Felsch: „Eine moderne und zeitgemäße Fahrradinfrastruktur lädt nicht nur robuste und routinierte Radfahrende, sondern alle zum Radfahren ein. Wir brauchen sichere und durchgängige Radwege, auf denen Menschen jeden Alters komfortabel und ohne Angst unterwegs sein können. Für die dringend erforderliche Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur ist deutlich mehr Geld und Personal nötig, als derzeit durch die Landesregierung eingeplant ist.“

Alle Forderungen der ADFC-Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ können auf der Aktionsseite www.radgesetz-bayern.de nachgelesen und unterstützt werden.

Hinweis für Redaktionen
Bildmaterial erhalten Sie auf Anfrage. Diese Presseinformation und weitere Meldungen gibt es online in unserem Pressebereich und unter www.radgesetz-bayern.de/medienbereich/pressemitteilungen.

Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 170.000 Mitgliedern, davon mehr als 26.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

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Pressemitteilungen
news-3687 Mon, 11 Jun 2018 14:12:27 +0200 ADFC Bayern gewinnt bei der Google.org Impact Challenge 2018 https://www.adfc-bayern.de/news/article/adfc-bayern-gewinnt-bei-der-googleorg-impact-chal/ Der Landesverband Bayern des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs gehört mit seinem Radverkehrsquiz zu den Gewinnern der Google.org Impact Challenge 2018, einem Förderwettbewerb für gemeinnützige Organisationen und Vereine in Deutschland. In der Kategorie „Lokale Projekte“ ist der Fahrrad-Club eine von 50 Organisationen, die Fördergelder in Höhe von 20.000 Euro erhalten. „Wir freuen uns riesig über die Finanzspritze und insbesondere über die vielen Stimmen, die unser Projekt bekommen hat“, sagt Landesgeschäftsführerin Petra Husemann-Roew. „Verkehrssicherheit ist und bleibt ein wichtiges Thema, das nicht genug gefördert werden kann. Mit dem Gewinn werden wir das Radverkehrsquiz technisch modernisieren, digitalisieren und um Inhalte für Kinder, Jugendliche und Senioren erweitern. Unser Dank gilt allen, die für unser Projekt gestimmt haben und sich so für mehr Sicherheit im Verkehr einsetzen.“

Bei dem Wettbewerb wurden über 2.500 Ideen eingereicht, für die beim Online-Voting fast 400.000 Stimmen abgegeben wurden. Insgesamt zeichnete Google 62 Projekte in Deutschland aus.

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Aktuelles
news-3681 Tue, 05 Jun 2018 10:02:44 +0200 Ein Rad-Gesetz für Bayern! Forderung 2 https://www.adfc-bayern.de/news/article/ein-rad-gesetz-fuer-bayern-forderung-2/ Im Rahmen seiner Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern“ hat der ADFC Bayern sechs Kernforderungen aufgestellt. Bis zu den Landtagswahlen am 14. Oktober 2018 präsentiert der Fahrrad-Club hier seine Forderungen im Einzelnen. Heute Forderung 2: Ein sicheres, komfortables und durchgängiges Radwegenetz in ganz Bayern Verbindliche Vorgaben für die Gestaltung von Radverkehrsanlagen gibt es bislang nicht. Jeder Kommune bleibt selbst überlassen, ob und in welchem Umfang sie den Radverkehr fördert und ob und wie sie die Radinfrastruktur ausbaut und gestaltet. Oft entscheidet allein die Kassenlage oder der Wille der gerade amtierenden Kommunalpolitiker*innen. Das Ergebnis ist im Regelfall ein Flickenteppich aus meist zu schmalen Radfahrstreifen und Bordsteinradwegen mit großen Lücken im Radwegenetz. Damit trauen sich leider meist bestenfalls erwachsene, robuste und routinierte Radfahrende aufs Radl. Eine gute Fahrradinfrastruktur muss aber auch Einsteiger*innen zum Radfahren einladen.

Radverkehrsanlagen müssen außerdem dem wachsenden Bedarf und der zunehmenden Vielfalt durch Pedelecs, Lastenräder, Fahrradanhänger etc. angepasst werden. Mit einem Rad-Gesetz für Bayern müssen einheitlich gültige Qualitätsstandards, Regelwerke und Design-Vorgaben geschaffen werden, damit Menschen jeden Alters sicher und komfortabel Rad fahren können. Grundlage dafür sollen die „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen“ in Verbindung mit den ADFC-Leitlinien für Radinfrastruktur sein, die der Freistaat zum verbindlichen Standard für ganz Bayern macht.

Mit über 300 km Radschnellwegen macht Holland vor, wie man mit Hilfe des Radverkehrs Staus, Lärm und Schadstoffemissionen reduzieren und Berufspendler zum Umsteigen aufs Radl bewegen kann. Diese breiten, asphaltierten und Kfz-Verkehr-freien Radverbindungen ermöglichen ein zügiges und stressfreies Radfahren. Im Vergleich zu Autostraßen sind sie auch schnell und günstig zu bauen.
Das Rad-Gesetz für Bayern muss den Bau und Ausbau von Radschnellwegen forcieren. Weil Radschnellwegverbindungen oft kommunale Grenzen überschreiten, fordern wir, dass der Freistaat Bayern die Straßenbaulast, also die Verantwortung und Finanzierung für den Bau und Unterhalt der Radschnellwege, übernimmt. Der Freistaat soll sich außerdem dafür einsetzen, dass auch im Bundesfernstraßengesetz Radschnellwegen in urbanen Räumen Vorrang vor Autobahnen und Bundesfernstraßen eingeräumt wird.

Hier gibt es alle Forderungen im Überblick.

Und was hat das mit König Ludwig zu tun?

Auch König Ludwig von Bayern war ein begeisterter Radfahrer. Als solcher plante er kurz vor seinem Tod, ein königlich-bayerisches Velo-Gesetz zu erlassen. Doch ehe das Velo-Gesetz in Kraft treten konnte, ertrank König Ludwig II. jedoch am 13. Juni 1886 unter bis heute ungeklärten Umständen im Starnberger See. Damit der Radverkehr im Verkehr nicht auch untergeht, sondern gleichberechtigt mitschwimmt, und als Zeichen der Solidarität mit dem ertrunkenen König Ludwig II. fordern wir alle Radfahrerinnen und Radfahrer auf, bis zur Landtagswahl am 14. Oktober 2018 Schwimmflügel beim Radfahren zu tragen.

Alle Forderungen werden auf www.radgesetz-bayern.de vorgestellt.

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Aktuelles
news-3675 Wed, 30 May 2018 09:34:28 +0200 Rad-Gesetz für Bayern: Radverkehrsförderung zur Pflicht machen https://www.adfc-bayern.de/news/article/rad-gesetz-fuer-bayern-radverkehrsfoerderung-zur-pf/ Zum Weltfahrradtag am 3.6. fordert der ADFC Bayern gute Radabstellplätze und eine Verdoppelung des Budgets für die Förderung des Radverkehrs im Freistaat Am kommenden Sonntag ist erster UN-Weltfahrradtag. Die Vereinten Nationen (UN) haben in einer Resolution den 3. Juni als jährlichen Weltfahrradtag ausgerufen und alle Mitgliedstaaten aufgefordert, den Radverkehr zu fördern. Ein Hindernis für den Umstieg aufs Rad ist, dass es häufig ein Problem darstellt, sein Radl sicher abzustellen, ohne, dass es anderen im Weg steht. ADFC-Landesvorsitzende Bernadette Felsch sagt: „Während fast immer an Stellplätze für Autos gedacht wird, müssen Räder meist irgendwo an einen Baum, Zaun oder eine Wand gelehnt oder mühsam in den Keller getragen werden. Gute, komfortable und sichere Radabstellanlagen sind überall Mangelware, besonders an Bahnhöfen. Das muss sich ändern.“ Deshalb fordert der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Bayern, dass an allen bayerischen Bahnhöfen und Haltestellen ausreichende und überdachte Radabstellanlagen errichtet werden. Der Freistaat Bayern soll an all seinen Immobilien mit gutem Beispiel vorangehen und genügend komfortable Radabstellanlagen schaffen. Fördermittel müssen so bereitgestellt werden, dass in jeder größeren Stadt eine Fahrrad-Station am Bahnhof, also ein Fahrradparkhaus mit Fahrradwerkstatt und anderen Serviceangeboten, errichtet wird. In Städten ab 100.000 Einwohner*innen sollen es mindestens zwei sein.

Verdoppelung des Budgets für die Radverkehrsförderung
Für den Ausbau des Radwegenetzes entlang von Staatsstraßen investierte der Freistaat Bayern von 2010 bis 2015 47 Mio. Euro und zahlte 83,6 Mio. Euro an Fördermitteln an die Kommunen aus. Das sind pro Jahr im Schnitt rund 26 Mio. Euro für den gesamten Freistaat. “Radlland Bayern“ wird man angesichts der Kosten für Straßenbaumaßnahmen so nicht. Zum Vergleich: Für die Bestandserhaltung, Um- und Ausbau der Staatsstraßen standen 2017 270 Mio. Euro zur Verfügung. Dasselbe Budget für die Kfz-Infrastruktur gilt für 2018. Das ist der höchste Wert aller Zeiten. Der ADFC Bayern fordert deshalb mindestens eine Verdoppelung des Radverkehrsbudgets auf 52 Mio. Euro pro Jahr.

Ein Rad-Gesetz für Bayern
Felsch: „Maßnahmen für den Radverkehr zählen zu den freiwilligen kommunalen Aufgaben. Das ist ein Problem, denn so kann jede Kommune nach Kassenlage und eigenem Ermessen entscheiden, ob und wie sie Radinfrastruktur baut und pflegt und wie sie darüber hinaus den Radverkehr fördert.“ Mit der Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ fordert der ADFC Bayern deshalb einen verbindlichen rechtlichen Rahmen für die Radverkehrsförderung.

Alle Forderungen der Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ können auf der Aktionsseite www.radgesetz-bayern.de nachgelesen und unterstützt werden.

Hinweis für Redaktionen
Bildmaterial finden Sie im Anhang. Diese Presseinformation und weitere Meldungen gibt es online in unserem Pressebereich und unter www.radgesetz-bayern.de/medienbereich/pressemitteilungen.

Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 165.000 Mitgliedern, davon mehr als 26.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

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Pressemitteilungen
news-3671 Mon, 28 May 2018 14:29:10 +0200 Ein Rad-Gesetz für Bayern! Unsere Forderungen https://www.adfc-bayern.de/news/article/ein-rad-gesetz-fuer-bayern-unsere-forderungen/ Im Rahmen seiner Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern“ hat der ADFC Bayern sechs Kernforderungen aufgestellt, die eine sichere und entspannte Mobilität für alle und überall in Bayern gewährleisten sollen. Alle Forderungen werden auf https://www.radgesetz-bayern.de/ vorgestellt. Bis zu den Landtagswahlen am 14. Oktober 2018 stellt der ADFC Bayern die Forderungen einzeln vor. Eine Forderung lautet:

Ein verbindlicher Maßnahmenplan zum „Radverkehrsprogramm 2025“

Die Ziele des “Radverkehrsprogramms Bayern 2025” der bayerischen Staatsregierung sind erfreulich ambitioniert. Wir sind allerdings sehr skeptisch, dass diese Ziele bis 2025 auch nur annähernd erreicht werden können. Damit das Radverkehrsprogramm kein leeres Versprechen bleibt, fordern wir ein Rad-Gesetz für Bayern, das einen konkreten Maßnahmenplan zur Pflicht macht. Dieser muss darlegen, wie und mit welchen Mitteln und Schritten die gesteckten Ziele bis 2025 erreicht werden sollen.

Auch König Ludwig von Bayern war ein begeisterter Radfahrer. Als solcher plante er kurz vor seinem Tod, ein königlich-bayerisches Velo-Gesetz zu erlassen. Doch ehe das Velo-Gesetz in Kraft treten konnte, ertrank König Ludwig II. jedoch am 13. Juni 1886 unter bis heute ungeklärten Umständen im Starnberger See. Damit der Radverkehr im Verkehr nicht auch untergeht, sondern gleichberechtigt mitschwimmt, und als Zeichen der Solidarität mit dem ertrunkenen König Ludwig II. fordern wir alle Radfahrerinnen und Radfahrer auf, bis zur Landtagswahl am 14. Oktober 2018 Schwimmflügel beim Radfahren zu tragen.

Wie lauten weitere Forderungen? Hier nachlesen.
 

 

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Aktuelles Aktuelles
news-3664 Thu, 24 May 2018 09:44:56 +0200 Deutsch-russischer Gedankenaustausch zum Radverkehr https://www.adfc-bayern.de/news/article/deutsch-russischer-gedankenaustausch-zum-radverkeh/ ADFC Bayern gibt Fahrradaktivisten in St. Petersburg Tipps – stellvertretender Landesvorsitzender Friedrich Zeller im Gespräch mit russischen Radfahrern München, 24.05.2018 – Während der deutsch-russischen Woche gab es vielfältige Begegnungen St. Petersburger Aktivisten mit deutschen Repräsentanten. Dr. Friedrich Zeller, stellvertretender Vorsitzender des Allgemeine Deutsche Fahrrad-Clubs (ADFC) Bayern, berichtete russischen Fahrrad-Vertretern, wie der ADFC versucht, mit Expertenwissen die bayerische Verkehrspolitik und Verkehrsplanung mitzugestalten. Die russische Szene der Umweltaktivisten ist vielfältig wie das ganze Land. Die Pioniere des Radverkehrs in St. Petersburg verdienen für ihren Einsatz großen Respekt! „Radfahren ist in St. Petersburg nicht empfehlenswert“, so steht es im Reiseführer über die russische Stadt an der Newa. Damit ist kurz und knapp beschrieben, wie sich die verkehrliche Situation in St. Peterburg darstellt und warum der Modalsplit des Fahrrads bei 1,6 Prozent liegt. Umso mutiger sind die Aktivisten der St. Petersburger Radl-Szene, die der stellvertretende ADFC-Landesvorsitzende, Dr. Friedrich Zeller, besuchte. Im Rahmen der deutsch-russischen Woche war der ADFC Bayern eingeladen, über die verkehrspolitischen Anstrengungen des deutschen Fahrrad-Clubs zu berichten.

Der stellvertretende Landesvorsitzende hatte in St. Petersburg die Gelegenheit, mit den Studenten und mit anderen Fahrrad-Begeisterten der 4,5 Millionen Einwohner umfassenden Stadt Gedanken über den richtigen Weg der Fahrradförderung auszutauschen. In seinem Vortrag verwies er darauf, dass Bayern nicht als großartiges Vorbild gelten kann, da der große Wurf in der Verkehrspolitik keineswegs erkennbar sei. Andererseits habe Bayern zweifellos einen im Vergleich zu Russland hohen Stand der Radwege-Infrastruktur aufzuweisen.

Die Fahrradfreunde von St. Petersburg bemühen sich sehr, das Rad als intelligentes Fortbewegungsmittel in das Bewusstsein der Stadtgesellschaft zu bringen. Mit seinen großen, breit ausgebauten Magistralen scheint alles auf das Auto ausgerichtet zu sein. Allerdings verfügt St. Petersburg – ebenso wie Moskau – über eine erstklassige U-Bahn und ein vielfältiges Bus-System. Also beste Voraussetzungen, um das Rad für die erste und die letzte Meile zu nutzen. Hinzu kommt, dass St. Petersburg von vielen Kanälen durchzogen ist, schließlich wurde es 1704 von Zar Peter im Mündungsdelta der Newa gegründet. Die Kanäle und noch zu schaffende Fährverbindungen über die Newa könnten dem Fahrrad einen originären Systemvorteil verschaffen.

Die Fahrrad-Aktivisten, ihre schwierige Ausgangslage und ihre guten Ideen erinnern an die achtziger Jahre, in denen der ADFC und andere umweltbewegte Verbände erste Schritte zur Verkehrswende forderten. Die Aktivisten in St. Petersburg sind zu bewundern: Mit wenig mehr als ihrem Elan und ihrer Überzeugung kämpfen sie für eine moderne Stadt, die das Fahrrad zu seiner Geltung bringt. Sie wollen einen intelligenteren Verkehr, ruhigere Straßen und mehr Lebensqualität. Friedrich Zeller fasst seine Erlebnisse folgendermaßen zusammen: „Am Beispiel St. Petersburg habe ich wieder einmal gesehen, wie vielfältig die russische Gesellschaft ist und wie viele Menschen sich für die Zivilgesellschaft engagieren. Ich rate jedem, einmal nach Russland zu reisen. Vor den mutigen Radl-Aktivisten ziehe ich meinen Hut!“

 

Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 165.000 Mitgliedern, davon mehr als 26.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

 

 

 

 

 

 

 

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Aktuelles
news-3659 Fri, 18 May 2018 00:01:00 +0200 20.000 Euro für den ADFC Bayern https://www.adfc-bayern.de/news/article/20000-euro-fuer-den-adfc-bayern/ Machen Sie mit bei der Google Impact Challenge! Stimmen Sie für das ADFC-Projekt! Schenken Sie dem ADFC bitte ein paar Minuten Ihrer Zeit. Diese paar Minuten können für den ADFC 20.000 Euro wert sein! Und Sie können damit einen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit leisten! Mit seinem Radverkehrs-Quiz, ist der ADFC Bayern in die Endausscheidung der Google Impact Challenge gekommen, eines Förderwettbewerbs für gemeinnützige Organisationen und Vereine in Deutschland, Dem ADFC Bayern winken dabei 20.000 Euro, welche die Hälfte der 100 Finalisten in der Kategorie Lokale Projekte erhalten. Ob der ADFC Bayern zu den 50 Gewinnern gehört und ihm die 20.000 Euro nach Abschluss des Wettbewerbs auch tatsächlich zur Verfügung stehen, hängt auch von Ihnen ganz persönlich ab. Helfen Sie dem ADFC, das Fördergeld zu gewinnen!
Machen Sie also mit bei der Google Impact Challenge!
Stimmen Sie für das ADFC-Projekt!

Was ist das für ein Projekt und was hat der ADFC vor mit dem Geld?

An der Google Impact Challenge, einem Förderwettbewerb für gemeinnützige Organisationen in Deutschland, beteiligt hat sich der ADFC mit seinem Radverkehrs-Quiz, das er technisch modernisieren und zeitgemäß aufbereiten will. Denn Verkehrssicherheit ist ein wichtiges Thema im ADFC. Derzeit stellen Fotos Situationen dar, die beim Radfahren typischerweise immer wieder vorkommen. Drei alternative Antworten stehen zu jedem der Bilder zur Wahl, von denen nur eine regelkonform und richtig ist. Die Inhalte basieren auf der Alltagserfahrung der ADFC-Aktiven und spiegeln die für den Verkehrsalltag wichtigsten Regeln aus Radfahrersicht wider. Mehr zum Radverkehrs-Quiz und seiner Verwendung finden SIe im Menüpunkt Verkehrssicherheit.

Ziel des ADFC ist eine Digitalisierung des Quiz. Es soll über verschiedene Medien zugänglich werden und interaktiv zu lösen sein. Videos sollen die Fotos ergänzen und neue Themen und zielgruppenspezifische Inhalte für Kinder, Jugendliche und Senioren das Spektrum erweitern. Außerdem soll das Quiz im gesamten Landesverband verfügbar werden.

Diese Ziele zu verwirklichen, kostet Geld. Dass der ADFC Bayern mit seinem Radverkehrs-Quiz bei der Google Impact Challenge in die Endausscheidung gekommen ist, bietet eine gute Chance für die Finanzierung des Projekts. Der ADFC Bayern ist einer von 100 Finalisten in der Kategorie Lokale Projekte. Der Hälfte von ihnen winken nach Abschluss der öffentlichen Online-Abstimmung 20.000 Euro. Ob der ADFC Bayern zu den 50 Gewinnern gehört und ihm nach Abschluss des Wettbewerbs auch tatsächlich 20.000 Euro zur Verfügung stehen, hängt auch von Ihnen ganz persönlich ab.

Schenken Sie dem ADFC bitte ein paar Minuten Ihrer Zeit. Diese paar Minuten können für den ADFC 20.000 Euro wert sein! Und Sie können damit einen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit leisten! Helfen Sie dem ADFC, das Fördergeld zu gewinnen! Machen Sie mit bei der öffentlichen Abstimmung und stimmen Sie für das ADFC-Projekt!

Die Abstimmung läuft vom 18. Mai bis 6. Juni 2018.

Hier können Sie abstimmen.

Sollten Sie Bedenken haben, Google Ihre Unterstützung für den ADFC zu offenbaren, so bedenken Sie bitte auch, wie oft Sie Google-Angebote wie Suchmaschine, Karte, YouTube oder das Betriebssystem Android benutzen und dabei Datenspuren hinterlassen.

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Aktuelles
news-3657 Mon, 14 May 2018 16:06:36 +0200 Sicheres Radwegnetz statt Flickenteppich https://www.adfc-bayern.de/news/article/sicheres-radwegnetz-statt-flickenteppich/ Am Internationalen Tag der Familie bekräftigt der ADFC Bayern seine Forderung nach einem sicheren, komfortablen und durchgängigen Radwegnetz für Radfahrende jeden Alters. München, 14.05.2018 – Zu schmale Radfahr-Streifen und Bordstein-Radwege, die nicht selten im Nichts enden – gerade Kinder und Senior*innen werden in der bayerischen Radinfrastrukturplanung nicht mitgedacht. ADFC-Landesvorsitzende Bernadette Felsch sagt: „Eine angemessene Radverkehrsinfrastruktur ist nur eine solche, auf der sich auch schwächere Verkehrsteilnehmer*innen nicht um ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben sorgen müssen. Fahrradfahren muss für die ganze Familie sicher und attraktiv sein, nicht nur für erwachsene, robuste und routinierte Radfahrende. Wir brauchen deshalb schnellstmöglich eine Fahrradinfrastruktur, die auch Kinder, ältere Menschen und generell Einsteiger*innen zum Radfahren einlädt.“ Radverkehrsanlagen müssten außerdem dem wachsenden Bedarf und der zunehmenden Produktvielfalt durch Pedelecs, Lastenräder und Fahrradanhänger angepasst werden.

Ohne verbindliche Vorgaben keine konsequente Radverkehrsförderung
Verbindliche Vorgaben für die Gestaltung von Radverkehrsanlagen gibt es bislang nicht. Jeder bayerischen Kommune bleibt selbst überlassen, ob und in welchem Umfang sie den Radverkehr fördert und ob und wie sie die Radinfrastruktur ausbaut und gestaltet. Das Ergebnis ist ein Flickenteppich aus unterschiedlichsten Radverkehrsanlagen mit großen Lücken im Radwegenetz. Felsch: Damit Menschen jeden Alters sicher und komfortabel Rad fahren können, müssen einheitlich gültige Qualitätsstandards, Regelwerke und Design-Vorgaben geschaffen werden. Dafür braucht es dringend eine gesetzliche Grundlage.“

Ein Rad-Gesetz für Bayern
Mit der Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ fordert der ADFC Bayern deshalb einen verbindlichen rechtlichen Rahmen für ein sicheres, komfortables und durchgängiges Radwegnetz in ganz Bayern und für den Bau von Radschnellwegen. Weil Radschnellwegverbindungen oft kommunale Grenzen überschreiten, muss der Freistaat Bayern die Straßenbaulast, also die Verantwortung und Finanzierung für den Bau und Unterhalt der Radschnellwege, übernehmen. Der Freistaat soll außerdem die umweltfreundliche Mobilität besser fördern und Radschnellwegen insbesondere in urbanen Räumen Vorrang vor Autobahnen und Bundesfernstraßen einräumen.

Alle Forderungen der Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ können auf der Aktionsseite www.radgesetz-bayern.de nachgelesen und unterstützt werden.

Hinweis für Redaktionen
Bildmaterial finden Sie im Anhang. Diese Presseinformation und weitere Meldungen gibt es online in unserem Pressebereich und unter www.radgesetz-bayern.de/medienbereich.

 

Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 165.000 Mitgliedern, davon mehr als 26.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

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Pressemitteilungen
news-3616 Mon, 23 Apr 2018 11:11:08 +0200 Fahrrad-Demonstration für ein Rad-Gesetz https://www.adfc-bayern.de/news/article/fahrrad-demonstration-fuer-ein-rad-gesetz/ ADFC-Radsternfahrt lockt 5.000 Teilnehmer*innen auf die Straßen Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung fuhren bei der diesjährigen ADFC-Radsternfahrt am Sonntag rund 5.000 Teilnehmende aus der gesamten Metropolregion München auf autofreien Straßen durch die Landeshauptstadt. „Wir sind hochzufrieden mit der Teilnehmerzahl. Dass sich die Menschen aus München und dem Umland eine bessere Radverkehrsinfrastruktur wünschen, haben sie heute eindrucksvoll demonstriert“, erklärt Andreas Groh, stellvertretender Vorsitzender des ADFC München.

König Ludwig II. verliest königlich bayerisches Velo-Gesetz
Beim Eintreffen auf dem Königsplatz erlebten die Radlerinnen und Radler eine Überraschung: König Ludwig II., begleitet von seinen Gefolgsleuten auf Hochrädern, begrüßte die Massen und führte die Fahrraddemonstration zum Olympiapark an. Auf der Hauptbühne des Radl-Festivals SattelFest traf er auf die Teilnehmer*innen der vom ADFC organisierten Podiumsdiskussion. Als Unterstützer der Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ verlas der Kini dort sein königliches Velo-Gesetz von 1880, das von ADFC-Historikern entdeckt worden war. Im Anschluss zog er sich Schwimmflügel an. „Die Schwimmflügel stehen für das Ziel, nicht wie er unterzugehen, sondern als Radfahrende im Verkehr gleichberechtigt mitzuschwimmen“, erläuterte Bernadette Felsch, Landesvorsitzende des ADFC Bayern und Sprecherin der Initiative.

Forderungen des ADFC Bayern
Bernadette Felsch forderte im Namen des ADFC und aller Radsternfahrtteilnehmer:

1.    Einen verbindlichen Maßnahmenplan zum „Radverkehrsprogramm Bayern 2025“
2.    Ein sicheres, komfortables und durchgängiges Radwegenetz in ganz Bayern
3.    Gute Radabstellplätze – insbesondere auch an allen bayerischen Bahnhöfen
4.    Eine Verdoppelung des Budgets für die Förderung des Radverkehrs
5.    Dreimal mehr Personal für die Umsetzung des "Radverkehrsprogramms Bayern 2025"
6.    Eine deutliche Verbesserung der Fahrradmitnahme in Bus und Bahn

Positionen der Parteien zum Rad-Gesetz
„Ohne ein Rad-Gesetz bleibt jeder Stadt und jeder Gemeinde selbst überlassen, ob und wie sie den Radverkehr stärkt“, betonte Bernadette Felsch. Bei den Podiumsgästen traf dies auf Zustimmung. Nur Thomas Huber, CSU, sprach sich gegen ein Gesetz aus. Erst müssten Barrieren im Kopf abgebaut werden, die einer Förderung des Radverkehrs im Wege stehen. Demgegenüber machte Michael Piazolo von den Freien Wählern deutlich, dass die Defizite im Radverkehr in Bayern in den vergangenen 40 Jahren zwar erkannt, aber nicht beseitigt wurden. Wenn es ein Rad-Gesetz gäbe, würden die Kommunen den Turbo einlegen, meinte auch Bernhard Roos, Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Industrie- und Verkehrspolitik. Für Florian Paul, Radverkehrsbeauftragter der Stadt München, hakt es noch an der Infrastruktur und der Akzeptanz des Fahrrads als Alltagsverkehrsmittel. Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen Landtagsfraktion, sprach sich vehement für mehr Investitionen aus Steuergeldern in die Radverkehrsinfrastruktur aus. Derzeit fließe ein großer Teil der Staatseinnahmen in den Ausbau des Pkw-Verkehrs.

Gutes Beispiel Dänemark
Gastredner Klaus Bondam, Direktor des dänischen Radfahrerverbandes DCF und ehemaliger Radlbürgermeister von Kopenhagen, erklärte, dass es ohne breiten politischen Konsens nicht möglich sei, den Radverkehr voranzubringen. In Dänemark gäbe es in allen Parteien Zustimmung zur Radverkehrsförderung und umfangreiche nationale Fördermittel für die Radverkehrsinfrastruktur, um die sich die Kommunen bewerben können.

Alle Forderungen der Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ können auf der Aktionsseite www.radgesetz-bayern.de nachgelesen und unterstützt werden.

Hinweise für Redaktionen
Hintergründe zu König Ludwig II. und seinem Velo-Gesetz können Sie unter https://www.radgesetz-bayern.de/koenigliches-velo-gesetz/ nachlesen. Bildmaterial gibt es im Anhang und auf Anfrage. Bei Nutzung des Fotomotivs „Kini Königsplatz“ bitte folgende Angabe verwenden: „Fotograf: Tobias Hase“. Bei Nutzung des Motivs „Podium Schwimmflügel“ bitte „ADFC Bayern“ verwenden (v.l.n.r.: Bernhard Roos, SPD, König Ludwig II. alias Bastian Braun, Bernadette Felsch, ADFC, Katharina Schulze, Grüne, Thomas Huber, CSU, Michael Piazolo, Freie Wähler, Klaus Bondam, Direktor des dänischen Radfahrerverbandes DCF, Florian Paul, Landeshauptstadt München, Andreas Groh, ADFC). Diese Presseinformation und weitere Meldungen gibt es online in unserem Pressebereich.

Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 165.000 Mitgliedern, davon mehr als 25.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

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Landesverband Pressemitteilungen Pressemitteilungen
news-3637 Mon, 23 Apr 2018 10:58:00 +0200 Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ geht in die 18. Runde https://www.adfc-bayern.de/news/article/mitmachaktion-mit-dem-rad-zur-arbeit-geht-in-die/ Arbeitsweg statt Fitnessstudio Am 1. Mai startet die bundesweite Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ von AOK und ADFC. Berufstätige aus ganz Deutschland können sich kostenfrei beteiligen, wenn sie zwischen Mai und August an mindestens 20 Tagen den Arbeitsweg auf dem Rad zurücklegen. Im Team oder alleine – jeder Teilnehmer hat die Chance, Reisen, Fahrräder und Zubehör zu gewinnen.   Radfahren hält gesund und fit, ist günstig, schont die Umwelt und spart Zeit. Bereits 30 Minuten Bewegung pro Tag steigern die Leistungsfähigkeit und senken das Krankheitsrisiko. Die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ fördert deshalb die Fortbewegung auf dem Fahrrad. Arbeitnehmer können dieses Jahr bereits zum 18. Mal teilnehmen.  
 
Petra Husemann-Roew, Landesgeschäftsführerin ADFC Bayern: „Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad für den Arbeitsweg. Wir begrüßen diese erfreuliche Entwicklung und fördern sie, wo es geht. Diese Aktion ist das beste Beispiel dafür, dass es häufig nur eine kleine Anregung braucht, um sein Verhalten zu ändern. Eine Auswertung der AOK zeigt, dass zwei Drittel der Teilnehmer*innen auch nach dem Aktionszeitraum weiter mit dem Rad zur Arbeit fahren. Im Ergebnis ist das ein Gewinn für alle, denn tägliches Radeln stärkt die persönliche Gesundheit, schont den Geldbeutel und entlastet gleichzeitig unseren Lebensraum von zu viel motorisiertem Verkehr.“
 
Nach der einmaligen Registrierung werden die Tage, an denen das Rad für den Weg zur Arbeit genutzt wurde, in einen Online-Kalender eingetragen. Die Länge der Strecke spielt dabei keine Rolle. Auch Pendler können einen Teil der Strecke mit dem Rad zurücklegen und dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiterfahren. Der Einstieg in den Aktionszeitraum vom 1. Mai bis 31. August ist jederzeit möglich.  
 
Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, Hubertus Räde, freut sich auf noch mehr Teilnehmer in diesem Jahr. „Wenn man bedenkt, dass von allen Fahrradbesitzern nur 32 Prozent dieses auf dem Weg zur Arbeit nutzen, gibt es noch viele Menschen, die wir
mit unserer Aktion aufs Fahrrad holen können “, so Räde. „Sie alle können erleben, wie gut es der Gesundheit tut, sich täglich zu bewegen.“
 
Die bundesweite Auftaktveranstaltung startete am vergangenen Samstag auf dem FahrradFestival „SattelFest“ im Olympiapark in München. Vertreter von AOK, ADFC, dem Bayerischen Staatsministerium, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, DGB und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, vbw radelten gemeinsam auf der Hauptbühne und zeigten symbolisch, was die Teilnehmer der Aktion bewirken können: 18 Millionen geradelte Kilometer, rund 3.500.000 kg eingespartes CO2 und 418 Millionen Kcal – das erreichten die rund 60.000 bayerischen Arbeitnehmer, die sich 2017 an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ beteiligten.
 
vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Als Hauptsponsor freuen wir uns darüber, dass das Interesse an dieser gemeinsamen Präventionsaktion weiterhin steigt. Besonders positiv ist die hohe Zahl der teilnehmenden Betriebe. Die Aktion schafft mehr Bewusstsein für Gesundheit und motiviert tausende Menschen zu mehr Bewegung im Alltag. Sie hilft den Mitarbeitern, fit zu bleiben, und ist ein Plus für Arbeitnehmer wie für Arbeitgeber. Denn wenn jeder Einzelne etwas Gutes für seine Gesundheit tut, profitiert auch der Arbeitgeber. Eine gesunde Belegschaft ist ein wichtiger Aspekt der Fachkräftesicherung.“
 
Initiatoren der Mitmachaktion sind der ADFC Bayern und die AOK Bayern. Seit Jahren ist die Kooperation mit den beiden Sozialpartnern, der vbw  und dem DGB Bayern, der Erfolgsfaktor für die gemeinsame Initiative. Die vbw fördert auch in diesem Jahr „Mit dem Rad zur Arbeit“.
 
Die Schirmherrschaft hat die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml übernommen.
 
Alle Details und Anmeldeunterlagen gibt es auf der Aktionswebsite www.mit-dem-rad-zurarbeit.de
 
Hinweis für Redaktionen: Bildmaterial finden Sie im Anhang.  
 
Bild 1: Auftaktveranstaltung am 21. April (v.l.n.r.): Burkhard Stork, ADFC-Bundesgeschäftsführer, Steve Plesker, Geschäftsführer Markt AOK-Bundesverband, Dr. Verena Di Pasquale, stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern, Ruth Nowak, Amtschefin Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, Petra Husemann-Roew, Geschäftsführerin ADFC Bayern, Ivor Parvanov, vbw Sozial- und Gesellschaftspolitik, Hubertus Räde, stv. Vorstandsvorsitzender AOK Bayern

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Pressemitteilungen
news-3595 Mon, 16 Apr 2018 15:12:43 +0200 ADFC-Landesversammlung Bayern mit neuem Vorsitz https://www.adfc-bayern.de/news/article/adfc-landesversammlung-bayern-mit-neuem-vorsitz/ Bernadette Felsch ist neue Landesvorsitzende des ADFC Bayern / Delegiertenversammlung beschließt Forderung „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ / ADFC-Landesverband gründet Frauennetzwerk Die Landesversammlung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Bayern hat am Samstag in Regensburg Bernadette Felsch zur neuen Landesvorsitzenden gewählt. Die ausgewiesene Radverkehrsexpertin fand in ihrer Antrittsrede klare Worte: „Der motorisierte Verkehr ist hoch subventioniert. Der Straßenbau verschlingt mit Abstand den größten Teil der Mittel für die Verkehrsinfrastruktur, weil die Verteilung der Gelder sich allein am Anteil des Verkehrsaufkommens orientiert. Holland und Dänemark zeigen, dass die Menschen nur dann auf das Fahrrad umsteigen, wenn entsprechend Geld für sichere und komfortable Radwege in die Hand genommen wird.“ Felsch ist seit 2015 stellvertretende Bundesvorsitzende des ADFC und war zwischen 2013 und 2014 als kommissarische Radverkehrsbeauftrage der Landeshauptstadt München tätig.

Als stellvertretender Landesvorsitzender wurde zudem Dr. Michael Stanglmaier neu in den Landesvorstand gewählt. Stanglmaier ist gleichzeitig Vorstandssprecher des ADFC Kreisverbandes Freising, Stadtrat und 3. Bürgermeister sowie Energie- und Umweltreferent der Stadt Moosburg und Kreisrat im Landkreis Freising.

Abschied von Armin Falkenhein
Bernadette Felsch löst Armin Falkenhein ab, der seit 2011 den Landesvorsitz innehatte und bereits von 1991 bis 2003 Vorsitzender des Landesverbandes Bayern war. Falkenhein: „Unser Ziel, dass das Fahrrad künftig ein wichtiger Bestandteil der Mobilität in Städten sein wird, ist in den Köpfen vieler Politiker angekommen. Wie verbindlich und engagiert wir dieses Ziel erreichen, ist nicht nur eine Frage des Wollens. Dafür wird es einen verbindlichen Rechtsrahmen geben müssen.“

Landesversammlung fordert „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“
Die Delegiertenversammlung gab dem Leitantrag des ADFC-Landesvorstands „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ einstimmig ihre volle Unterstützung. Ein Jahr nachdem die Bayerische Staatsregierung das „Radverkehrsprogramm Bayern 2025“ vorgestellt hat, zeigt sich, dass den dort genannten Zielen keine konkreten Maßnahmen gefolgt sind. „Ohne die Radverkehrsinfrastruktur enorm zu verbessern, bleibt das Kernziel des Radverkehrsprogramms reine Utopie. Wie soll der Radverkehrsanteil in Bayern bis zum Jahr 2025 auf 20 Prozent verdoppelt werden, wenn die Landesregierung dafür weder ausreichend Geld noch Personal einsetzt“, so Bernadette Felsch, Sprecherin der Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ und neue Landesvorsitzende.

Mit sechs Forderungen untermauert der ADFC Bayern die Notwendigkeit für ein bayerisches Rad-Gesetz:

  • Einen verbindlichen Maßnahmenplan zum „Radverkehrsprogramm Bayern 2025“
  • Ein sicheres, komfortables, durchgängiges Radwegenetz in ganz Bayern
  • Gute Radabstellplätze – insbesondere auch an allen bayerischen Bahnhöfen
  • Eine Verdoppelung des Budgets für die Förderung des Radverkehrs
  • Erheblich mehr Personal für die Umsetzung des Radverkehrsprogramms Bayern 2025
  • Eine deutliche Verbesserung der Fahrradmitnahme in Bus und Bahn

Die Forderungen können auf der Aktionsseite www.radgesetz-bayern.de nachgelesen und unterstützt werden.

ADFC Bayern gründet Frauennetzwerk
Die Delegierten der Landesversammlung beschlossen zudem die Gründung eines Frauennetzwerkes im ADFC Bayern. Dieses soll den Austausch und das gegenseitige Mentoring von im ADFC engagierten Frauen stärken und deren aktiven Einsatz für den Fahrrad-Club insgesamt fördern.

Der neue Landesvorsitz des ADFC Bayern wird für zwei Jahre gewählt und arbeitet ehrenamtlich. Die weiteren acht Vorstandmitglieder bleiben bis zur nächsten Wahl 2019 im Amt.

Hinweise für Redaktionen
Bildmaterial finden Sie im Anhang. Diese Presseinformation und weitere Meldungen gibt es online in unserem Pressebereich.

Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 165.000 Mitgliedern, davon mehr als 25.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

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Landesverband Pressemitteilungen
news-3592 Thu, 12 Apr 2018 13:12:41 +0200 Große Sternfahrt für „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ nach München https://www.adfc-bayern.de/news/article/grosse-sternfahrt-fuer-ein-rad-gesetz-fuer-bayern/ ADFC startet mit Fahrrad-Demo und Podiumsdiskussion in die Radlsaison Am Sonntag, den 22. April, bringt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Radfahrende aus der gesamten Metropolregion München zu seiner
diesjährigen Rad-Sternfahrt zusammen. Von über 60 Startpunkten aus erobern bayerische Radfans die Stadt und sammeln sich an einem der vier Treffpunkte in der Landeshauptstadt. Von Schloss Nymphenburg, der Studentenstadt, dem Ostbahnhof und dem Westpark geht es auf autofreien und polizeigesicherten Straßen gemeinsam weiter zum Königsplatz. Nach einer Runde durch die Altstadt fahren die Teilnehmer*innen über Ludwig- und Leopoldstraße zum Radl-
Festival SattelFest im Olympiapark, um der Forderung nach einem „Rad-Gesetz für Bayern!" Nachdruck zu verleihen.

Radlrunde für die ganze Familie
Andreas Groh, stellvertretender Vorsitzender des ADFC-Kreisverbands München und Hauptverantwortlicher für die Sternfahrt, weist darauf hin, dass die Tour durch die Innenstadt eine gemütliche Radlrunde wird, die für die gesamte Familie geeignet ist. „Wir hoffen auf gutes Wetter und viele Teilnehmer*innen, um der Politik zu verdeutlichen, dass die Radverkehrsbedingungen nicht nur in München dringend verbessert werden müssen.“ Die Sprecherin der Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!", Bernadette Felsch, ergänzt: „Ab dem Königsplatz wird eine besondere Persönlichkeit die Sternfahrt anführen. Die Frage, was dieser Prominente und Schwimmflügel mit Radfahren zu tun haben, lüften wir bei der Abschlussveranstaltung auf dem SattelFest im Olympiapark.“

Podiumsdiskussion im Olympiapark
Die breite und konsequente Unterstützung neuer Mobilitätskonzepte ist aus Sicht des ADFC dringend erforderlich. Auf der Abschlussveranstaltung der Sternfahrt diskutiert Bernadette Felsch, stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende und Sprecherin von „Ein Rad-Gesetz für Bayern!", deshalb mit Mitgliedern des Bayerischen Landtags und dem Radverkehrsbeauftragten der Landeshauptstadt München über die Notwendigkeit eines rechtlichen Rahmens für eine bessere Radverkehrsinfrastruktur. Als prominenter Gastredner wird Klaus Bondam, Direktor des dänischen Radfahrerverbandes DCF und ehemaliger Radlbürgermeister von Kopenhagen, seine Erfahrungen teilen.
 

Teilnehmer*innen der Podiumsdiskussion

  • Thomas Huber, CSU, MdL, Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Familie und
    Integration
  • Bernhard Roos, SPD, MdL, Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Industrie- und Verkehrspolitik
  • Katharina Schulze, Grüne, MdL, Fraktionsvorsitzende der Grünen Landtagsfraktion
  • Florian Paul, Radverkehrsbeauftragter der Stadt München
  • Klaus Bondam, Direktor des dänischen Radfahrerverbandes DCF und ehem. Radlbürgermeister
    von Kopenhagen
  • Bernadette Felsch, ADFC, Stellvertretende Bundesvorsitzende und Sprecherin von
    "Ein Rad-Gesetz für Bayern!"

Alle Details zur Rad-Sternfahrt

Zubringertouren aus dem Umland Münchens starten zu unterschiedlichen Zeiten am Vormittag, u.a. in Ingolstadt, Landshut, Pfaffenhofen, Erding, Freising, Ismaning, Dachau, Schleißheim, Wolfratshausen, Rosenheim, Holzkirchen, Tutzing, Starnberg, Herrsching, Germering und Fürstenfeldbruck.
Informationen dazu finden Sie unter:
www.adfc-muenchen.de/veranstaltungen/sternfahrt/zubringertouren/
 

Startpunkte in München, Aufstellung ab 12.30 Uhr

  • Schloss Nymphenburg (Vorplatz),
  • Studentenstadt (Grasmeierstr. / Christoph-Probst-Str.)
  • Ostbahnhof (Friedens- / Grafingerstr.)
  • Westpark (Parkplatz Westendstr.)

Münchner Startpunkte, Abfahrt um 13.00 Uhr
Die vier Demo-Züge fahren von den Startorten zum Königsplatz.

Königsplatz, Abfahrt um 13.30 Uhr
Gemeinsam geht es weiter zum SattelFest.

Olympiapark, Ankunft gegen 14.15 Uhr 
SattelFest im Olympiapark

Abschlussveranstaltung ca. 14.30 bis 16.00 Uhr 
Theatron und Bühne am Coubertinplatz im Olympiapark 

Spielregeln & Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme an der Sternfahrt ist kostenfrei und erfolgt auf eigene Verantwortung.

Hinweis für Fotografen
Ein besonderes Fotomotiv wird an der Kreuzung Königsplatz/Arcisstraße inszeniert. Der Demozug kann bei der Einfahrt in den Olympiapark über das Willy-Gebhardt-Ufer (ab ca. 14.00 Uhr) gut von der gegenüberliegenden Seite des Olympiasees fotografiert werden (vom Coubertinplatz oder auch vom Olympiaturm).

Hinweise für Redaktionen
Bildmaterial finden Sie im Anhang. Bei Nutzung des Fotomotivs bitte folgende Angabe verwenden: „Bildquelle: Christian Müller/herrmueller.info“. Diese Presseinformation und weitere Meldungen gibt es online in unserem Pressebereich.

www.adfc-muenchen.de/sternfahrt

www.radgesetz-bayern.de

www.facebook.com/events/399470557172412/

Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 165.000 Mitgliedern, davon mehr als 25.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

Kontakt (Radsternfahrt)
Andreas Groh
Stellvertretender Vorsitzender
ADFC München e.V.
Platenstraße 4
80336 München
presse(..at..)adfc-muenchen.de
Tel. 089 - 773429
Mobil: 0176-23505650

Kontakt ADFC Bayern
Laura Ganswindt
Pressesprecherin
ADFC Bayern e.V.
Kardinal-Döpfner-Straße 8
80333 München
Tel. 089 - 9090025-19
presse@adfc-bayern.de
www.adfc-bayern.de

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Pressemitteilungen
news-3540 Wed, 07 Mar 2018 09:17:00 +0100 ADFC Bayern fordert: Ein Rad-Gesetz für Bayern! https://www.adfc-bayern.de/news/article/adfc-bayern-fordert-ein-rad-gesetz-fuer-bayern/ Fehlende rechtliche Grundlage erschwert konsequente Förderung des Radverkehrs Am 14. Oktober ist Landtagswahl in Bayern. Nicht erst angesichts drohender Diesel-Fahrverbote wegen zu hoher Stickoxidwerte ist es an der Zeit, dass die Staatsregierung stärker auf attraktive Alternativen zum Auto setzt und den Radverkehr konsequent fördert.

Ohne rechtliche Vorgabe bleibt „Radverkehrsprogramm Bayern 2025“ leeres Versprechen
Mit dem „Radverkehrsprogramm Bayern 2025“ hat die derzeitige Staatsregierung einen ersten wichtigen Schritt in diese Richtung getan. Das Radverkehrsprogramm  wurde nicht zuletzt auf Anregung des ADFC Bayern hin erarbeitet und Anfang 2017 vorgestellt. Um das Kernziel des Programms zu erreichen, den Radverkehrsanteil in Bayern bis 2025 auf 20 Prozent zu verdoppeln, braucht es nach Ansicht des ADFC Bayern deutlich mehr Geld und Personal sowie einen rechtlichen Rahmen. Ohne rechtliche Vorgaben bleibt nämlich jedem Landkreis, jeder Stadt und jeder Gemeinde selbst überlassen, ob und wie sie den Radverkehr stärkt. Deshalb fordert der ADFC Bayern:
Ein Rad-Gesetz für Bayern!

ADFC Bayern startet Aktion „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“
Zur Landtagswahl 2018 stellt der ADFC Bayern sechs Forderungen:

  1. Einen verbindlichen Maßnahmenplan zum „Radverkehrsprogramm Bayern 2025“ 

  2. Ein sicheres, komfortables und durchgängiges Radwegenetz in ganz Bayern

  3. Gute Radabstellplätze – insbesondere auch an allen bayerischen Bahnhöfen

  4. Eine Verdoppelung des Budgets für die Förderung des Radverkehrs

  5. Erheblich mehr Personal für die Umsetzung des "Radverkehrsprogramms Bayern 2025"

  6. Eine deutliche Verbesserung der Fahrradmitnahme in Bus und Bahn 

Die Forderungen können auf der Aktionsseite www.radgesetz-bayern.de nachgelesen und unterstützt werden.

Bernadette Felsch, Sprecherin der ADFC-Aktion „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“, sagt: „Ob Stickoxide, Stau oder Lärm – nicht nur bayerische Städte kämpfen mit diesen Problemen. Auf der Suche nach Lösungen wird der Radverkehr viel zu wenig in den Blick genommen. Dabei ist das Fahrrad ein sehr wichtiger Baustein für eine Verkehrswende, also den Ausbau des umweltfreundlichen Verkehrs. Nur ein Rad-Gesetz für Bayern schafft die Grundlage, um den Radverkehr konsequent und verbindlich zu fördern“.

Mit einer Radsternfahrt am 22. April in München soll der Forderung nach einem Rad-Gesetz für Bayern Nachdruck verliehen werden. Als Höhepunkt der Sternfahrt werden ADFC-Vertreter*innen zusammen mit Mitgliedern der Staatsregierung, des bayerischen Landtags, Vertreter*innen der Stadt München sowie mit dem Direktor des dänischen Radfahrerverbandes DCF, Klaus Bondam, auf dem SattelFest im Münchner Olympiapark über erfolgreiche Radverkehrsförderung und ein Rad-Gesetz für Bayern diskutieren.

Hinweise für Redaktionen
Hier finden Sie Bildmaterial zur Aktion "Ein Rad-Gesetz für Bayern!" zum Download: Screenshot, Logo, Foto der Sprecherin Bernadette Felsch.

Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 165.000 Mitgliedern, davon mehr als 25.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

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news-3527 Fri, 23 Feb 2018 16:28:07 +0100 Donautal-Aktiv e.V. und Kommunale Allianzen Spessart gewinnen „Das Goldene Pedal“ https://www.adfc-bayern.de/news/article/donautal-aktiv-ev-und-kommunale-allianzen-spessart-gewinnen-das-goldene-pedal/ Erster Radtourismus-Award Bayerns durch ADFC Bayern auf der Reise- und Freizeitmesse f.re.e verliehen Die Erstplatzierten des „Goldenen Pedals 2018“ stehen fest: Donautal-Aktiv e.V. heißt der Gewinner in der Kategorie „Gesamtkonzept“. Mit dem Projekt „Qualitätsmanagement Radwegenetz Schwäbisches Donautal“ habe der Regionalentwicklungsverein eine faszinierende thematische Aufbereitung zum Erfahren der Region geschaffen, so das Urteil der Jury. Damit biete das Radwegenetz „ein bisschen mehr als die Anderen“ und beziehe Gäste und Einwohner gleichermaßen ein.

Die Kommunalen Allianzen SpessartKraft e.V., Südspessart, Kahlgrund-Spessart und Westspessart sind die Preisträger in der Kategorie „Service“. Mit ihrem Kooperationsprojekt „Wald erFahren“ haben die Akteure in einer für konventionelle Räder wenig geeigneten hügeligen Region ein hoch attraktives Angebot für E-Bikes geschaffen. Die rasche Umsetzung von 52 E-Bike-Ladestationen in kürzester Zeit sei sehr innovativ und habe Zukunft, würdigte die Jury weiter.

Martina Kiderle, stellvertretende Landesvorsitzende des ADFC Bayern und Tourismusbeauftragte: „Bayern ist laut Radreiseanalyse des ADFC die beliebteste Radreiseregion 2017. Mit dem „Goldenen Pedal“ möchten wir diejenigen Akteure im Radtourismus auszeichnen, die mit innovativen und kreativen Serviceangeboten zur Spitzenposition des Freistaates beigetragen haben. Um den ersten Platz unter den Radreiseregionen zu halten, ist auch weiterhin Innovation gefragt.“

Lothar Kempfle, Geschäftsführer von Donautal-Aktiv e.V.: „Unsere über ein Jahrzehnt geleistete konsequente Entwicklungsarbeit wurde belohnt. Wir freuen uns riesig. Nun hoffen wir, der Preis macht viele neue Radfans auf Radelspaß, DonauTäler und Co aufmerksam, damit weitere Radbegeisterte in dieser unentdeckten Ecke Bayerns ein perfekt gepflegtes Radwegenetz genießen können. Wir heißen Sie schon jetzt willkommen.“

Lena Rosenberger, Managerin der Kommunalen Allianz SpessartKraft: "Wir freuen uns riesig über die Entscheidung der Jury! Vor allem darüber, dass unsere Projektidee auch außerhalb des Spessarts gut ankommt. Ich glaube, dass die Auszeichnung eine tolle Chance ist, ein breites Publikum zu erreichen und noch mehr E-Biker und E-Bikerinnen für unsere Region zu begeistern."

Die Trophäen samt Urkunden wurden den Gewinnern von Martina Kiderle und der Landesgeschäftsführerin Petra Husemann-Roew auf der BR-Showbühne überreicht.

„Das Goldenen Pedal 2018“ ist der erste Radtourismus-Award Bayerns und wird durch den Landesverband Bayern des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) verliehen. Der Preis zeichnet die innovativsten und kreativsten Serviceangebote, Netzwerkmodelle, Marketingaktivitäten, Mobilitätsangebote, Veranstaltungen, Produkte oder Dienstleistungen im Radtourismus in Bayern aus.

Hinweise für Redaktionen
Fotos der Gewinner finden Sie hier: http://bit.ly/2olFhJX. Weitere Informationen zum Award „Das Goldenen Pedal 2018“ gibt es unter: https://www.adfc-bayern.de/tourismus/award/. Infos zu den Nominierten finden Sie hier: http://bit.ly/2ooXh5t. Diese Pressemitteilung und weitere Meldungen gibt es ebenfalls online.
 

Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 165.000 Mitgliedern, davon mehr als 25.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

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